Emstal-Sand in alten Ansichten

Emstal-Sand in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Wendel
Gemeente
:   Emstal-Sand
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3064-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Emstal-Sand in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Bei dem Kirchgang.

10. Heinrich Wilhelm wurde in vier Wahlperioden zum Bürgermeister der Gemeinde Sand gewählt. Er verwaltete dieses Amt von 1883 bis zum Jahre 1915. Im Hintergrund sehen wir die alte, im Jahre 1779 erbaute Kirche, die im Jahre 1910 urngebuut wurde.

11. Das alte Haus - Nummer 32 der heutigen Kasseler Straße in dem Bürgermeister Heinrich Wilhelm zweiunddreißig Jahre lang seines Amtes waltete. Über der Haustür sehen wir das Bürgermeister-Amtsschild mit dem preußischen Adler und das Schild 'Kaiserliche Postagentur', Vierunddreißig Jahre lang wurde auch das Postamt in diesem Hause mitverwaltet.

12. Das Bürgermeisteramt 1915 bis 1933. In dieser Zeit genügte noch ein Zimmer, in dem der Bürgermeister Christoph Bernhardt seine Dienstgeschafte erledigte. Der Gemeinderechner verlegte seine Kassenstunden in die Mittagszeit, um in der übrigen Zeit des Tages seine landwirtschaftlichen Arbeiten auszuführen.

13. Bis zum Jahre 1966 wurden die Gemeindenachrichten nach Ankündigung durch die 'Gemeindeschelle', mittels Ausrufen durch den 'Ortsdiener', den Ortsbewohnern mitgeteilt. Das Bild zeigt eine solche 'Bekanntmachung' in den zwanziger Jahren, durch den derzeitigen Ortsdiener, 'den alten Dippel'.

14. Der hier abgebildete Stein war im Sockel der alten Gemeindewirtschaft 'Ratskeller', rechts neben dem früheren Eingang, eingemauert. Die Vermutung liegt nahe, dass derselbe aus dem mittelalterlichen Orte 'Mutzlar' stammt, in dessen Gemarkung das Dorf Sand entstand. Die Wüstlegung des Ortes Mutzlar fiel in die Zeit des Entstehens unseres Dorfes. Der Stein wird im Kreisheimatmuseum Wolfhagen aufbewahrt.

15. Nach der neuen Gemeindeordnung in Hessen, im Jahre 1739, hieß der Burgermeister 'Grebe'. Auch heute noch haben die Nachkommen der 'Greben' in Sand diesen Beinamen. Am Eingang des 'alten Friedhofs', der im Jahre 1827 an der heutigen Wolfhager Straße angelegt wurde, und seit 1897 nicht mehr benutzt wurde, standen am Eingang zwei Torsteine mit folgenden eingemeißelten Inschriften. Wer wird hier eingetragen der ist frei von allen Plagen.

16. Das Mühlenrad der Fischbachmühle. Das Dorf Sand hatte früher vier Mühlen; die 'Lochmühle", die 'Kaisermühle ', die 'Fischbachrnühle' und die 'Schlagmühle', In den beiden letzteren wurde zur Zeit des Flachsanbaues auch Öl geschlagen. Zwischen Sand und Merxhausen stand die 'Stegmühle.', die das Bild auf der nächsten Seite zeigt.

17. Die 'Stegmühle ' um 1870, als hier noch das Getreide gemahlen wurde. Bis zum Jahre 1910 war die Mühle noch in Betrieb, Das Kind auf der Steinbank ist des Mühlenbesitzers Tochter. Maria Düwel. Sie heiratete am 2. Oktober 1892 den Sander Lehrer Heinrich Eckhardt.

18. Die 'Stegmühle' mit Scheune, daraus sieht man, dass es sich hier auch um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelte. Im Jahre 1910 kaufte das 'Hospital Merxhausen' die Gebäude. Das Haus diente dann später als Wohnung des Pflegepersonals und auch als Unterkunft der Patienten. Der Abbruch der 'Stegmühle" erfolgte im Jahre 1977.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek