Eisenberg in alten Ansichten

Eisenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Heinz Janowski
Gemeente
:   Eisenberg
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6405-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisenberg in alten Ansichten'

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29 Das Foto von 1910 zeigt schon das 1887 erbaute Eckhaus Stiel zum Steinweg, links ist das 'Schwarze Roß' zu sehen. In der Bildmitte führt die Geraer Straße noch links am Gasthaus 'Trompeterschlößchen vulgo Butte' vorbei. Die Häuser rechts vom Gasthaus stehen nicht mehr, sie mußten der neuen Straßenführung der Geraer Straße weichen. Das Gasthaus 'Bunc' soll schon im 17. Jahrhundert existiert haben. Die jetzt noch vor-

handene Fassadengestaltung stammt aus den fünfziger [ahren. Die Bezeichnung 'Bunc' stammt von den Rußbutten, in denen Ruß für die Schuhmacher gesammelt wurde, die ihn für die Behandlung von Leder verwendeten. Da die 'Bunc' Treffpunkt der Schuhmacherzunft war, wurde der Ruß dort gehandelt.

30 Die Westseite des Großen Brühlläßt ein markantes Eckhaus zum Kleinen Brühl erkennen. Das Haus beherbergte um die Jahrhundertwende den Kolonialwarenladen A. Hering. Später wurde es von verschiedenen Banken genutzt, zu DDR-Zeiten von der Notenbank, jetzt nach Umbau des Hauses von der

Deutschen Bank. Vor dem Haus zum Großen Brühl hin steht ein kleiner Brunnen, der im Volksmund 'Spucknapf" genannt wird. Auch 'Gankerbrunnen' ist eine bekannte Bezeichnung. Diese geht zurück auf den ehemaligen Stadtbaumeister Kaschare, der wegen seiner langen Beine den Spitznamen 'Stadtganker' trug.

3 1 Das Foto stammt aus dem [ahre 1912. Auf der linken Seite ist der Kleine Brühl zu sehen, in der Mitte das ehemalige Café Pfau, heute Café Gräfe. Rechts steht die heutige katholische Kirche mit dem Bismarckdenkmal. Weiter rechts ist noch die Ecke des alten Spritzenhauses zu erkennen. Auch auf diesem Foto sind noch die Bäumchen zu sehen, die früher die Adelheidstraße säumten.

32 Das Bild läßt sehr gut das Bismarckdenkmal vor der heutigen katholischen Kirche erkennen. Es wurde im Iahre 1895 vom Verschönerungsverein errichtet und bestand aus einem

10 000 kg schweren erratischen Block, der aus der Gegend um Hainchen bei Schkölen stammt. Auf ihm war ein Bronzemedaillon mit dem KopfBismarcks angebracht. Die Kirche, die als Friedhofskirche diente, wurde 1667 vollendet.

Der dazugehörige alte Friedhof wurde 1832 neu hergerichtet, wurde aber 1910 aufgegeben, als der neue Friedhof fertiggestellt war.

33 Diese Aufnahme von 1920 zeigt den unteren Teil des Großen Brühl mit dem alten Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr. Hier standen hinter den drei Toren die Feuerspritzen. Im [ahre 1935 wurde dieser Bau abgebrochen und 1938 wurde an dieser Stelle das heute noch vorhandene Gebäude der Sparkasse gebaut. Rechts davon führt die Fabrikstraße bergab.

Parallel dazu verlief die Stadtmauer vom Steintor kommend. Überreste sind noch heute in einer Häuserlücke zu sehen.

34 Diese Aufnahme wurde noch vor dem Ersten Weltkrieg gemacht und zeigt den Großen Brühl anläßlich einer Feierlichkeit. Die Fassaden des Hauses der Eisenhandlung Carl Daum und der beiden Häuser daneben sind fast unverändert erhalten. Die Kleidung deutet auf die Jahrhundertwende hin. Einige Jungen tragen die typischen Gymnasiastenmützen.

35 Auf diesem Foto von 1880 ist die südliche Häuserreihe des Roßplatzes zu sehen. Auf dem Pferd sitzt Louis Timmler vor seinem Elternhaus. Das Haus links von dem großen Tor ist das ehemalige Gasthaus 'Fürstenkeller' , im Volksmund auch 'Funktion' genannt. Heute befindet sich hier eine Druckerei und

nichts erinnert mehr an die alte Nutzung. Die Toreinfahrt rechts dagegen gibt es heute noch, es ist die Einfahrt zur Tischlerei Friedrich.

36 Im Bild zu sehen ist einer der ältesten Eisenberger Gasthöfe, der Gasthof'Zum Mohren'. Erbaut wurde der Gasthof 1687 durch den Stadtrat von Eisenberg mit der Unterstützung durch Herzog Christian. Gedacht war der Gasthof für die Fuhrleute, die auf dem Weg nach Naumburg den Gasthof außerhalb der Stadtmauern zum Ausspannen benutzten. Im [ahre 1688 wurde

er erstmalig verpachtet. Danach kamen und gingen die Pächter sehr häufig. Erst 1822 übernahm der Hufschmied Gottlob Stichel den Gasthof. Seit dieser Zeit befand sich der Gasthof bei der Familie Stichel, die ihn 1832 von der Stadt kaufte. Zu DDRZeiten befand sich in dem Gebäude ein Gericht und später das Staatliche Notariat.

37 Das Foto zeigt die Mitglieder des Bandoniumclubs, der

191 2 gegründet wurde. Es handelt sich um folgende Personen, van links stehend: 1 Hädrich, 2 Scholz, 3 H. Walther, 4 F. Feller, S Bräutigam, 6 und 7 unbekannt und 8 Heinecke. Sitzend links Berger, rechts unbekannt.

38 Dieses Foto von 1930 zeigt die Mitglieder des Mandolinenclubs. Von links sind zu sehen: 1 Kurt Schalier, 2 unbekannt,

3 Sperrhake, 4 Rudi Fiedler, 5 und 6 unbekannt, 7 Fritz Büttner, 8 und 9 unbekannt, 10 Plarre, 11 unbekannt, 12 Hochleiter,

13 unbekannt, 14 Ludwig und IS Hans Gulden.

In der Mitte sind auszumachen: 1 und 2 unbekannt, 3 Hans Schmidt (verdeckt), 4 unbekannt, 5 Poser, 6 Paul Schweizer,

7 Scholz, 8 unbekannt, 9 Heyer, 10 Ritter 11 Plötner und

1 2 Erich SHz. Sitzend sind zu erkennen: 1 TietzeI, 2 Volkmar, 3 Semmler, 4 Meier und 5 Otto Hahn.

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