Eltville in alten Ansichten

Eltville in alten Ansichten

Auteur
:   Harry E. Häusser
Gemeente
:   Eltville
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1187-4
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eltville in alten Ansichten'

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77. Der Reichspräsident in Eltville. Nach dem Abzug der französischen Besatzungstruppen 1930 reiste Reichspräsident von Hindenburg durch das befreite Rheinland. In Eltville wohnte er von 20. bis 22. Juli 1930 im Hause des Reichskommissars für das besetzte Rheinland, Freiherrn Ernst Langwerth von Simmern.

78. Reichspräsident und Bûrgermeister. Heinrich Röttgen war Bürgermeister in Eltville in den Jahren 1922 bis 1934. Er machte dem hohen Gast seine Aufwartung im Hof Langwerth. Freifrau Langwerth von Simmern war Gastgeberin.

79. Besuch des Reichspräsidenten. Abends gaben die Eltviller Sänger dem Reichspräsidenten ein Ständchen. Im Hof Langwerth gab man eine Weinprobe. Damit der betagte Gast nicht die steile Kellertreppe benutzen mußte, fuhr man ihn mit der Hausherrin zusammen im tannengeschmückten Flaschenaufzug hinunter, Am 22. Juli fuhr der Reichspräsident mit dem Schiff weiter rheinabwärts. Vor dem Haus 'Zur Rose' wurde er verabschiedet. Im Hintergrund Major Katzenberg. der in Eltville im Ruhestand lebte.

80. Ernst Freiherr Langwerth von Simmern. Der Freiherr war 1865 in Eltville geboren. Er wurde Diplomat, 1919 Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt, 1920 Botschafter in Madrid. Während der Besetzung des Rheinlandes war er von 1925 bis 1930 Reichskornmissar für die besetzten rheinischen Gebiete. 1942 starb er; im Hof Langwerth erinnert eine Gedenktafel an sein Wirken.

81. Eltviller Kappeskerb. Jahrmärkte sind in Eltville seit 1497 dokumentiert. Der erste geht zurück auf ein Privileg Kaiser Maximilians. Die Kappeskerb wird urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1654. Sie dürfte zu den ältesten Kirchweihfesten im Rheingau gehören. Ihren Namen hat sie von dem vormals damit verbundenen Krautmarkt. Die Hausfrauen deckten im November ihren Bedarf an Weißkraut, das zu Sauerkraut eingelegt wurde. 1910 scheint man das Fest tüchtig gefeiert zu haben.

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82. Biedermeierfest. In den dreißiger Jahren wurde erstmals das Eltviller Biedermeierfest gefeiert. Sonntag nach Peter und Paul, also Anfang Juli, ist der überkommene Termin. Große, aufwendige Umzüge mit Festwagen und Fußgruppen in Biedermeierkostümen, dazu die 'Stadtwache' in historischen Uniformen, machten das Fest rasch über die engeren Grenzen hinaus bekannt. Man sperrte die Durchfahrtstraßen der Stadt mit Schranken, die von der 'Stadtwache' bewacht wurden. Zur Durchfahrt berechtigte der Erwerb eines Passierscheins: Besitzer dieses Scheins ist berechtigt, die Wein- und Rosenstadt ungehindert zu passieren und nacb Belieben in der Stadt zu verweilen: Ausserdem hat er ein Anrecht darauf, am Weinbronnen vor dem alten Rathaus eine Probe guten Eltviller Weins zu schlûrfen, die ihm auf Vorzeigen des anhängenden Scheins verabfolgt wird. An Gebühren sind zu entrichten mindestens 50 Pfennig.

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