Emstal-Sand in alten Ansichten

Emstal-Sand in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Wendel
Gemeente
:   Emstal-Sand
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3064-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Emstal-Sand in alten Ansichten'

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49. In Sand gab es früher vier Gemeindebacköfen, in denen die Einwohner ihr Brot selbst backten. Im Bild sehen wir das Backhaus für das 'Unterdorf" in der Fischbachstraße.

50. Das Backhaus an der heutigen Kasseler Straße war auch als 'Spritzenhaus' bekannt. In ihm wurde auch die Feuerwehrspritze, welche noch mit der Handpumpe ausgestattet war, untergestellt. Unser Bild zeigt das Leben und Treiben an einem Backtag vor dem Backhaus. Im Hintergrund sind die Häuser der Familien Steinhäußer und Wöllenstein zu sehen, die im Zuge der Sanierung abgebrochen wurden.

51. Eine Backgemeinschaft im 'Oberdorf", Ven links nach rechts sehen wir: Frau Rudolph, Frau Elise Rudolph, Frau Kröner, Frau Derx, Frau Schaub, Frau Wendel, Frau Mai und Frau Heinemann. Für die Kinder gab es am Backtag als Besonderheit das 'Appellaibchen', einen Apfel in Brotteig gebacken.

52. Mühevoll war früher die bäuerliche Arbeit. Die Kühe wurden sehr oft als Zugtiere bei der Feldarbeit eingesetzt. Auf dem Acker musste auch der Landwirt jeden Schritt der Tiere mitmachen. In dieser Zeit schwankte die Milchleistung der Kühe sehr und nach solch einem Arbeitstag war dann nicht mehr viel zu melken. Auf dem Bilde sehen wir ein solches Kuhgespann. Im Hintergrund ist der noch unbebaute Emserberg zu sehen.

53. Das Leben und Treiben auf den Dorfstraßen in früheren Jahren. Hier wird einem jungen Tier das ruhige Gehen gelernt, damit es dann später den Wagen oder auch den Ackerpflug ziehen kann.

54. Vor dem Ausrücken zur Feldarbeit. Die Kühe sind 'ausgeschirrt' das typische Stirnjoch vor dem Kopfe. Das linke Haus ist ein kleiner Ausschnitt vom Schuhhaus Lötzerich vor dem Umbau und das rechte vom heutigen Textilhaus Heitmann aus dieser Zeit.

55. Die 'Hute' wird umgepflügt. Es ist das heute bebaute Gebiet am Emserberg. Die bei dem 'Kartoffelausmachen' steckengebliebenen Kartoffeln werden hinter dem Pflug aufgelesen und in Säcke gefüllt. Im Hintergrund ist der damalige Sportplatz zu sehen.

56. Das mit der Sense abgemähte Getreide wurde mit Hilfe einer Sichel aufgenommen, in 'Strohseiler' - jeweils aus demselben Getreide - eingebunden, und in Garben aufgestellt. Es war eine schweißtreibende Arbeit.

57. Später erleichterten Maschinen das Einbringen der Ernte. Der hier abgebildete 'Selbstbinder' erstmalig auf dem Gut Offenhausen eingesetzt - wurde mit vier Pferden bespannt und band auch gleich bei dem Abmähen die Garben. Das war schon ein großer Fortschritt. Heute dröhnen die Mähdrescher zur Zeit der Ernte über die Felder.

58. An zwei Plätzen waren die Dreschmaschinen aufgestellt. Schon bei Tagesanbruch und bis spät in die Nacht hinein hörte man ihr lautes Gebrumm. Lange Reihen vollbeladener Wagen standen in den angrenzenden Straßen, und wurden schubweise rangen fahren. Manch einer schaute ängstlich zum Himmel, ob nicht Regenwolken aufzogen. Manchmal ging es auch in dem Gedränge nicht ohne Meinungsverschiedenheiten ab, wegen der Reihenfolge. Es war eine hektische Arbeit, denn es ging um Minuten, bei der Berechnung der Dreschkosten. Die Umgebung musste sich mit der Verschmutzung durch Staub und Stroh abfinden.

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