Emmerich in alten Ansichten

Emmerich in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Kleipass
Gemeente
:   Emmerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4575-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Emmerich in alten Ansichten'

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19. Daß um die Jahrhundertwende auch in Emmerich der Fußballsport schon seine Anhänger hatte, zeigt hier das Bild mit einer Mannschaft und Betreuer des Fußballclubs 'Embrica 1904'. In dieser Mannschaft spielten unter anderen Hoffrone, Imkamp, Gewaltig, Evers, einige Schüler aus dem Konvikt und der Torwart war aus 's Heerenberg. Der Platz des Vereins befand sich am Stadtgartengelände. Knielange Sporthosen und gestreifte Trikots vertraten die Vereinsfarben.

20. Rekrutenvereidigung des '2. Depots des 1. Ersatz-Bataillons Inf.-Reg. NI. 57' auf dem Geistmarkt am 4. April 1916. Der Geistmarkt war noch mit Bäumen bewachsen statt mit Autos zugepflastert, Blickrichtung zum alten Kaiserlichen Postamt.

21. Eisgang auf dem Rhein - immer wieder ein Erlebnis, immer wieder eine Gefahr für Hab und Gut. Im Februar 1929 stand der Rhein, Ein Weg war über das Eis gebahnt auf dem nicht nur Menschen sondern auch Pferdefuhrwerke den Weg zur anderen Rheinseite fanden.

22. Das Eis bedeutete für die Schiffahrt eine große Gefahr. Schiffe die nicht mehr den Sicherheitshafen erreichten wurden oft beschädigt oder ganz einfach an Land gedrückt, wo sie auf das nächste Hochwasser warten mußten, ehe sie wieder fahren konnten. Nicht unerhebliche Schäden entstanden hierdurch.

23. Auf Eisgang folgt Hochwasser, so kann man beim Anblick dieses Bildes wirklich sagen. Die Rheinpromenade, 1929 noch ohne Hochwasserschutz, war schnell überflutet, und die Bewohner bekamen bei jedem Hochwasser nicht nur schnell nasse Füße, sondern auch Wasser in ihre Keller. Die schmutzigen Fluten des Rheins standen bis auf dem Alten Markt. Das Häuschen im Vordergrund war eine Bedürfnisanstalt.

24. Der Windmühlenweg erinnert noch daran, daß sich hier einst die Mühlenwerke Heyltjes befanden. Die im Jahre 1850 erbaute Mühle wurde im Jahre 1906 auf Dampfbetrieb und im Jahre 1911 auf elektrischen Strom umgestellt. Nach der Zerstörung im Krieg wurden sie nicht wieder aufgebaut.

25. Der Brand der evangelischen Christuskirche animierte einen Emmericher Verleger dazu, von diesem Ereignis doch eine Ansichtskarte zu drucken. Sensationen fanden schon immer ihre Abnehmer. Immerhin ist uns so dieses Ereignis am 19. Juni 1907 bildlich erhalten geblieben. Mit dem Wiederaufbau der Kirche begann man im Jahre 1908 und die Einweihung erfolgte am 12. Dezember 1909.

Brand der evangelischen Kirche in Ernrnertch a. Rhein

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26. Um 1040 wurde die Krypta der Martinikirche gebaut. Mehrfach wurde die Kirche zerstört durch Kriegseinwirkung oder Hochwasser des Rheins. Einen solchen Bliek über die Stadt und die niederrheinische Landschaft kann man vom Turm der evangelische Christuskirche aus genießen.

EMMERJCH a. Rh.

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Marienkapelle in der Martinikirche

27. Zur Verehrung der Gottesmutter befand sich in der Martinikirche noch eine besondere Marienkapelle, die mit besonderen Wandmalereien und Mosaikarbeiten geschmückt war. Dieses Bild entstand, ebenso wie die Ansicht von der Martinikirche, etwa in den zwanziger Jahren. Heute befindet sich der Zugang zur Krypta in dieser Marienkapelle.

28. Höhepunkt im religiösem Leben der katholischen Biirger der Stadt war die große Stadtprozession am ersten Sonntag nach dem 3. Juli eines jeden Jahres zum Beginn der Emmericher Kirmes. An mehreren Stellen des Prozessionsweges war ein Segensaltar aufgestellt. Hier der Segensaltar auf dem Alten Markt 1926.

Segensaltar (Alter Markt) aus der großen Prozession Emmerich 926

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