Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten

Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Gerwien
Gemeente
:   Eggenstein-Leopoldshafen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6595-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eggenstein-Leopoldshafen in alten Ansichten'

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71 Hier stehen der Leopoldshafener Ortsvorstand und Mitglieder des Kir-

chengemeinderates im Iahre 1933 auf den Stufen des Rathauses. Der Herr in

der Mitte der vorderen Reihe ist Robert Hauf, Bürgermeister der Gemeinde

von 1930 bis 1945 und Träger hoher Auszeichnungen.

72 Diese Herren trafen sich zum sonntäglichen Spaziergang mit anschlie-

ßendem 'Dämmerschoppen'.

73 Die Mitglieder des Kirchengemeinderates im Iahre 1902. Sitzend: Karl

Stahl, pfarrer Kraier und Bürgermeister Westenfelder. Stehend: Wilhelm

Hauf, Ludwig Müller, Johann Seith und Jakob Haut.

74 Wilhelm Hauf, der 'Große Wilhelm' hat sich

für den Kirchgang gerüstet.

75 Eine Bauersfamilie ums Iahr 1920 vor ihrem Haus. Die Haustür war früher zweigeteilt, so daß man den oberen Teil als 'Penster' öffnen konnte.

76 Vier Frauen des Dorfes und die Diakonissinnen Lina und Mina vor dem Rathausbrunnen. Die Aufnahme dürfte in den dreißiger Iahren entstanden sein.

77 Aus dem Iahre 1933 stammt diese Postkarte, die von einem Sängerausflug nach Leopoldshafen an eine befreundete Familie

geschickt wurde. Sie zeigt das Dorfvon der Hafenstraße aus gesehen, den Hafen und die Gaststätte 'Zum goldenen Lóweri', in

der die Sänger offenbar ihren Durst gestillt hatten. Ich freute mich, Unterschriften von guten Bekannten von mir zu finden,

die in derTurnbewegung sehr bekannt waren: Otto Landhäußer, Iulius Ratzei und Leo Vollrath.

78 Die Fahrstraße zum Rhein war immer wieder wie auch heute noch -

vom Hochwasser bedroht. Hier halten Bürgerinnen und Bürger im Iahre 1910

Rast, die gerade die Aufgabe haben, die Straße, die durch den Hochwasser-

damm hindurchführt, zu schließen und mit Sand abzudichten.

79 Lange Iahre verband eine Ruderfähre das badische mit dem pfälzischen Ufer. Zum ersten Mal wurde die Fähre aktenkundig im Iahre 1440, als ein kaiserlicher Notar Bürger aus Leopoldshafen und den umliegenden Ortschaften verhörte, um sich Klarheit über die Eigentumsverhältnisse an der Fähre zu verschaffen. Nach Stephan Vomberg befand sich diese mittelalterliche Fähre am Bachkanal, und aus dem zur Fähre gehörenden Wirtshaus wurde später das Gasthaus 'Zum Englischen Hof'. Eine wiederholte Bitte der Bürger um den Bau einer 'fliegenden Brücke' wurde immer wieder abgelehnt. Auf Initiative der Gemeinden Leopoldshafen und Leimersheim und mit Hilfe eines Bürgers wurde der Wunsch

nach einer 'fliegenden Brücke' Wirklichkeit. Am 1. Oktober 1871 wurde sie amtlich dem Verkehr übergeben. Eine Fähre an

einem Führungs- und Zugseil verband die beiden

Ufer des Rheins. Unser Bild zeigt diese Fähre. Heute ist sie durch eine moderne Motorfähre ersetzt.

80 Ein denkwürdiges Ereignis für das Dorf war die Inbetriebnahme eines neuen Dampfschiffes im Iahre 1837. Die ganze fürstliche Familie war zu diesem Ereignis eingetroffen. Die Großherzogin Sophie taufte das Schiff auf den Namen 'Großherzog Leopold von Baden'. Dorf und Hafen waren mit Girlanden und Fahnen geschmückt, und am Hafen hatte man sogar einen Obelisken und einen Triumphbogen aufgebaut. Eine riesige Menschenmenge, Minister, Gesandte und Generäle waren anwesend. Die Musikkapelle des Leibregimentes spielte, und der Karlsruher Oberbürgermeister und andere Würdenträger hielten Ansprächen. Die Taufe des Schiffes erfolgte durch Zer-

schlagen einer Flasche Markgräfler Weines. Kanonen donnerten, und dann

spielten die Kapellen 'Nun danket alle Gott' . Das Bild zeigt diese Schiffstaufe.

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