Eisenberg in alten Ansichten

Eisenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Heinz Janowski
Gemeente
:   Eisenberg
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6405-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisenberg in alten Ansichten'

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19 So sah der Steinweg, Eisenbergs älteste Hauptgeschäftsstraße, im [ahre 1910 aus. Er führte vom Steintor, das 1839 abgerissen wurde, zum Marktplatz. Die erste Pflasterung wurde wohl schon 1560/61 vorgenommen, aber erst 1835 durchgängig vollendet. Die erste Straßenbeleuchtung wurde 1824 eingeführt. Auf dem Steinweg befanden sich die meisten Geschäfte und zwei sehr alte Gasthöfe, der 'Rote Löwe' und der

'Schwarze Bàr', der später in 'Altenburger Hof' und danach in 'Volkshaus' umbenannt wurde. Bekannte Geschäfte in den zwanziger [ahren waren die Geschäfte Tittelbach, Uhrmacher Hecker, Tharns und Garfs, Kalser's Kaffeegeschäft, Konditorei Lohr, Feinkost Hoffmann, Drogerie Liebscher, Konditorei und Café Walter Metius, um nur einige zu nennen.

20 Die ältesten Gasthöfe Eisenbergs - mitAusnahme des nicht mehr existierenden Ratskellers im Rathaus - sind der 'Lówc' und der 'Schwarzc Bàr'. Das Alter dieser beiden Gasthöfe ist zwar nicht genau bekannt, man weiß jedoch, daß im [ahre 1682 ihre Privilegien von Herzog Christian bestätigt wurden. Der 'I ówe' hieß damals noch 'Zurn Roten Löwen', im Laufe der Zeit wurde dieser Name einfach reduziert. Der 'Schwarzc Bär' der Wirtshausstein mit dem Bären befindet sich noch immer in der Mitte des Torbogens - hieß im vorigenjahrhundert 'Altenburger Hof', nach dem Ersten Weltkrieg wurde er als 'Volkshaus' von den Gewerkschaften bewirtschaftet und war auch zu DDRZeiten Gaststätte im FDGB-Haus.

21 Dieses Foto wurde anläßlich des 13. Reußischen Gauturnfestes im [ahre 1893 in Eisenberg aufgenommen.

Festplatz war damals der obere und untere Schützenplatz. Links sieht man das Café Pfau, daneben mit den beiden Fahnen am Eingang das' Hotel zum Löwen' . Auf der rechten Seite kann man im Hintergrund den hochstehenden Brunnen erkennen, einen der vielen Gauberte, die in der Stadt verteilt waren zur Wasserentnahme.

22 Die Postkarte aus den vierziger [ahren zeigt den Steinweg fast so, wie er heute aussieht. Rechts ist das Hotel Altenburger Hof zu sehen, das spätere FDGB-Haus. Der Verkehr lief damals noch in beiden Richtungen über den Steinweg. Doch war die Motorisierung längst nicht soweit fortgeschritten wie nach dem Zweiten Weltkrieg. So sieht der Steinweg geradezu wie eine Fußgängerzone aus! Das Geschäft Ernst Rossmann hat sich äußerlich bis heute kaum verändert!

23 Der alte Kolonialwarenladen des Kaufmanns Metzky am Steinweg befand sich in dem Haus, in dem jetzt ein Blumengeschäft ist. Die Auslagen und Schaufenster waren damals noch sehr bescheiden! Diese kleinen Läden waren typisch für die Kleinstadt und es gab deren viele noch bis in die Zeit der Nachkriegsjahre. Die Aufnahme stammt wahrscheinlich vom Beginn des Jahrhunderts.

24 Das Foto zeigt den Malzplan mit der alten Brauerei. Die beiden Gebäude links und rechts der Badergasse sind hier noch durch eine Brücke verbunden. Links mündet die Mittelgasse, wo sich neben der alten Brauerei das Gebäude der ehemaligen Filmfabrik befindet. Dort wurden Filmplatten und Rollfilme der Handelsmarke 'Eisenberger Film' hergestellt. Die Bezeichnung 'Malzplan' stammt von den Malzhäusern, die sich dort befanden.

25 Der Festumzugswagen mit dem großen Bierfaß steht vor der neuen Brauerei in der Gartenstraße. Sie wurde im [ahre 1899 errichtet. Seit dieser Zeit befindet sich der 'Bierjunge' im Firmenschild der Eisenberger Braucommun. Das Brauprivileg geht zurück auf das [ahr 1274. Aus alten Schriften geht allerdings hervor, daß das Eisenberger Bier lange Zeit von zweifelhafter Qualität war. Die Brauerei bestand noch bis Anfang der

fünfziger [ahre. Die Qualität des Eisenberger Bieres schien damals jedenfalls nicht so schlecht gewesen zu sein wie im Mittelalter, denn fast alle Eisenberger Gaststätten hatten es im Ausschank und führten es als Flaschenbier.

26 Dieses Reklameschild der Eisenberger Braucommun befand sich an allen Gasthäusern, in denen Eisenberger Bier im Ausschank war. Der 'Eisenberger Bierjunge' war das Markenzeichen der Eisenberger Brauerei und als 'Logo' sicher ein recht seltenes und einprägsames Reklamebild.

gasthaus zur !linde, 8fsenberg (8'hiir.)

27 Die Postkarte zeigt das ehemalige Gasthaus 'Zur Linde' an der Ecke Lange Gasse / Karl- Liebknecht -Straße, die früher Ernststraße hieß. Das Haus befand sich im Besitz des Malermeisters Alfred Steinbach, der die Fassade mit vielen Bildern und Sprüchen verziert hatte. An der Ecke sieht man links und rechts die Reklameschilder der Eisenberger Brauerei und aus den Fenstern schauen die Großeltern des Verfassers, Karl und Margarete

Marggraf, die in den frühen fünfziger [ahren die letzten Pächter waren, bevor die Gaststätte in ein Konsum-Klubhaus umgewandelt wurde.

28 Dieses Foto wurde noch vor 1897, also vor über einhundert [ahren aufgenommen, denn das jetzt noch vorhandene Eckhaus Stiel wurde in jenem [ahr gebaut. Hier sieht man noch den alten Gaubert vor dem Haus. Rechts daneben ist die spätere Fleischerei Häussler. Dann folgt rechts - der Torbogen ist halb zu sehen - das Gasthaus 'Zum Schwarzen Roß'. Über dem Torbogen befindet sich ein steinernes Wirtshauszeichen mit der

[ahreszahl 1803. Das Haus gehörte früher einem Schmied namens Dauderstädt und muß lange Zeit als Schmiede gedient haben. Seit mehreren Generationen befindet sich das Haus im Besitz der Familie Oettel.

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