Eisfeld in alten Ansichten Band 2

Eisfeld in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Renate Gauß
Gemeente
:   Eisfeld
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5756-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eisfeld in alten Ansichten Band 2'

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67. Hinter der Puppenfabrik Seifert und der Bahnhofstraße breitet sich rechts von der Coburger Straße das Eisfelder Industriegelände mit seinen Werkhallen und Schornsteinen aus. Die Aufnahme, angefertigt von Hanns Glaser, stammt etwa aus dem Jahre 1930.

68. Die Bäckerei Kar! Müller in der Coburger Straße 40 - Adreßbuch 1926 - neben der Gastwirtschaft Georg Schmidt, versorgte nicht nur die Einwohner des Viertels bis hinaus nach Steudach, sondern auch die zahlreichen Arbeitskräfte der benachbarten Fabriken mit Backwaren und Lebensmitteln.

69. Die Gastwirtschaft Albert Kiesewetter neben dem Rittergut Steudach war die letzte Einkehr, wenn man in Richtung Rottenbach-Coburg die Stadt Eisfeld und ihren Vorort verließ.

70. Das Sonnefelds-Haus in Steudach, an der Coburger Straße oberhalb des einstigen Rittergutes gelegen, gehörte zum Kern des Dorfes, das 1922 eingemeindet wurde. Das Haus, in dem einst Leineweberei betrieben und Ziegen gehalten wurden, besitzt die für Thüringen typische Schieferverkleidung.

71. Der Wegweiser an der Straßengabelung Rottenbach-Heid - aufgenommen anläßlich einer 'Mädchenkirmes' 1928 - steht am Ortsausgang des ehemaligen Gutsdorfes Steudach.

72. Links: das Eichholz mit seinen schönen Spazierwegen durch den Hochwald in der Nähe der Eichberg-Brauerei war ein beliebtes Ausflugsziel für die Eisfelder, die von der 'Bismarck-Kanzel' die Aussicht auf den nahen Thüringer Wald genießen konnten. 1924 mußte der hölzerne Aussichtspunkt wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

Oben: Die Brüder Johann und Peter Reeknagel legten 1788 den Zainhammer an der Werra in der Unteren Aue, am Gräfenwehr, an, der bis ins 19. Jahrhundert das nötige Stabeisen für die Eisfelder Nagelschmiede lieferte. Mit dem Erlöschen dieses Handwerkszweiges wurde der 'Zahammer' , hier aufgenommen um 1920, zur Märbelmühle urnfunktioniert.

73. Rechts: 860 Meter Ü. d. M. erhob sich der Aussichtsturm auf dem Bleß, der als wuchtige Kuppe die Gebirgskulisse südöstlich von Eisfeld beherrscht. Die Einweihung des Turmes erfolgte am 13. Juli 1902 mit einem Trachtenfest, unter lebhafter Beteiligung vieler heimatverbundener Menschen aus Stadt und Land, die vielfach als Mitglieder des Thüringer-Wald-Vereins zu seinem Bau beigetragen hatten.

Oben: Mehrmals stiftete William Lobenstein aus New York ansehnliche Beträge zur Aufforstung des Stelzner Berges, eines ursprünglich kahlen Höhenrückens am östlichen Rand der Stadtflur. Es entstand unter Leitung des Oberförsters Karl Möller ein Naturpark, der 'Lobenstein-Park' und am Nordhang eine kleine Grotte mit Zwergen und Märchenfiguren aus Kunststein, die jedoch nach und nach zerfiel. Nur auf alten Ansichten hat sich diese 'Zinselhöhle' erhalten.

74. Weltweites Aufsehen erregte 1929 der Erdumflug des Passagierluftschiffes 'Graf Zeppelin' via Friedrichshafen-Tokio, Tokio-Los Angeles, Los Angeles-Lakehurst, Lakehurst-Friedrichshafen. Am 12. September 1929 überquerte das Luftschiff Eisfeld, wie der dreizehnjährige Schüler Albert Krapp voller Bewunderung über diese 'Großtat' in seinem Tagebuch notierte. Die 'Eisfelder Zeitung' meldet an diesem Tag, dem 22. September 1929: 'Der blinde Passagier des Zeppelin, der sich vor der letzten Abfahrt nach Amerika von der Decke der Halle auf das ausfahrende Luftschiff geschwungen hatte, wurde vom Amtsgericht Tettnang (bei Friedrichshafen) zu drei Wochen Gefängnis verurteilt, die aber als durch die Untersuchungshaft verbüßt gelten.'

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