Emmerich in alten Ansichten

Emmerich in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Kleipass
Gemeente
:   Emmerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4575-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Emmerich in alten Ansichten'

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9. Der 'Hof von Holland', ein 1650 erbautes Patrizierhaus am Alten Markt. Es gehörte zu einer Reihe von alten Giebelhäusern, die der Stadt ihr Gesicht gaben. Ursprünglich ein Backsteinbau, ist es auf diesem Bild mit Zementund Kalkputz 'verschönert'. In diesem Zustand befand sich das Haus um die Jahrhundertwende, als hier die Städtische Altertumssamm1ung und die Städtische öffentliche Lesehalle untergebracht waren. In diesem Hause war eines der bekarmtesten und beliebtesten Wein- und Bier-Restaurants von Emmerich. Das Gebäude wurde 1932 instand gesetzt, 1944 zerstört und 1957 wurde der Giebel wiederhergestellt.

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10. Die Gaststätte 'Onder de Poort' ist eine alte Emmericher Torschenke die angeblich 1414 in das Krantor eingebaut wurde. Nach der Überlieferung wurde hier das 'Schöne Käthchen von Emmerich' , die spätere Reichsgräfin von Wartenberg, geboren (geboren 1674 - gestorben 1734). Catherina Ryckers war die Tochter des Brandenburgisch 'General Inspeetor van de tollen en licenten van den Rijnstroom en Commercie-raad' Christophel Ryckers und dessen Ehefrau Johanna Elisabeth, geborene Raabe. Heute befindet sich eine Gaststätte gleichen Namens an dieser Stelle.

11. Die Go1dsteege war in Verbindung mit der Königs- und Fährstraße einmal eine wichtige Verbindung zwischen der Fähre am Rhein und dem etwas höher gelegenen Brink. Besonders goldig ging es hier jedoch nicht zu, wenn man die kleinen Armenhäuschen sieht, die auch 'Villa-Hand-am-Dach' genannt wurden. Das Bild entstand etwa um die lahrhundertwende.

EMMERICH.

Sdiladitholltraße mil Scnladithof

12. Der Städtische Schlachthof wurde 1905 fertiggestellt. Der Verbindungsweg von der Reeser Straße zum Schlachthof wurde auf Beschluß der Stadtverordnetenversammlung 1906 'Schlachthofstraße' genannt. Da der Name wenig Anklang fand, wurde die Straße am 27. März 1914 in Blücherstraße umbenannt. Da die Straße auf dem vorliegenden Bild schon ausgebaut ist, muß die Aufnahme nach Mai 1913 erfolgt sein, da die Fertigstellung so lange auf sich warten ließ. Rechts am Anfang der Straße ein Kolonialwarenladen, noch heute ist dort ein Lebensmittelgeschäft, links das Grenzamt - Deutsche Arbeiter Zentrale -. Im Hintergrund erkennt man schwach die Türmchen des Schlachthofes, ein sehr eigenwilliger Bau, in dessen Nähe sich auch das Schlachthofrestaurant befand.

13. Fährt man vom Löwentor aus in das Stadtzentrum, erreicht man den Platz 'Am großen Löwen'. Hier münden die Bau-, Hühner- und Wallstraße. In der Mitte einer kleinen Grünanlage ist der Löwenbrunnen. Auf Beschluß des Verschönerungsvereins wurde das Brunnendenkmai errichtet, das 1910 fertiggeste1lt wurde und 1 468,50 Mark kostete. Die Stadt Emmerich zahlte hierzu einen Beitrag von 1 000 Mark. Heute ist vom Löwenbrunnen nur noch das Brunnenbecken erhalten, welches als Blumenkübel benutzt wird.

14. Der Alte Markt war der Platz auf dem der Wochenmarkt, in früheren Jahren auch der Fischmarkt abgehalten wurde. Neben dem schon erwähnten 'Hof von Holland', lag hier auch das Café Baardwijk, welches den Krieg heil überstanden hatte, später jedoch abgerissen wurde. Die Straßenbahn kam von Rees über die Bahnhofstraße, Kaßstraße zum Alten Markt und fuhr über die Steinstraße zum Geistmarkt. Im Vordergrund ein bei der Neupflasterung des Marktes im Jahre 1898 aufgestellter Kandelaber. Die Aufnahme entstand um 1940.

15. Die Kaßstraße an der Ecke des Hottomannsdeich in Richtung Kleiner Löwe. Rechts das Tabakwarengeschäft Becker und links das Hotel 'Rheinischer Hof'. Die hier verlegten Gleise gehörten zur Straßenbahn Emmerich-Rees. Als Geschäftsstraße besaß die Kaßstraße früher wie heute, ausgebaut zur Fußgängerzone, eine besondere Anziehungskraft.

Emmerich a. Rh.

Stetnsiraëe.

16. Die Steinstraße in Blickrichtung Alter Markt und Aldegundiskirche. Weder Parkprobleme noch Auspuffgase genossen die Bürger, selbst die Straßenbahn war für Emmerich noch nicht 'entdeckt' - Fahrrad und Pferdedroschke bestimmten das Straßenbild. Um die Jahrhundertwende ist diese Aufnahme wohl entstanden.

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EMMERKH. Steintor

17. Besucher der Stadt, die aus Richtung Elten kamen, passierten den westlichen Eingang zur Stadt, das Steintor. Neben dem Wassertor und Löwentor gehörte das Steintor zu den drei Landtoren Emmerichs in der früheren Stadtmauer. Der Abbruch des Tores muß um 1880 erfolgt sein. Hier das Steintor mit Bliek auf die evangelische Christuskirche, davor die Societät (rechts).

Emmertdier Fisdï-Compaqnte 6. Sept. 1906.

18. Die 'Ernrnericher Fisch-Companie' war eine Vereinigung finanziell gutgestellter Personen, die mit dem Fischfang wohltätige Zwecke verfolgte. Ein Herr Peters aus Rees war wohl der Initiator. Aus Emmerich gehörten unter anderen Xaver Haas und Eugen Wilson der Vereinigung an. Das Fahrzeug auf dem Bild ist der von Wilson gefahrene Postpaketwagen. Die gefangenen Fische wurden meist an bedürftige Bürger verteilt. Tja, 1906 gab es noch Fische im Rhein, die man essen konnte.

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