Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Renate Gauß
Gemeente
:   Eisfeld
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5384-3
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Eisfeld in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

8. Der Häfenrnarkt, im Mirtelalter 'Salzmarkt', lag als weiträumiger Platz mit einem 120 Fuß (ca. 40 m) tiefen Brunnen im oberen Viertel der Neustadt, zwischen der Großen Bastei der Stadtmauer und Braugasse , und war Standort des örtiichen Töpferhandwerks und der Töpfermärkte, auf denen die Töpfer oder 'Häfner' zu bestirnmten Zeiten ihre zerbrechliche Ware anboten.

Eisfeld i. "Ch. )Yiar/rtstrasse .

. n c'eserr Haust wo!'l.,~t ore lUOw'g

11' S' o.n Juitl'lOjanrtn.

9. Die Marktstraße mit ihrem Kopfsteinpflaster und dem Bliek auf die Stadtkirche ist geprägt durch den schlichten Stil der Bürgerhäuser, die nach dem Brand von 1822 nach Plänen des Baumeisters Georg Buck aus Hildburghausen in einheitlicher Front errichtet worden sind. Im Gebäude unterhalb des Rathauses, in dem Otto Ludwig unter der Obhut seines Onkels Christian OHo seine Jugendzeit verlebte, harte sich um 1870 die Firma 'Gebrüder Krauß' etabliert, einer der ersten Spielwarenbetriebe der Stadt.

10. Die 'Nachtlampe' , ein etwas feineres Bürgerlokal in der Marktstraße, erfreute schon von weitem mit ihrer bunt verglasten Laterne am Hauseingang. Im Adreßbuch von Eisfeld aus dem Jahre 1906 heißt es: 'Zinn Franz, Konditor'.

EISFElO a. d. W.

Conditorei und Café Besltze~: Franz Zinn

11. Der Brunnen an der Alten Schule konnte künstlerisch gestaltet und mit einer Sandsteinschale versehen werden, nachdem die Posthalterei 'Grüner Baum' ihren Fuhrbetrieb 1909 aufgab und die Pferdetränke nicht mehr benötigte. Die jungen Linden hinter der kleinen Anlage auf dem Kirchhof sind schon um 1890, nach dem Abriß der Lateinschule gepflanzt worden. Das 'Schulmännle', eine spätmittelalterliche Sandsteinplastik an der Südost-Ecke der Alten Schule wird von der Volkssage als Schatzfinder und Stifter des historischen Gebäudes gedeutet.

12. Der Gasthof 'Zurn Rautenkranz', unweit der Kirche , der als Straßenwirtshaus irn 17. Jahrhundert den Namen 'Säusack' führte , ist vor etwa hundert Jahren zu einern Geschäftshaus umgebaut worden und beherbergte später die Eisenwarenhandlung Heinrich Triebe!.

13. Die spätgotische Stadtkirche, errichtet 1488-1505 als St.-Nikolaus-Kirche. seit der Reformation der Dreifaltigkeit geweiht, ist eine

der schönsten Hallenkirchen

Südthüringens, Der wuchtige

Turm, bis 1921 bewohnt von der Türmerfamilie, stammt in seinem Untergeschoß noch vom Vorgängerbau. Der Turm erhielt 1952 einenUmgang.

14. Das Innere der Kirche mit dem hohen gotischen Chor, den gedrungenen Säulen und der schweren Kasettendecke, die nach dem Brand von 1601 anstelle des Gewölbes eingezogen wurde, ist festlich geschmückt. Man gedachte des 400. Geburtstages Martin Luthers am 10. November 1883.

15. Der Südeingang der Eisfelder Stadtkirche , ein reich gegliedertes Spitzbogenportal mit Baldachin, darf als Meisterwerk der Steinmetzkunst betrachtet werden. Wie an vielen sakralen Bauten aus dem Mirtelalter sind am Sockel der Kirchenfassade Wetzspuren zu finden. deren Bedeutung noch nicht geklärt ist,

16. Das alte Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert, Sitz der Superintendentur, fügt sich mit der spätgotischen Stadtkirche und der Alten Schule zu einem harmonischen Gebäudeensemble. Hier wirkte der Chronist Johann Werner Krauß (geboren 1690 in Königsberg i. Fr. - gestorben 1772 in Eisfeld), Verfasser der 'Historia Franconiae, darinnen insonderheit der Ursprung, Einrichtung und Merkwürdigkeiten der Stadt Eisfeld, 1753' und anderer historischer Werke.

partie Illit dem Sc:hulhals

17. Mit dern Anwachsen der Bevölkerung und der Schülerzahlen machte sich der Neubau einer Bürgerschule 1880/81 erforderlich , die schon 1902 durch einen Anbau erweitert wurde. Sie bestand nunmehr aus einem Madehen- und einern Knabentrakt und enthielt irn Erdgeschoß neben der Hausrneisterwohnung öffentliche Wannenbäder. Seit 1903 fand die Zeichen- und Modellierschule im Souterrain des Anbaues Unterkunft. Später wurde die nüchterne Fassade des großen Hauses mit wildein Wein bepflanzt, der die ganze Vorderfront überwucherte.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek