Elbenberg in alten Ansichten

Elbenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Volker Knöppel und Sylvia Müller
Gemeente
:   Elbenberg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3457-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Elbenberg in alten Ansichten'

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64. Schuhmachenneister Martin Siegmann erwarb um 1875 das Haus Nr. 3 (Mittelstraße 25), um dort seine Werkstatt unterzubringen. Neben Simon Ritte bildete er unter anderen auch zwei seiner Söhne für den Beruf des Schuhmachers aus.

Während Heinrich nach seiner Lehre nach Kassel zog, übernahm der älteste Sohn Georg Dittmar nach Ablegung seiner Meisterprüfung den väterlichen Betrieb. Aus seiner Ehe mit Martha Linneborn aus Gudensberg gingen sechs Kinder hervor, Martin, Adolfund Elisabeth (Hauptmann); die drei Erstgeborenen starben. Martin wurde wie schon sein Vater und Großvater von seinem Vater als Schuhmacher ausgebildet. Nachdem er eine Zeit lang als Geselle in Kassel gearbeitet hatte, bestand er am 29. Mai 1947 dort seine Meisterprüfung. Zusammen mit seinem Vater betrieb er zusätzlich zum Schuhmacherhandwerk einen kleinen Schuhhandel.

Der auf dem Foto um 1948 rechts neben dem Holzschuppen abgebildete Schaukasten diente als Auslage des Schuhangebots. Geschäft und Werkstatt befanden sich ganz links oberhalb der Scheune. Mitte derfünfziger Jahre übernahm Martin Siegmann den Betrieb ganz. Wenige Jahre später, in 1959, starb Dittmar Siegmann . Bereits zu Lebzeiten Dittmars reichte der Kundenkreis des Handwerksbetriebes bis nach Merxhausen und Naumburg. Seit dem Tod Martin Siegmanns in 1982 führt seine Frau Lina das noch zu Lebzeiten ihres Mannes gegründete Schuhhaus Siegmann weiter. Das Geschäft ist in einem Anbau, der an der Stelle des alten Holzschuppens steht, untergebracht.

Das Haus ist verkleidet, der Akazienbaum existiert nicht mehr.

65. Die Werkstatt des Schuhmachermeisters Friedrich Eubel (1881-1944) befand sich seit 1912 in der Hintergasse (Töpfergasse ). Dort bildete er seine beiden Söhne Justus und Ernst aus. Sein ältester Sohn Justus, der auf dem Foto zusammen mit seinem Vater in der Werkstatt arbeitet, war zur Zeit der Aufnahme in 1927 im dritten Lehrjahr . Nach seiner Lehre arbeitete Justus zeitweise in Kassel und Wildungen. Die von dort mitgebrachten Kenntnisse und Techniken, wie zum Beispiel die 'Klebetechnik' von Schuhsohlen, ermöglichten es Vater und Sohn, den schon bis dahin großen Kundenkreis in Naumburg noch zu vergrößern.

1939, fünf Jahre nach Ablegung seiner Meisterprüfung, übernahm Justus Eubel das Geschäft des Vaters. Er bildete vor dem Krieg viele Lehrlinge aus; seine beiden letzten Lehrlinge nach dem Krieg waren Karl Höhle und Willi Wurst.

Durch das Aufkommen von Fabriken ging das Geschäft nach 1950 rapide zurück, In dringenden Fällen nimmt Justus Eubel auch heute noch Schuhreparaturen entgegen.

66. Bevor der gelernte Schuhmacher Simon Ritte (geboren 1864) sein Lebensmittelgeschäft in dem hier abgebildeten Haus einrichtete, entschloß er sich, die Gemeindewirtschaft zu pachten und seine Schuhmacherwerkstatt dem ehemaligen Lehrling Friedrich Eubel zu übergeben. Neben dem Gastwirtschaftsbetrieb führte er in der Gemeindewirtschaft einen kleinen Gemischtwarenhandel. Nachdem in 1919 die Pacht abgelaufen war, erwarb Simon Ritte durch einen Tausch mit der Familie Eigenbrodt das Haus Nr. 37 (Zur Klaus 9) und führte dort bis zu seinem Tod in 1953 seinen Gemischtwarenhandel fort.

Auf der Aufnahme aus den fünfziger Jahren ist über der Haustür noch das Firmenschild 'Warenhandlung von S

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