Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Eisfeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Renate Gauß
Gemeente
:   Eisfeld
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5384-3
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisfeld in alten Ansichten Band 1'

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EISFELD

Hildburghauser Straße

68. Um 1900 entstand das Foto, auf dem vom Kirchberg aus die damalige Hildburghäuser Straße, später Justus-Jonas-Straße , einzusehen ist. Links begarm die Häuserzeile mit der Zinngießerei Schober, rechts an der Ecke mit der Schusterwerkstatt Gröschel und der Gastwirtschaft Höfer, die 1945 abbrannten.

69. Am Wehr, am 'Gerbersgraben, wohnten und arbeiteten einst die Eisfelder Gerber, deren Leder wegen seiner guten Qualität gerühmt wurde. Über die Werrabrücke hinweg schweift der Bliek zum Schloß, links des Mühlgrabens erkennt man das Modegeschäft Cronacher; das Haus rechts neben der Werra brannte 1945 ab. Der Elektrizitätsmast in der Bildmitte dürfte 1901 aufgestellt worden sein, als Eisfeld elektrifiziert wurde.

70. Der Fotograf stand wahrscheinlich auf der Werrabrücke, in der Nähe des 'Brückenbäck '. als er sein Motivan der Einmündung der Breiten Straße in die damalige Hildburghäuser Straße einfing. Links erkennen wir noch das Haus der Bäckerei Heinrich Geuther. an die sich die Gastwirtschaft 'Weißes Roß ' mit Metzgerei anschloß - 1945 brannte das Haus ab. Rechts im Bild erkennen wir das Wirtshausschild Gasthof 'Zur Sonne' und lesen im Adreßbuch von 1900: ' ... hohe & freundlich eingerichtete Fremdenzimmer mit guten Betten. Bier aus der 'Brauerei zum Bergschlößchen'. Heute befindet sich dort die Gaststatte 'Wintergarten'.

71. Das große Mietshaus rnit der gewölbten Passage in der Justus-Jonas-Straße , erbaut um die Jahrhundertwende, das sogenannte Steinerne Haus, bildete eine Neuheit in der Kleinstadtarchitektur. In den unteren, bei Kriegsende zerstörten Räumen befand sich das Atelier des Malers und Fotografen Hanns Glaser. Die parkenden Autos gehören vermutlich zur benachbarten AutoReparatur-Werkstatt von Friedrich Lages.

72. Wir finden das bäuerlich anmutende Gehöft im Adreßbuch von 1900 mit der Eintragung: 'Axmann, Emil, Landwirt, Dörflein 177.' Das Dörflein war jener Teil von Eisfeld, der noch um 1850 eine eigene Kirmes feierte.

Etsfeld i. Tnür. - Hildburghäuserstra6e

73. Die ersten Bürgerhäuser in der Hildburghäuser Straße bildeten den Anfang einer kleinstadtischen Villengegend, die sich seit der Jahrhundertwende nach und nach entwickelte. Im Hintergrund links, neben dem Farbengeschäft Kühnert, schauen wir auf das alteingesessene Gasthaus 'Zur Traube', das schon im Häuserverzeichnis von 1870 erwähnt wird.

74. Das Motiv stammt aus jenen Jahren, in denen die Hildburghäuser Straße noch spärlich besiedelt war. Die Ansicht der Stadt aus westlicher Richtung wird von Kirche und Schloß bestimmt.

75. Die Aufnahme wurde von Eduard Glaser etwa 1903 gemacht. Sie zeigt die ehemalige Walkmühle zu Eisfeld im Original vor dem Anbau im Jahre 1910, rechts daneben die Wiesenmühle in der Unteren Aue. Im Bild zu sehen sind der Märbelmüller Ernst Löhner , seine Frau Rosalie , geborene Brückner mit ihren Kindern Hans, Julius, Rosa & Metha und Nachbar Willi von Berg.

76. Am 30. Mai 1902 konnte das Krankenhaus an der Schleusinger Straße, eine großzügige Stiftung des in Eisfeld geborenen jüdischen Kaufmannes Dr. Max Michaelis aus London, eingeweiht werden und seine segensreiche Tätigkeit aufnehmen. Es enthielt zunächst 21 Betten, einen Operationssaal, eine Isolierzelle für Geisteskranke, mehrere Wannenbäder für die Bevölkerung und unter dem Dach ein kleines Altersheim. Das Personal bestand aus einer Schwester, einer Köchin, einem Verwalter und einem Arzt, der das Haus nebenamtlich betreute. Erst 1926 wurde die Einrichtung mit Dr. Theophil Tröger hauptamtlich besetzt, der den ersten Röntgenapparat anschaffte. Nach 1951 entwikkelte sich das Krankenhaus unter der Iangjährigen Leitung des Ehepaares DI. Hans und Ilse Melzl und nach verschiedenen Aus- und Umbauten zu einem wichtigen Stützpunkt der medizinischen Versorgung im Raum Eisfeld.

77. Bis heute hat Eisfeld kein Schwimmbad. Ganze Scharen von Kindern und Badelustigen wanderten früher im Sommer die steinige Goßmannsroder Straße entlang zum Waisa-Teich , der in einer Mulde am Hang des Thomasberges liegt. 1919 wurden die schilfbewachsenen Ufer befestigt und später auch Umkleidekabinen aufgestellt, so daß die Anlage jahrzehntelang als Freibad 'Waisa- Teich' genutzt werden konnte.

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