Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Renate Gauß
Gemeente
:   Eisfeld
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5384-3
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisfeld in alten Ansichten Band 1'

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18. Der Gasthof 'Zum grünen Baum' vor dem Coburger Tor betrieb bis zum Jahre 1909 die Posthalterei mit der Fahrpost nach Schalkau und Rauenstein, die nach dem Bau der Eisenbahnstrecke Eisfeld- Rauenstein-Sonneberg (1909-1911) eingestellt wurde.

Eisfeld I. Thür. Hotel zum arünen Baum. Bes.: Gebr. Truckenbrodt. Teleten 10.

19. Als der Fremdenverkehr aufzublühen begann, mußten sich die traditionellen Gasthöfe und Wirtshäuser den modernen Ansprüchen anpassen. Der alte Gasthof 'Grüner Baum' wurde um 1910 zu einem gutbürgerlichen Hotel erweitert und urngebaut, aus den Ställen und Remisen wurden Garagen. Auch eine Zapfsäule zum Betanken der Autos fand Aufstellung.

Gruss aus Eisfeld

Geergenstrasse

20. Noch ohne Pflaster, aber schon besetzt mit ansehnlichen Bürger- und Geschäftshäusern, zeigt sich um die lahrhundertwende die Georgstraße, so benannt nach Herzog Georg Il. von Sachsen-Meiningen. Im Vordergrund präsentiert sich das 'Kaiserliche Postarnt. erbaut im Dreikaiserjahr 1888'.

Eisfeld i. Thür. Otcrg(traße

21. Wer von der Bahnhofstraße stadteinwärts einbog, dem eröffnete sich zunächst der Anblick der Kreuzung Schalkauer Straße und Georgstraße mit dem Hotel 'Schaumberger Hof'. Im Vordergrund links erhob sich vor der Silhouette der Stadtkirche die Fassade der 1927 erbauten Puppenfabrik Erich Seifert. Sie wurde 1937 zum Rüstungsbetrieb 'Original Bruhn' umgewandelt.

J(ollurt- und Tbeater-Saal von J. Scbaumberger. Eisfeld (Thür.)

22. Als der Gasthof 'Zurn Erbprinzen' im Jahre 1908 in den Besitz der Familie Schaumberger überging und nun 'Schaumberger Hof' hieß, hatte sich das Haus seit seiner Gründung 1864 bereits als gut angesehenes Lokal etabliert, die ideale Einkehr für Reisende aus Richtung Schalkau, Coburg und Hildburghausen vor den Toren der Stadt. Auch die Bürger und ihre Vereine verkehrten gern im 'Scharnbus' und der Saal mit seiner spätbiedermeierlichen Architektur bildete den behaglichen Rahmen für Festlichkeiten und gesellige Veranstaltungen aller Art.

23. Von den einstigen Umfassungsmauern des 'Alten Friedhofes' an der Einmündung Bahnhofstraße-Coburger Straße steht nur noch das verwitterte Portal mit dem Relief des Heilandes. der mit der Siegesfahne über die Schlange triurnphiert, und mit flankierenden Inschriften. Links:

Ich bin die Auferstehung erc., Joh. I1 (V. 25), rechts: Ich weiß , daß mein Erlöser etc., Hiob 9 (V. 25).

24. Im Jahre 1542 ist der 'Alte Friedhof" am Fuße des Galgenberges vor den Toren der Stadt angelegt und eine Gottesackerkirche erbaut worden, von der nur noch die Umfassungsmauern erhalten sind. Sie war die letzte Ruhestätte des Theologen und Humanisten Justus Jonas (1493-1555), der als Superintendent in Eisfeld verstarb. Das Sandsteinepitaph über dem Eingang der Kapelle zeigt ihn mit seinem Amtsvorgänger Nikolaus Kindt (1490-1549), der im Kirchspiel Eisfeld die Reformation eingeführt hatte. Das Relief ist in den fünfziger Jahren durch Verwitterungseinflüsse zerstört worden.

Eisfeld i. Thür BahnhofstraBe

25. Die Bahnhofstraße war noch um die Jahrhundertwende ein ungepflasterter Fahrweg, bei Regenwetter und im Winter schwer passierbar. Die ersten, für kleinstädtische Verhältnisse bürgerlichen und 'modernen' Mehrfamilienhäuser und Villen entstanden vor dem Ersten Weltkrieg. Im Vordergrund rechts steht das damals neue Haus des Zahnarztes Hellmuth neben der Fleischerei Thau.

26. Die rnehrstöckigen, repräsentativen Wohnhäuser am Eingang der Bahnhofstraße , schon damals mit städtischem Komfort ausgestattet, sind nach Plänen auswärtiger Architekten für wohlhabende Bürger und Kaufleute erbaut worden. Das Haus Nr. 3 bewohnte Dr. h.c. Ernst Dahinten, der Verfasser der 'Geschichte der Heimat', der in den Jahren nach 1945 das Museum 'Otto Ludwig' im Schloß aufbaute.

27. Das 1858 mit dem Bau der Werrabahn fertiggestellte Eisfelder Bahnhofsgebäude ist auf dieser schönen Aufnahme von 1887 zu sehen. Offenbar war das Fotografieren zu dieser Zeit noch eine solche Sensation, daß sich das gesamte Bahnhofspersonal einschließlich eines mutigen Dachkletterers zur Aufnahme stellte.

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