Emmerich in alten Ansichten

Emmerich in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Kleipass
Gemeente
:   Emmerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4575-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Emmerich in alten Ansichten'

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Agnes-Gruppe aus der groBen Prozession, Emmerich 1926

29. An der großen Stadtprozession beteiligten sich nicht nur alle katholische Schulen und Verbände, sondern auch ein Großteil der katholische Bevölkerung nahm daran teil. Erst nach dieser Prozession wurde die Kirmes eröffnet. Die hier gezeigte Agnes-Gruppe gehörte zu einer der religiösen Darstellungen. Seit wann es diese Stadtprozession gibt, läßt sich nicht nachweisen.

30. Der 'Polderbusch' war ein bekanntes und beliebtes Ausflugsziel für jung und alt. Sonntags war es das Wanderziel für die Familie und an den Wochentagen für die Schulklassen. Die Gastronomie der Familie Heiting bot eine gute Küche und gepflegte Getränke. Gemütliche Räumlichkeiten und eine schöne Gartenanlage mit Kinderspielplatz luden zum Verweilen ein.

31. Am Klosterberg, auf halben Weg zwischen dem Steintor und der 's Heerenberger Grenze stand und steht noch heute das Gasthaus 'zum Klosterberg' an der 's Heerenberger Straße. Es war eines der wenigen Lokale, die schon vor dem Krieg eine Kegelbahn betrieben.

32. Innerhalb der Stadt gab es vor der Zerstörung viele Häuser in dem hier gezeigten Baustiel. Diese niederrheinischen Backsteinhäuser in der Steinstraße haben den Krieg überstanden, wurden renoviert und gehören heute zu den ältesten Gebäuden innerhalb des Stadtbereichs.

33. Das St. Willibrordus Spital war eine Stiftung der Herren Kaplan Jaspers, Pfarrer Koenigs und Walter Facke1dey aus dem Jahre 1844. Die Errichtung des Mittelbaus zur Lilienstraße hin erfolgte im Jahre 1860 und die Fertigstellung im Jahre 1866. Der linke Seitenflügel wurde in den Jahren 1890 und 1891 erstellt. Zur Hottomannstraße wurde das Waschhaus im Jahre 1905 und das Isolierhaus im Jahre 1907 gebaut. Um allen Ansprüchen, die an ein Krankenhaus gestellt werden zu erfüllen, wurde der hier im Bild gezeigte Ostflügel im Jahre 1928 gebaut. Die C1emensschwestern waren in diesem Krankenhaus bis zum 31. März 1969 tätig.

34. Das Kolonialwarengeschäft von Leo Onstein in der Burgstraße bot auch Delikatessen an. Zum Angebot im Jahre 1912 gehörten Bensdorp Cacao und Seelig's Korn Kaffee.

émmerich a. Rhein

35. Neben den Wochenmärkten auf dem Alten Markt fanden auch auf dem Geistmarkt Marktbetriebe statt. Erzeuger aus der Umgebung kamen mit ihren Fuhrwerken und Handkarren angefahren und boten ihre Erzeugnisse an. Neben Gemüse und Obst wurde hier auch mit Fleisch, Fisch, Eiern, Käse und Butter gehandelt. Die um den Marktplatz stehenden Bäume sorgten für den nötigen Schatten während der Sommerzeit. Um 1915 entstand dieses Bild mit dem Kaiserlichen Postamt im Hintergrund.

36. Das Amtsgericht an der Seufzer Allee wurde am 1. Januar 1914 seiner Bestimmung übergeben. Zur Sprickrnann-Kerkerinck-Straße dehnte sich der Gebäudekomplex mit dem Gerichtsgefängnis aus.

37. Am 22. Juni 1913 wurde im Rheinpark das Kriegerdenkmal feierlich enthüllt. Bürgermeister Langen war der Festredner und der Entwurf zu diesem Denkmal stammt von Prof. DI. Kreis aus Dresden. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1940 zeigt auch ein Geschütz, welches nach dem Zweiten Weltkrieg als Schrott verkauft wurde. Im Hintergrund eine Schwarzpappel, die vermutlich 1825 angepflanzt wurde und einen Umfang von circa fünf Metern hatte. Im Februar 1929 wurden an dieser Pappel die im Eis festliegenden Schiffe vertäut.

38. Zwischen Kran- und Fährtor lag für die Schiffe, die den Güterverkehr auf dem Rhein betrieben eine Laderampe. Das Ein- und Ausladegeschäft wurde von Schauerleuten besorgt.

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