Emsbüren in alten Ansichten

Emsbüren in alten Ansichten

Auteur
:   Frank Schmitz
Gemeente
:   Emsbüren
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6180-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Emsbüren in alten Ansichten'

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69 Dieses Foto zeigt um 1910 die Familie Graef, auf dem Diek, vor dem alten Heuerhaus, das kürzlich Iiebevoll restauriert worden ist. Aufgenommen hat dieses Bild der FotografKlein aus Münster. Um 1910-1912 muß er wohl von Haus zu Haus gezogen sein, run seine Aufnahmen machen zu können. Diese verkaufte er dann an die Familien, die sie gerne als Kartengruß auf den Weg schickten. Viele Ansichten des Fotografen Klein, die alle am linken Rand der Rückseite mit dem Text 'Kunstanstalt J. Klein, Münster LW;. Ritterstr. 14' bedruckt sind, konnten aufgefunden werden. (Siehe zum

Beispiel in diesem Buch Haus Hoyer oder die Hauptlehrerwohnung in Emsbüren).

70 Nach Nordhorn verschikt wurde im Mai 1 91 2 diese schöne Ansichtskarte aus Listrup. Neben der Kolonialwarenhandlung und Bäkkerei Hagspihl sowie der Marienkirche sind unten links die Kaplanei und die alte Listruper Schule dargestellt. 1880 entschloß sich die Gemeinde Listrup zu dem Neubau der Schule, da das alte Schulgebäude sehr reparaturbedürftig geworden war. Ab 1. September 1844 unterrichtete Gerhard Heinrich Thiemann. Am 1. [anuar 1900 trat er in den Ruhestand, harte also über 55 [ahre die Listruper Kinder unterrichtet, ein heute kaum mehr vorstellbarer Zeitraum der Berufstäugkeit. Die letzten Iahre seines

Lebens - er starb am 21. August 1908 - widmete er der Heimatforschung.

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71 Im Iahre 1929 wurde dann die neue Schule, die inzwischen schon wieder die 'alte Schule' im Volksmund geworden ist, erbaut. Kurz nach ihrer Errichtung muß diese Karte angefertigt worden sein. Nach einigen Probelieferungen im Juli wurde Listrup ab 14. August 1926 mit elektrischer Energie versorgt. In der Schulchronik ist dazu zu lesen: 'Am Sonnabend den 14. August stand das Ortsnetz unter vollem Strom und "mehr Licht, mehr Freude!"so hört man allenthalben die Bewohner von Listrup ausrufen, freudig über das gelungene Kulturwerk bewegt! Unsere Schule erhielt 2 Lampen von 40 und 25 Kerzen.'

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72 Im Iahre 1984 wurde das steinerne Emswehr in Listrup einhundert [ahre alt. Es trat an die Stelle des ersten Wehres, das 1825-1828 aus Eichenplanken errichtet worden war. 1 8 1 5 hatte sich das Königreich Hannover verpflichtet, die Ems bis kurz vor Rheine schiffbar zu machen. Durch den Stau in Listrup wurde der Wasserspiegel des Flusses um etwa drei Meter angehoben, so daß er gut von den 'Harener Punten' befahren werden konnte. Das hólzerne Wehr hielt zwanzig [ahre recht gut, doch dann verfaulten die Bohlen und wurden so schadhaft, daß sie zuletzt alles Wasser der Ems durchließen. Das neue Wehr (hier um 1910) wurde aus

steinernen Quadern hergestellt, und beinahe wären auch die Mehringer Hünensteine als Baumaterial unter dem Wasser verschwunden.

73 Ein sehr seltenes Motiv ist die Mehringer Mühle mit ihren Flügeln. Um 1926 verlor die 1801 erbaute Mühle Flügel und Galerie nach einem Sturm.Am 28. Oktober 1800 fertigte der Meister B. Duggemann aus Bentheim einen Kostenanschlag für eine steinerne Mühle nach dem Vorbild von Ohne. Danach sollte die Mühle unten 30 Fuß messen und sich bis zur Kappe auf 19 Y2 Fuß verjüngen. Die Höhe so1l35 Fuß betragen. Die Mauern würden unten 3 Fuß dick und oben noch 1 3;4 Fuß stark sein.

1910 erwarb der Muller Fritz Borker die Mühle von Hermann Linsel, in dessen Besitz die Baulichkeiten arn 1. [anuar 1906 gegangen waren, und

bewirtschaftete sie bis 1925.

1 926 kaufte dann Carl Enking die steinerne Windmühle, dessen Nachkommen sie noch heute besitzen.

74 Die Familie des Lehrers Heinrich Wellmann in Mehringen bekommt Besuch von einigen Lehrerinnen der Umgebung. Von links nach rechts:

Fräulein Berelsmann (Lehrerin in Leschede), Fräulein Brand (lehrerin in Ahlde) , Fräulein Röckener (Lehrerin in Emsbüren), Lehrer Wellmann, Frau Wellmann, Tochter Elisabeth Wellmann und Fräulein Weever, Lehrerin in Emsbüren. Heinrich Wellmann tat in Mehringen seinen Lehrerdienst von 1891 bis 1930. 1934 kommt sein heimatkundliches Buch 'Die Bauerschaft Mehringen a.d. Ems und Umgegend des Kirchspiels Emsbüren im Kreise Lingen' auf den Markt. Er widmet es 'Seinen lieben

Einwohnern'. Der Heirnatfreund kann in diesem Buch viel Wissenswertes entdecken. In einem Kapttel sammelte er unter anderem plattdeutsche Sprichwörter und Sprüche, wie zum Beispiel: 'Wenn de

Sünne schinnt in'n Westen, sind de fulen Lüe am besten.'

75 Früher war die Kunkemühle in Moorlage einer der größten Mühlenbetriebe des Emslandes. Vorn Wasser der Aa wurde nicht nur eine Kornmûhle, sondern auch eine Papiermûhle, eine Ölmühle und eine Sägemühle betrieben. 1901 kaufte die Mühlenbauerfamilie Schröder aus Ibbenbillen das Anwesen. Schröder baute zu den vorhandenen zwei Mahlgängen zwei neue hinzu. Er hatte das Glück, daß er praktisch Tag und Nacht mahlen konnte, weil die Aa ihm in der Regel genügend Wasser lieferte. Zudem waren aber noch Speicherteiche angelegt, um für jeden Fall Vorsorge zu treffen und den Wasserstand besser regulieren zu können. Das Gefälle des Was-

sers betrug 1,62 Meter, so daß mit dem 5,40 Meter hohen und 1,80 Meter breiten Mühlrad eine Kraft von 50 PS erzeugt werden konnte.

76 DieseAufnahme soll die alte Kunkemühle (vor 1900), noch im Fachwerkstil erbaut, zeigen. Der Reichsfreiherr von Landsberg- Velen verkaufte 1843 die Mühle mit allen Nebenanlagen an den Müller Franz Moritz Buddenberg und seine Ehefrau Gesina Bernhardina Meyering für

14 140 RI. Am 21.August 1858 gab der Müller zu Protokoll, daß die Wassermühle unterschlächtig betrieben wurde und häufig unter großem Wassermangelleide. Neben zwei Mahlgängen sei ein Graupengang vorhanden. Ebenfalls sei Ölschlagen und Walken möglich. Wegen des ständigen Wassermangels habe er die Absicht, im sogenannten Bleckenfeld in 300

Schritt Entfernung eine Windrnühle aufzusetzen. Die Regierung prüfte den Antrag, der nach Eingang verschiedener Stellungnahmen jedoch abgelehnt wurde.

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