Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten

Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Gerwien
Gemeente
:   Eggenstein-Leopoldshafen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6595-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten'

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39 Der Obst- und Gemüsebauverein führte zurVerstärkung des Absatzes heimiseher Produkte auch regelmäßige Erdbeermärkte durch. Diese Aufnahme aus demjahre 1934zeigt einen Teil der Verkäuferinnen und Verkäufer dieses Marktes.

40 Der Boden des Tiefgestades enthielt in geringer Tiefe Lehm, den man früher zum Ausriegeln der Wände der Fachwerkhäuser benutzte. Dieser Lehm war später auch Grundstock für das Entstehen von Ziegeleien am Ort, deren erste bereits im Iahre 1536 erwähnt wird. Im Laufe

der Jahrhunderte kamen neue Werke hinzu, so daß einmal drei Ziegeleien in Eggenstein bestanden. Im 19. Jahrhundert wird heftig darüber geklagt, daß die Ziegeleien die besten Äcker erhalten würden. DerVerkauf brachte den Besitzern zwar gutes Geld ein, anschließend aber wurde das Gelände in seinem Wert durch das Ausgraben des Lehms stark gemindert.

Die Ziegeleien wurden ge-

schlossen, weil nicht mehr genügend Land zurVerfügung gestellt wurde. Dieses Bild zeigt uns die frühere Ziegelei Schnürer.

Gruß aus Eggenslein

Z'Oij te!

41 Diese Aufnahme entstand bei der gemeinsamen

Mittagspause der ZiegeleiArbeiter.

42 Während des Dritten Reiches gab es in Eggenstein zwei Lager des

Reichsarbeitsdienstes. Dieses Bild zeigt uns das Lager am Rand des Hardtwaldes

gegenüber der heutigen Gärtnerei Adis. Auf dem heutigen Grillplatz kann

man noch die Betonfundamente der Holzbaracken finden.

43 Ein weiteres Lager befand sich in der Krautenau. Dort mußte die Turnge-

meinde ihren Turnplatz dafür aufgeben. Nach dem Kriege dienten die Ba-

racken als Behelfswohnungen für einen Teil der Flüchtlinge, die von der

Gemeinde aufgenommen werden mußten.

44 Turner auf dem Turnplatz in der Krautenau bei der Gymnastik. Dieser Platz

mußte dem Arbeitsdienstlager weichen.

45 Im Iahre 1897 wurde dieses neue Schulhaus errichtet. Es ist heute das älteste Schulhaus Eggen-

steins und Teil der Lindenschule, einer Grundschule. Es wurde 1 91 0 durch ein weiteres Haus ergänzt, das

1944 durch Bomben zerstört wurde. An seiner Stelle wurde 195 1 ein neues Schulhaus gebaut, das

heute noch die restlichen Klassen der Lindenschule und deren Rektorat und Lehrerzimmer beherbergt.

46 Der Rhein hat immer wieder die Wälder und Felder des Tiefgestades bis

zum Hochufer überschwemmt; deshalb wurden ihm durch Dämme

Grenzen gesetzt. Dieses Bild aus dem Iahre 192 2 zeigt, wie man einen

Damm durch Sandsäcke verstärkt.

47-49 Zwischen den Iahren 1689 und 1693 wurden der evangelischen Kirchengemeinde die Glocken durch französische Truppen entwendet, und zweimal mußten die Glocken für die Rüstungsproduktion abgegeben werden: 1917 und 1942. Sie wurden 192 1 und 195 1/52 wieder neu angeschafft. Allein die 'Große' kostete 1951 10 000 DM, die van der Kirchengemeinde aufzubringen waren. Auf unseren Bildern sehen wir das Abseilen der Glocken, das verladen auf ein pferdefuhrwerk und interessierte Kinder, für die das natürlich ein großes Ereignis war.

SO Der Ort Eggenstein hatte schon immer eine starke Freiwillige Feuerwehr. Das vergilbte Bild

zeigt 29 dieser einsatzfreudigen Männer mit den damals üblichen Messinghelmen. Es muß aus der Zeit

vor dem Ersten Weltkrieg stammen.

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