Elbenberg in alten Ansichten

Elbenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Volker Knöppel und Sylvia Müller
Gemeente
:   Elbenberg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3457-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Elbenberg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

24. Im August 1930 brach in der Hintergasse (Töpfergasse ) ein großer Brand aus. Ursache des Brandes war ein Funkenflug von dem Dampfkessel einer Dreschmaschine, durch den das gedroschene Stroh Feuer fing. Dabei brannten die Häuser der Familien Hans Weinrich, Heinrich Förster, Heinrich Knatz (auf dem Foto rechts), Heinrich Crede (auf dem Foto links), Konrad Crede und Johannes Kunold nieder.

Während die Familien Hans Weinrich und Heinrich Crede ihre Häuser in der Hintergasse wiederaufbauten, siedelten sich die anderen vier Familien am Ortsrand an.

Mit dem Rücken zum Betrachter ist ein Betroffener, Konrad Crede, zu erkennen.

25. Am 8. Juli 1956 wurde die Freiwillige Feuerwehr von Elben Gruppensieger beim Kreisverbandstag in Ehringen.

Hintere Reihe, von links: Martin Siegmann (Brandmeister), Max Schwolow, AdolfWeinrich, Heinz Schäfer, Friedrich Schäfer, Adolf Siegmann und Otto Knieling.

Vordere Reihe: Helmut Gross, Heinz Eigenbrodt und Heinrich Möller.

Das preußische Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 15. Dezember 1933 bildete die Grundlage für die Gründungen der Freiwilligen Feuerwehren Elben und EIberberg in 1934. Die erste Feuerwehrmannschaft in Elben bestand aus 26 Männern mit Wehrführer Heinrich Herzog, in EIberberg aus 20 Männern mit Wehrführer Heinrich Rettberg.

In 1967 wurden beide Mannschaften zur Freiwilligen Feuerwehr Elbenberg zusammengeschlossen. Das aufwendige Löschen mit Feuereimern, die in zwei Löschketten von der Wasserschöpfstelle bis zum Brandherd und wieder zurück befördert wurden und der spätere Einsatz einer Handdruckspritze wurden in 1942 von einer Motorspritze abgelöst und erleichtert.

In 1969 wurde das erste Feuerwehrauto anläßlich des Kreisfeuerwehrtages in Elben/Elberberg der Wehr übergeben.

26. Am 6. Juli 1863 gründeten 25 Männer aus Elben in der Gastwirtschaft Eubel den Gesangverein Elben, Dirigent wurde der an der Elbener Schule tätige Lehrer Knierim. Bei Veranstaltungen des GV versammelten sich die Mitglieder am Schulhof und marschierten dann mit Musik in das Vereinslokal Eubel. Alle Feste, die der Verein beging, wurden im Lochacker gefeiert. Die Aufnahme in den GV wurde mit weißen und schwarzen Bohnen ausgeknobelt, wobei weiße Bohnen 'aufgenommen', schwarze 'abgelehnt' bedeuteten. Von jedem neuen Mitglied wurde als Einstand ein Fäßchen Bier und Zigarren verlangt.

Unter der Leitung des Lehrers Kühlborn gewann der GV im Jahre 1934 bei einem Preissingen in Breitenbach den ersten Preis und nahm erfolgreich an dem Mitteldeutschen Sängerfest in Kassel teil. Unter der Chorleitung von Helmut Knieling beging der Verein in 1983 seinen 120. Geburtstag.

Die Gründer und ersten Mitglieder des Gesangvereins Elben waren, erste Reihe, von hinten, links: Heinrich Knieling (Küfer), Martin Siegmann (Schuhmacher), Jakob Burghardt (Sägearbeiter in der HardtMühle), Martin Meyer (genannt Borkert, Schreiner) und Johannes Lippe (Arbeiter).

Zweite Reihe: Heinrich Schäfer (Kaufmann und Gemeindewirtschaft ), Heinrich Eubel (Maurermeister und Gastwirt), Martin Knatz (Weber und Korbmacher), Lehrer Knierim, Heinrich Meyer (Schreiner), Heinrich Herzog (Bauer) und Wilhelm Theiß (Drechsler).

