Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten

Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Gerwien
Gemeente
:   Eggenstein-Leopoldshafen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6595-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten'

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5 1 Die Feuerwehr konnte auch auf ihre Musikkapelle stolz sein, die bei festlichen Anlässen im Dorf oder bei Vereinsveranstaltung en und zur Unterhaltung der

Bevölkerung spielte. Aus dieser Kapelle ging der Musikverein 'Lyra' hervor, der 1924 gegründet wurde. Ab diesem Zeitpunkt waren die Musiker

vom Dienst als Feuerwehrleute entbunden. Der neue Verein verpflichtete sich aber, bei Bedarf auch weiterhin als Feuerwehrkapelle aufzutreten. Die Namen

aller Bläser auf dem Bild sind bekannt; links außen steht der erste Dirigent des Vereins, Herr Karl F. Schäfer.

52 Auf dieser Luftaufnahme des Ortsteils Leopoldshafen aus demjahre 1926 kann man sehen, daß der Ort im Osten mit der evan-

gelischen Kirche endete. Am westlichen Ende der heutigen Leopoldstraße, der Hauptstraße des Dorfes, erkennt man den 'Zoll-

berg' und das große Gebäude des späteren evangelischen pfarrhauses. Die Felder sind schon abgeern-

tet; das Bild wurde erst im Spätjahr, am 26. September, aufgenommen.

53 Ein Blick durch die Hauptstraße auf die evangelische Kirche. Das Gebäude auf der linken Seite

ist die Brauerei Schreiber. Die Karte muß nach 192 1 aufgenommen worden sein, denn in diesem Iahr

wurde unter Bürgermeister Schreiber die elektrische Beleuchtung im Ort eingerichtet, und am Gebäude

der Brauerei Schreiber ist eine Straßenlaterne erkennbar.

Gruß aus Leopoldshafen

54 Das obere Bild zeigt auf der linken Seite das Gasthaus 'Adler' und rechts eine Bäckerei und Conditorei.

Auf dem unteren Bild wird Leopoldshafen als schönster Ausflugsort mit Strandbad angepriesen, das an der Stelle des alten Rheinhafens angelegt wurde.

leopoldshafen i. B .. Schönster Ausflugsplatz mit Strandbad

55 In Eggenstein gab es einen Postkartenverlag, der diese Karte herausgegeben hat. In der Bildmitte rechts

ist wieder die Brauerei Schreiber zu erkennen. Die Aufnahme muß älter als die unter Nummer 54 ab-

gebildete sein, da am Haus noch keine Straßenbeleuchtung installiert ist. An der Stelle der Brauerei

Schreiber befinden sich heute die Landmetzgerei Westenfelder und die Festhalle.

56 Dieses schöne Fachwerkgebäude, das alte Rathaus, wurde zwischen 1720 und 1729 gebaut.Vor dem Rathaus befand sich einer der Dorfbrunnen.

Das Gebäude ist heute ein Schmuckstück der Gesamtgemeinde Eggenstein-Leopoldshafen, in dem das Heimatmuseum der Gemeinde untergebracht ist, das nicht nur eine ständige Ausstellung aus der Geschichte beider Ortsteile und deren Menschen beherbergt, sondern auch mit wechselnden thematischen Ausstellungen die Besucher anzieht. Das kleine Fachwerkhaus hinter dem Rathaus ist das 'Sauhirt-Häusie', in dem der Schweinehirt der Gemeinde wohnte. Es wurde leider abgebrochen.

57 Auf dem Dach des Rathauses hatte sich eine Storchenfamilie eingemietet. AufGrund einer Bauverordnung aus dem Iahre 1910 mußte der achteckige Dachreiter, der sich ursprünglich auf der Vorderseite befand, in die Mitte des Daches versetzt werden. Daraufhin hat die Storchenfamilie ihr Nest verlassen und ist nicht mehr dahin zurückgekehrt. Man vermutete, daß die Rathausglocke jetzt zu nahe am Nest war und die Störche mit ihrem Schlagen störte.

58 Der Dorfbrunnen vor dem Rathaus war ein beliebterTreffpunkt. Hier haben sich sieben junge Mädchen der 'Kochschule' vor ihm versammelt. Im Eggensteiner Schulhaus war noch keine Schulküche vorhanden; deshalb war die 'Kochschule' , eine Berufsschule, im Leopoldshaf ener Rathaus für Mädchen aus beiden Ortsteilen untergebracht. 195 1 wurde sie ins neue Schulhaus nach Eggenstein verlegt. Bis auf einen Namen konnten alle Mädchennamen recherchiert werden. Es sind von links nach rechts: Elisabeth Keller, Elfriede Bayer, Ilse Schäfer, Käthe Winterstein, Margret Köhler und Irene Wissel.

59 Auf diesem Bild sind die ältesten Einwohner Leopoldshafens im Iahre

1 933 dargestellt. Links Herr Georg Hellriegel, der fast vierzig Iahre lang Dienst als Straßenwart tat, rechts HerrWilhelm Nelson und in der Mitte die über 80jährige Frau Mina Stern.

60 In den dreißiger Iahren wurde in Baden mehr als die Hälfte des deutschen Tabaks angebaut. Nach der Ernte mußte der

Tabak eingefädelt und zum Trocknen aufgehängt werden. Das Einfädeln in den Häusern fand oft bis tief in die Nacht statt, und man-

cher Bund fürs Leben wurde dabei auch 'eingefädelt'. Auf unserer Aufnahme aus dem Iahre 1933 ist Frau Hauf-Uebelhör mit

Sohn zu sehen. Haus, Scheune und Schopf sind mitTabak behangen.

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