Eisenberg in alten Ansichten

Eisenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Karl Heinz Janowski
Gemeente
:   Eisenberg
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6405-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisenberg in alten Ansichten'

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49 Dieses Bild zeigt ebenfalls die Adelheidstraße, diesmal in umgekehrter Richtung. Zu sehen sind noch die alten kleinen Häuser auf dem Schützenplatz vor dem Abriß. Auf der linken Seite im Vordergrund steht noch das Haus der Gärtnerei Becker, dort wurde 1910 die Gewerbebank gebaut. Die Häuser auf der linken Seite stammen alle vom Anfang des Iahrhunderts als die ganze Seite der Straße neu gebaut wurde.

SODas Foto aus dem [ahre 1912 zeigt die Adelheidstraße in Richtung Schützenplatz. Die linke Straßenseite wurde nach der Jahrhundertwende völlig neu bebaut. Die alten Häuser standen zum Teil noch während der Bauzeit vor den neuen. Links an der Einmündung der Straße steht schon die neue Gewerbebank,

links ist die Mauer des alten Friedhofs zu erkennen sowie das Haus der Fleischerei Schunke.

SI Das Bild aus der Zeit des Neubaus der linken Häuserzeile der AdelheidstraBe zeigt eines der alten Häuser, das noch vor einem Neubau steht, etwa auf der Höhe der heutigen ElisabethApotheke. Das Haus gehörte einem Herrn Kühn, der sich hartnäckig geweigert hatte, sein Grundstück an die Stadt zu ver-

kaufen. Aus Trotz lieB er das Haus stehen, aber man baute trotzdem dahinter das neue Haus.

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52 DieseAufnahme von 1901 wurde anläßlich des 300jährigen Jubiläums des Eisenberger Schützenvereins gemacht. Hinter der alten Schützenwache ist das Café Dietzmann mit dem Anfang der Adelheidstraße zu erkennen. Die Schützengesellschaft, die 1601 gegründet wurde, war über [ahrhunderte hinweg der

größte und aktivste Verein in Eisenberg, dem viele bekannte Bürger der Stadt angehörten.

53 Das Foto zeigt noch die alte Schützenwache rechts im Bild, die aus demjahre 1857 stammt. Anfang des Jahrhunderts wurde sie sowie die beiden alten Häuser auf der linken Seite abgerissen. Das erste der beiden Häuser links war das sogenannte Chausseehaus. Es diente der Einnahme von Chausseegeld, das

die Fuhrleute für die Benutzung der Straßen bezahlen mußten. Im Hintergrund sind die neuen Häuser zu erkennen, rechts sieht man das hohe Eckhaus, in dem sich der Kaufladen Emmerlich befand.

S4 Dieses Bild aus den dreißiger [ahren zeigt das Schützenhaus, das schon 1821 eingeweiht wurde. Der Umbau des Schützenplatzes im Zuge der Reichsstraße 7 als Kreisverkehr mit dem großen Springbrunnen in der Mitte ist schon vollzogen. Das Schützenhaus wurde in den [ahren 19 S 2 bis 19 S 3 zum Kino 'KarlMarxLichtspiele' umgebaut und in den

heutigen Zustand versetzt, der zur Verfälschung des ursprünglichen Baustils führte.

SS Das Foto zeigt das größte und weithin sichtbare Gebäude der Stadt, das heutige Schillergymnasium. Im Iahre 1904 wurde der Bau begonnen und nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt. Es war seinerzeit der teuerste Schulbau im Herzogtum SachsenAltenburg. Die Schule wurde nach dem Herzog benannt und hieß damals Herzog-Ernst-Schule.Am 17. November 1906

wurde sie eingeweiht. In den zwanziger [ahren wurde sie in Schillerschule umbenannt und war zunächst eine Mädchenschule. In den letzten [ahren des Zweiten Weltkrieges diente das Gebäude als Hilfslazarett der Wehrmacht. Nach dem Krieg war die Schillerschule Grundschule für Jungen und Mädchen, danach Oberschule.

56 Auf diesem Bild von 1925126 sind die Mitglieder des Eisenberger Kaninchenzuchtvereins verewigt. Allerdings sind nur wenige Namen dem Verfasser bekannt, vielleicht gibt es noch Zeitgenossen, die einige der Personen erkennen! Einige Personen sind bekannt, so sind in der vorderen Reihe zu sehen:

Zahn, Schaller, Kraft, Fuhrmann mit Frau, Hausatte (Vorsitzender), Büttner und Thiele.

57 Auf diesem Foto ist die erste Turnerriege der Arbeiterturner festgehalten. Es sind, von links nach rechts: 1 Ernst Keck,

2 Erich Heuschkel, 3 Richard Kleinstäuber, 4 Max Heimann, 5 Martin Ritter, 6 Martin Scholz und 7 Paul Müller.

58 Das Foto von 1927 zeigt den Spielmannszug der Schortental-Arbeiter- Turner. In der hinteren Reihe von links sind zu sehen: 1 Richard Kleinstäuber, 2 Martin Ritter, 3 Max Zahn, 4 Max Scholz, 5 Hans Büttner, 6 Hans Göhrig, 7 Paul Keck, 8 Paul Peter, 9 Karl Rathmann, 10 Walter Zahn, 1 1 Willi Ruttel und12 Hermann Harling. In der vorderen Reihe sitzend

sieht man: 1 Max Heimann 2 Hilbert, 3 unbekannt, 4 Schmidt, 5 Kurt Scholz, 6 Paul Vogel, 7 Herbert Bauer, 8 unbekannt und 9 Erich Heuschkel.

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