Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Renate Gauß
Gemeente
:   Eisfeld
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5384-3
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisfeld in alten Ansichten Band 1'

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38. Für die meisten Eisfelder verbinden sich frühe Kindheitserinnerungen mit dem Weg durch das 'Kinderheirns-Gäßle", den Hügel hinauf zum Kindergarten, heute umgeben von hohen Bäumen und einem großen Garten. Das geräumige Haus ist im Jahre 1907 als Stiftung William Lobensteins aus New York erbaut worden; 84 Kinder im Vorschulalter wurden anfangs von einer einzigen Kindergärtnerin betreut. Unsere Aufnahme zeigt eine Kindergartengruppe aus der Zeit um 1925"

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39. Der Schützenhof', 1809 von der Eisfelder Schützengesellschaft erbaut, war mit Schießständen, einer kleinen Turnhalle , einer Gaststätte und dem großen Tanzsaal ein Treffpunkt der Jugend und der Bürgerfamilien zu geselligen und kulturellen Anlässen. Der Schützenplatz diente als Festwiese. 1837 und 1838 hatte der junge Dichter-Komponist Otto Ludwig hier seine ersten Singspiele und Opern mit einem Liebhabertheater inszeniert. Zum hundertsten Geburtstag des Dichters am 12. Februar 1913 wurden dort das Dramenvorspiel 'Die Torgauer Heide' und das Singspiel 'Die Geschwister' aufgeführt.

40. Im Jahre 1858 verkaufte der Dichter Otto Ludwig in Dresden, damals schon ein kranker Mann, seinen geliebten Eisfelder Berggarten mit dem spätklassizistischen Gartenhaus seinem Jugendfreund Johannes Reeknagel in Eisfeld, der das Anwesen so erhalten sollte, wie es die Familie Ludwig hinterlassen hatte. Doch schon nach wenigen Jahrzehnten hatte das kleine Sommerhaus durch Verschieferung, durch Urn- und Anbauten sein ursprüngliches Aussehen verloren, und die parkähnliche Gartenanlage wurde zerstört, als sie 1895 nach dem Verkauf an den Gärtnermeister Bruno Bauer in eine Gärtnerei umgewandelt wurde. Erst nach der Gründung des Otto-LudwigVereins konnte seit 1927 mit einer planmäßigen Restaurierung begonnen werden.

41. Das Siegesdenkmal auf dem alten Galgenberg der Stadt wurde 1872173 aus Spenden von Eisfelder Bürgern zur Erinnerung an den DeutschFranzösischen Krieg errichtet. Die Aufnahme zeigt den Zustand kurz vor der lahrhundertwende.

42. Die Brauerei 'Bergschlößchen' am Eichholz war eines der ersten größeren Unternehmen, die - gleichzeitig mit dem Bau der Werra-Eisenbahn - im Jahre 1858 in Eisfeld ins Leben gerufen wurde. Sie entwickelte sich nach dem Zusammenschluß mit der Griebelschen Brauerei 1921 zum größten Bierproduzenten des Kreises Hildburghausen. Die Umgebung der Brauerei, mit schönen Spazierwegen. Aussichtspunkten und einer Kegelbahn, die sogenannte Amalienruh, war ein beliebtes Ausflugsziel für die Einwohner der Stadt.

43. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in den Sandsteinfelsen am Eichholz tiefe Braukeller zum Einlagern des Bieres angelegt.

44. Das Erntedankfest des Jahres 1894 (30. September bis 2. Oktober), ausgerichtet vom Turnverein, war ein gesellschaftliches Ereignis, das viele Gäste anzog. Höhepunkt waren eine Obst- und Blumenschau in der Turnhalle und der Festumzug mit einer Darstellung der Jahreszeiten, von der Eisfelder Zeitung wortreich gepriesen: ' ... Wenn auch die Gruppe der Kartoffelhacker mit seinen urkomischen Gestalten in teilweise sehr defektem Arbeitsanzuge Zeugnis gab von einer humorvollen Auffassung und unwillkürlich das Lachen herausforderte, so paßt sie unseres Erachtens nicht in den Rahmen des sonst durchweg gediegenen Ganzen.' (Wie wir nachträglich hören, hatte sich die heitere Kolonne auch nur eingeschmuggelt.)

45. Das Foto bringt die schweren Jahre des Ersten Weltkrieges zu Bewußtsein, den 'Rübenwinter' von 1917, als viele Menschen in Deutschland an Hunger litten. Die harte Arbeit in der Landwirtschaft sicherte vielen Familien das Überleben.

46. Im Jahre 1893 beauftragte Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen den Bildhauer alto Lang. München. ein Denkmal des Dichters Otto Ludwig zu schaffen. Da es seinen Erwartungen nicht ganz entsprach, schenkte er es dem Turnverein Eisfeld, und es wurde auf dem Vorplatz des Schlosses in Eisfeld aufgestellt.

47. Das 1909 im Rathaus der Stadt eingerichtete Otto-Ludwig-Zimmer darf als Keimzelle der späteren Dichtergedenkstätte im Gartenhaus und des Museums 'OHo Ludwig' im Schloß Eisfeld angesehen werden. Es geht auf die Initiative des Kommerzienrates David Löwenhcrz, eines literarisch gebildeten Kaufmannes und Unternehmers aus Coburg, zurück , der auch zu den Gründern des Otto-Ludwig- Vereins und zu den Organisatoren des Otto-Ludwig-Jubiläums 1913 zählt,

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