Dritte Reihe: Ludwig Lange (Bauer), Konrad Meyer (Arbeiter), K. Küllmar (Arbeiter), Heinrich Rypel (Dachdecker), Wilhelm Thüre (Bauer), Johannes Crede (Weißbinder) und Wilhelm Schmalz (Schlosser). Vierte Reihe: Dittmar Weinrich (Töpfer), Heinrich Weinrich (Arbeiter), Dittmar Römer (Stellmacher), Jakob Schröder (Bauer), Wilhelm Knatz (Korbmacher), Dittmar Gerhold (Sattler) und Martin Weinrich (Arbeiter).

27. In 1866 wurde der Gesangverein EIberberg unter dem Dirigenten Lehrer Bettenhausen gegründet. Das Foto zeigt die Mitglieder des Vereins aus dem Jahre 1907 mit Lehrer Karl Müller, der den Gesangverein 34 Jahre lang dirigierte.

Hintere Reihe, von links: Konrad Seidler, Wilhelm Schaub, Adam Meyer (Begleiter des Fahnenträgers), Christoph Vogt (Fahnenträger), Martin Rudolph (Begleiter des Fahnenträgers), Heinrich Höhle und Karl Viereck.

Mittlere Reihe: Wilhelm Ritter, Heinrich Käseberg, Georg Wilhelm, Wilhelm Käseberg, Heinrich Helferieh, Heinrich Thielemann, Johannes Bott und Adam Bemhardt.

Vordere Reihe: Heinrich Schön, Heinrich Koch, Heinrich Derx, Karl Müller (Dirigent), Martin Hoppe (Vorsitzender), Siegmund Wilhelm, Heinrich Heiderich und Martin Crede.

Symbol der Vereinsfahne war die Harfe. Schärpen trugen der Dirigent, der Vorsitzende, der Fahnenträger und dessen zwei Begleiter. Besonders feierliche Anlässe waren die im Sommer stattfindenden Sängerfeste, zu denen man eingeladen wurde oder selbst Gastvereine aus der Umgebung einlud. Die Gastvereine wurden dann vom Ortseingang mit Musik bis zum Festplatz geleitet, wo zunächst der EIberberger Verein das Eingangslied anstimmte, und der Vorsitzende eine Festrede hielt. Nachdem alle Vereine ihre Lieder dargeboten hatten, bildete ein Tanzvergnügen im FestzeIt den Abschluß. Festplätze waren die 'Trift' , der Felsenkeller oder der 'Brückengarten' , beim 100jährigen Jubiläum in 1966 die Mehrzweckhalle.

Im Januar 1967 schlossen sich die Männergesangvereine EIben und EIberberg zum Gesangverein EIbenberg zusammen. Anfang der siebziger Jahre wurde aus dem Männergesangverein der 'Gemischte Chor Elbenberg' . Helmut Knieling leitet den Chor seit 1954.

28. Der Posaunenchor Elbenberg kann auf eine vierzigjährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Auch vor dem Krieg hat es schon einen Posaunenchor gegeben, dessen ehemalige Bläser dem jungen Posaunenchor ihre Instrumente überließen und ihm damit den Start ermöglichten. Chorleiter August Knatz wurde am 28. Juli 1951 von Helmut Knieling abgelöst, der bis heute die Leitung des Posaunenchores innehat. Der Chor bläst zu Gottesdiensten, Konfirmationen, Jubiläen und Kirchenmusiken, aber auch zu überörtlichen Anlässen, wie zum Beispiel Kirchen- und Posaunentagen. Im Februar 1985 wurde ein Nachwuchschor gegründet. Das anläßlich eines neunzigjährigen Gesangsjubiläums aufgenommene Foto zeigt, von links nach rechts:

Helmut Knieling, Georg Burghardt, Kar! Grede, Martin Schäfer, Udo Großmann, Heinz Eubel, Horst Eubel, Friedel Knatz, Kurt Heiderich, Helmut Bohne und zwei Bläser aus Züschen.

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek