Elbenberg in alten Ansichten

Elbenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Volker Knöppel und Sylvia Müller
Gemeente
:   Elbenberg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3457-6
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Elbenberg in alten Ansichten'

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34. Während der Verkoppelung der Gemarkung von Elben wurden den von Buttlars große Ländereien in der Flur Todenhausen zugewiesen. Dort errichteten sie das Gut Waldhof an der Stelle der mittelalterlichen Wüstung Todenhausen. Nach einer Karte des Katasteramtes Wolfhagen wurden die Gebäude am 28. Juni 1882 eingemessen. Anfangs wohnten dort buttlarische Pächter, wie zum Beispiel Herr Beckmann und Herr Feger (von 1903/04 bis 1928). Aus dieser Zeit, wohl vor 1920, ist auch das Foto. Nachher traten an die Stelle der Pächter buttlarische Verwalter.

Lange wohnte Herr Engemann dort. Nach der Aufteilung des buttlarischen Besitzes auf die Familienzweige zog Ekkehard von Buttlar um 1950-1952 auf den Waldhof und wohnte dort bis zu seiner Auswanderung nach Kanada um 1976. Das Land und der Wald haben heute verschiedene Besitzer.

Während die Pächter und Verwalter eine große Viehhaltung betrieben, hielt Ekkehard von Buttlar viele Reitpferde. Jahrzehntelang bot der Waldhof Arbeitsplätze für die Bewohner aus Elben, Angestellt waren vier bis fünf Gespannführer , ein Schweizer für die Kühe, später auch ein Schmied und Schlepperfahrer . Daneben fanden einige Tagelöhner und Saisonarbeitskräfte hier Arbeit. Heute bewirtschaftet ein Pächter den Waldhof.

Auf dem Foto sind die Stallungen, die Scheune und ganz links das Dach des Verwalterhauses zu sehen.

35. Am 20. Februar 1864 erteilten das Landratsamt Wolfhagen und der Landbaumeister dem Kammerherrn Rudolph von Buttlar und seinen Vettern, dem Oberforstmeister Karl von Buttlar zu Riede und dem Oberstlieutnant a.D. Heinrich von Buttlar zu Marburg die Genehmigung für den Bau einer Ziegelei in Elberberg, Die unter dem Firmennamen 'Freiherrlich von Buttlar'sche Renterei zu Elberberg' beim Amtsgericht N aumburg in das Handelsregister eingetragene Ziegelei stellte eine Vielzahl von Produkten her, unter anderem Ziegel, Kalk, Back- und Lehmsteine, Wasserleitungsröhren und Porzellanöfen. Um 1925 wurde die Ziegelei von dem buttlarischen Forstmeister Pieper modernisiert: ein neuer Schornstein und Ringofen wurden gebaut, Lorenwagen und Presse wurden von Dampfkraft auf elektrische Energie umgestellt.

Einige Jahrzehnte hindurch diente die Ziegelei als wichtiger Arbeitsplatz für Elben und Elberberg. Wenn ab Herbst bis Frühjahr die Ziegelei geschlossen war, arbeiteten die Ziegeleiarbeiter in dieser Zeit als Waldarbeiter in den buttlarischen Wäldern.

Weil der Betrieb nicht mehr rentabel war, wurde die Ziegelei um 1940 abgebaut. Ein Jahr später sprengte man den Schornstein, während der Brennofen 1946 abgebrochen wurde. Der letzte Brenner war Johannes Schramm, der letzte noch lebende Ziegeleiarbeiter ist Hans Möller.

Eines der noch an die Ziegelei erinnernden Tonlöcher wurde als Müllhalde genutzt.

36. Der Interessentenwald von Eiben ist wie der in EIberberg und Altendorf aus der EIbermark entstanden. Ursprünglich wurde sie von den adligen Grundherren und den Bauern gemeinsam genutzt und verwaltet. Im 16. Jahrhundert entstand zwischen ihnen Streit über den Umfang der Nutzungsrechte, da der Wald immer mehr verwüstet wurde. Schließlich teilte man den Markwald.

In 1577 erhielt die Gemeinde Altendorf einen Teil des Waldes, den sie nunmehr selbst verwaltete, vor 1612 folgten die Gemeinden Eiben und EIberberg. Heute steht der Interessentenwald von Eiben im Eigentum der Stadt Naumburg. Die Interessenten haben aber sämtliche (Wald-) Nutzungsrechte und verwalten den Wald 'Die Klaus' durch einen gewählten Vorstand, der auch den Holzhauern die Arbeit zuteilt.

Die Holzhauer auf der um 1930 entstandenen Fotografie sind von links, hinten: Christian Ritte, Konrad Schmidt, Wilhelm Thüre, Dittmar Küllmar, Heinrich Lattemann und Wilhelm Derx.

Vorn: Konrad Gallinger, Konrad Derx, Heinrich Krause, Konrad Herzog, Heinrich Krause und Wilhelm Thiel.

37. Die Geburt von Drillingen ist schon ein Ereignis! Emma und Fritz Derx präsentieren die Kuhmutter mit ihren Drillingen in 1932.

38. Beim Mistfahren mit Lotte und 'Schack' wurde Heinrich Eubel in 1935 in der Neuen Straße (Naumburger Straße) fotografiert.

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