Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Renate Gauß
Gemeente
:   Eisfeld
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5384-3
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisfeld in alten Ansichten Band 1'

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48. Die alte Bierwirtschaft Amandus Heyn, der 'Mandus', hinter dem Rathaus, war jenes Lokal, in dem sich der junge Dichter alto Ludwig (18131865) gern mit Freunden getroffen hat. Aus dem Haus stammt auch der Maler alto Reeknagel (1845-1926), München, der Otto Ludwig gekannt und gemalt hat.

49, Im Winter 1926 errichteten die Schülerder Zeienen- und Modellierschule , die von 1864-1929 bestand und seit 1925 von Carl Lorenz geleitet wurde, große Schneeplastiken auf dem Kirchhof', Die Fachschule bildete Nachwuchs für die einheimische Spielwaren- und Porzellanindustrie und für das Handwerk aus.

50. Das 'Kuhschwanzfest' , ein historisches Volksfest am dritten Pfingstfeiertag, erlebte in den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg einen Aufschwung und loekte viele Gäste nach Eisfeld. Die oft recht originelle Gestaltung der Festumzüge lag in den Händen der Vereine, der Industrie und des Handwerks, die damit ihre Leistungsfähigkeit zur Schau stellten. Die Riesenpuppe, bestehend aus vielen kleineren Puppen im Festumzug von1925, ist offensichtlich ein Werk der Eisfelder Puppenhersteller .

51. Die Feuerwehr bildete einen unentbehrlichen Bestandteil des Festzuges und des Festprogrammes am dritten Pfingstfeiertag. Unser Bild demonstriert in origineller Weise die Zukunftserwartungen der Feuerwehrmänner von 1914 bis in das Jahr 1930, wie die Losung im Hintergrund ausweist.

Ehrenwache

Zur Erinnerung an das Eisfelder Volksfest am 17. Mai 1921.

52. Alljährlich zum dritten Pfingstfeiertag trafen sich vor dem Wirtshaus 'Zur Kanne' die Mitglieder der Schützenkompanie , um dort den Stadtkommandanten August Tanzberger feierlich abzuholen.

53. Dem Betrachter bietet sich ein Stück Ur-Eisfeld. Zu Füßen des Schlosses liegt das alte Wirtshaus 'Zur Kanne' direkt an der Werra.

54. Die Obere Pforte, die 'Trepplespforte, einer der beiden alten Verbindungswege zwischen der ummauerten 'Neustadt' und der Altstadt, führte mit ihren ausgetretenen Stufen vom Markt hinab zum Hofsteg, zur Werra und zum Mühlgraben. Die Steinpfosten am oberen Treppenabsatz kennzeichnen die einstigen Durchbrüche in der Stadtmauer, der sogenannten Feuermauer.

55. Die Untere Pforte mit ihrem Kopfsteinpflaster ist der steile Aufgang von der Schustergasse zur Feuermauer, geradewegs zum 'Bratwurstglöckle', wo man zum Bier auch Hausgeschlachtetes bekam.

56. Der Neumarkt, früher auch 'Säumarkt' genannt, weil hier die Viehmärkte abgehalten wurden, erhielt seine spätbiederrneierliche, in sich geschlossene Architektur nach dem Brand von 1857, der große Teile der Altstadt zerstörte. Als sich durch den Bau der Trinkwasserleitung der schlichte gußeiserne Brunnenkasten erübrigte, stiftete WiJliam Lobenstein zur Verschönerung des Platzes den roten Sandsteinbrunnen mit einem vierpaßförmigen Wasserbecken und einer mit einer Bronzefigur geschmückten Säule , aufgestellt 1906.

57. Zwischen Neumarkt und Wallgasse , der einstigen 'Fröschgasse', erstreckte sich unterhalb der Feuermauer die Schustergasse , noch im 18. Jahrhundert das Zentrum des alteingesessenen Schuhmacherhandwerks. Die Eekfront in Richtung Justus-Jonas-Straße wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges, am 10./11. April 1945 durch amerikanischen Beschuß zerstört.

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