Eisenberg in alten Ansichten

Eisenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Heinz Janowski
Gemeente
:   Eisenberg
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6405-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisenberg in alten Ansichten'

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39 Das Foto mit einigen Mitgliedern des Mandolinenclubs wurde 1932 aufgenommen.

Von links sieht man: 1 Erich Semmler (Schützentrommler), 2 OUo Hahn, 3 Kurt SchaUer (SPD- Vorsitzender),

4 Heilpraktiker Paul Plötner und 5 Karl Dietzel.

40 Diese Aufnahme von 1860 zeigt den unteren Teil des Steinwegs, rechts mündet die Wächtergasse. Das Haus auf der Ecke mit den beiden Personen davor war das Haus des Posthalters Langenbach, der im [ahre 1843 hier eine Posthalterei einrichtete. Sie befand sich dort bis 1858. Im Februar 1874 wurde dieses Haus abgerissen. Auf der linken Seite sieht man die vorstehende Ecke des Hauses des Wollhändlers Schmidt, der im Schaukasten einen Teil seiner Waren ausgestellt hat. An dieser Stelle wurde später das Haus mit der Drogerie errichtet.

41 Das Foto zeigt Postillione vor dem Haus der alten Post in der Langen Gasse. Es ist das Haus der Familie Steinhäußer, die über lange Zeit die Posthalterei dort betrieben, bis 1898 die neue Kaiserliche Post am Steinweg gebaut wurde. Gustav Steinhäußer war Fuhrwerksbesitzer und Posthalter vorn [ahre 1858 an, als die Postexpedition in ein Postamt umgewandelt wurde.

42 Letzter Posthalter war in der alten Post RudolfSteinhäußer. Während des Ersten Weltkrieges hat Margarete Steinhäußer als Vertreterin ihres Bruders drei [ahre lang den Postwagen kutschiert. Durch ihr resolutes Auftreten bei der Postbehörde in Leipzig war es ihr gelungen, die Genehmigung zu erhalten, die Postsachen vom und zum Eisenberger Bahnhof zu befördern.

43 Das alte Foto zeigt einen der vom Posthalter angestellten Postreiter. Die Posthalterei konnte nur ausgeübt werden, wenn der Posthalter eine bestimmte Anzahl von pferden besaß. Noch im [ahre 1886 besaß die Eisenberger Posthalterei 31 pferde. Die Postillione wurden vom Posthalter selbst besoldet.

44 Das Bild zeigt die Hofseite der neuen Post, die 1898 als Postamt 1. Klasse eingerichtet wurde. Die Stadtgemeinde Eisenberg ließ dieses Gebäude an der Stelle des alten Steinhauses eigens für Postzwecke errichten. Dieses Gebäude löste die Alte Post in der Langen Gasse ab. Aber noch längere Zeit wurden die Postwagen von pferden gezogen.

4S Das Foto zeigt den ersten Eisenberger Radfahrerclub von 1886. Die Gründungsmitglieder des Klubs kamen vorwiegend aus Handwerkerkreisen, aber auch aus anderen bürgerlichen Berufen. Auf dem Foto sind zu sehen, von links nach rechts:

1 Schlossermeister Hermann Spindler und Sohn, 2 Bürstenmacher August Wilhelm Schubert (Großvater von Werner Schubert, 'Bürsten-Schubert'), 3 Sanitätsrat Dr. Leopold Hesse,

4 Nähmaschinen- und Fahrradhändler Robert Köhler (Roßplatz) , S Schlossermeister Max Thieme (genannt 'Stram pel') ,

6 Kaufmann Hermann Bratfisch, 7 Pianofortefabrikant Robert Weissbrod und 8 Polizeiwachtmeister (unbekannt).

46 Dieses Bild zeigt die Familie des Etuisfabrikanten Hermann Voigt, der das erste Auto in Eisenberg besaß (1906-1912). Am Lenkrad sieht man Kurt Voigt und Karl Voigt, im Wagen die Mutter Emma Voigt und Emma Fritsche mitTochter lnge. Weitere Automobile zwischen 1908 und 1914 besaßen der Wurstfabrikant Wilhelm Herlth und der Kaufmann Kurt Panzer,

Sohn des Wurstfabrikanten Gustav Panzer. Das erste Motorrad fuhren übrigens Robert Köhler und Sohn 1910/11.

47 DieseAufnahmewurdeum 1906/07 gemacht.DerBesitzer des Autos hieß Moritz Weise und er wohnte in der Klosterlausnitzer Straße. Es handelt sich um die erste Autoverkehrslinie zwischen Eisenberg und Klosterlausnitz, die fahrplanmäßig betrieben wurde. Das Auto war ein 'Rex Simplex' und wurde in Ronneburg gebaut. Das Bild wurde in Höhe des jetzigen

Krankenhauses aufgenommen. Der links beginnende Weg führte zur 'Siebenfreude' .

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48 Die Aufnahme von 1914läßt erkennen, daß auf der Adelheidstraße Baumzeilen standen, von denen jetzt nur noch spärliche Überreste vorhanden sind. Vom Schützenplatz aus gesehen erkennt man links das Café Dietzmann mit Garten, rechts das

Eckhaus und in der Mitte die ehemalige Gottesackerkirche am alten Friedhof. Diese Kirche wurde nach dem Krieg katholische Kirche nachdem durch den Zuzug vieler katholischer Christen Bedarf für eine eigene Kirche bestand.

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