Ennigerloh, Enniger, Ostenfelde und Westkirchen in alten Ansichten

Ennigerloh, Enniger, Ostenfelde und Westkirchen in alten Ansichten

Auteur
:   Siegfried Schmieder
Gemeente
:   Ennigerloh, Enniger, Ostenfelde und Westkirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1555-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ennigerloh, Enniger, Ostenfelde und Westkirchen in alten Ansichten'

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49. Das ehemalige Josephs-Hospital wurde irn Jahre 1873 von der katholischen Kirchengemeinde gegründet. Zunächst wurde ein altes gestiftetes Haus benutzt. Freiherr von Nagel Doornik ließ später einen Neubau sowie eine Scheune und Stallung errichten. Für den Neubau stellte der Schreiner Dickröttger seine Besitzung zur Verfligung. 1896 wurde ein Erweiterungsbau, 1927 ein Operatiensraum und ein Isolierzimmer angefügt. Am 1. Oktober 1964 wurde das Krankenhaus wegen Rationalisierungsmaßnahmen geschlossen.

Aufnahme: 1926.

50. Das Ostenfelder 'Judenhaus' war eines der bekarmtesten Gebäude im Ort. Es stand in der Nähe des Margaretenplatzes, direkt an der Straße. Der vorkragende Giebel reichte sogar in die Straße hinein. Unten im Haus waren ein Konfektions-Geschäft und die Wohnräume, oben befanden sich die Schlafräume. Der Dachboden diente als Vorratsraum. Die Waren und anderen Vorräte mußten per Aufzug (links) auf den Boden geschaftt werden. Ursprünglich scheint das Haus ein Fachwerkbau gewesen zu sein, die verkröpften Balken auf der rechten Seite deuten darauf hin.

Aufnahrne: um 1920.

51. Eine der wichtigsten Einrichtungen für die Landwirtschaft war die örtliche Molkerei. Hervorgegangen aus einem Zusammenschluß aller Bauern wurde die Molkereigenossenschaft vielfach zur fast einzigen Bargeld-Quelle für die Bauern. Fahren heute Kühlwagen über Land, so mußten früher mit den hier abgebildeten Milchwagen die vollen Milchkannen jeden Morgen im Sommer und Winter zur Molkerei gefahren werden. Somit ist dieses Bild ein Schnappschuß aus einer langst vergangenen Wirklichkeit.

Aufnahme: um 1930.

52. Die ehemalige Schankwirtschaft Bernhard Hackenkamp lag an der Straße nach Ennigerloh. Das Haus war ein kleiner und unscheinbarer Backsteinbau. Links unten sieht man den Eingang zum Bierkller, der in die Straßenböschung eingebaut war. Die Schankwirtschaft, in der man nur etwas trinken konnte, wurde auch zum 'Heidelberger Faß' genannt. Im Jahre 1911 brannte das Haus ab. Heute steht hier das moderne Hotel-Restaurant Kröger. Der Wandel dieses Hauses von einer Schankwirtschaft in ein modernes Hotel symbolisiert auch den Wandel des gesamten Ortes.

Aufnahme: um 1910.

Gasfhof Averbeck

)chlo55 Vornholz.

53. Inmitten des Dorfes am Margaretenplatz steht heute noch der Gasthof Averbeck. Das hier wiedergegebene Foto ist eine Postkarte vom Jahre 1909. Damals gehörte dieser Gasthof neben Kirche, Schloß Vornholz und Margarethen-Statue zu den vier für eine Postkartenabbildung geeigneten Sehenswürdigkeiten Ostenfeldes. Das Haus hat sein Aussehen sehr verändert, heute ist der Gasthof ein Haus gepflegter Gastlichkeit. Auch heute noch wirbt Ostenfelde mit seiner Gastlichkeit und seinen Sehenswürdigkeiten zur Steigerung des Frerndenverkehrs.

Aufnahme: Rolf & Co., Hannover, 1909.

54. Der berühmteste Ostenfelder Sohn ist Kar! Weierstraß. Er wurde am 13. Oktober 1851 in Ostenfelde geboren als Sohn des Rendanten Weierstraß. Kar! besuchte die Gyrnnasien in Münster und Paderborn, er studierte in Bonn und Münster zuerst Jura, dann Mathematik. 1841 legte er die große Staatsprüfung ab, wurde Lehrer am Paulinum in Münster, danach in Deutsch-Krone und Braunsberg. 1856 karn er nach Berlin und wurde an der dortigen Universität Professor. Am 19. Februar 1897 ist er im Alter von zweiundachtzig Jahren in Berlin gestorben.

55. Die Freiwillige Feuerwehr war seit jeher eine der wichtigsten Institutionen eines Gemeinwesens. Besonders in früheren Jahrzehnten, als die Häuser mit viel Holz als Fachwerkbauten errichtet waren, als die Dächer teilweise mit Stroh gedeckt waren und als die Feuerschutzbestimmungen nur wenig für Sicherheit sorgten, kam es häufig zu verheerenden Bränden. Unsere Aufnahme zeigt die Steigermannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Ostenfeldes mit den damals üblichen Werkzeugen vor dem im Jahre 1876 errichteten Spritzenhans.

Aufnahme: um 1890.

56. In vielen Landgemeinden bildeten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts Laienspielscharen. Sie entstanden oft aus Sport- oder Arbeitervereinen. Die Ursprünge der Ostenfelder Laienspielschar liegen im Dunkeln. Die Spielschar führte um 1920 das Stück 'Die Erschießung der elf Schill'schen Offiziere ' auf. Es war ein patriotisch erhebendes Stück um Vaterland und Ehre; es ging um die elf Offiziere des preußischen Offiziers Ferdinand von Schill, die im Jahre 1811 von den französischen Besatzungstruppen in Wesel erschossen wurden.

Aufnahme: um 1920.

GruB aus Westkirchen

57. Westkirchen wird im Jahre 1193 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1200 wurde die erste Kirche erbaut. Sie war jahrelang Filialkirche von Ostenfelde und das entstehende Dorf wurde anfangs Westeren-Ostenfelde genannt. Der Name Westkirchen wird im Jahre 1337 erstmals genannt. Unsere Ansicht zeigt uns das noch recht kleine Dörfchen von Süden. Rechts sehen wir die alles überragende Kirche, links ist die alte Windmühle ein wenig zu sehen. Die zur Zeit unserer Aufnahme allmählich aufkeimende Industrie hat den Ort noch nicht verändert. Noch beherrschen die hohen Giebel der Bauernhäuser das Bild. Westkirchen hatte zu jener Zeit - zusammen mit den Bauerschaften - etwa 1 160 Einwohner.

Aufnahme: 1912.

WEST!<IRCHEN i. Westf.

Haus Dieck

58. Haus Dieck, seit Beginn des 14. Jahrhunderts im Besitz der Ritter ton Dyke, gelangte über verschiedene andere Familien im Jahre 1867 an den Freiherrn von Nagel-Doornick auf Haus Vornholz bei Ostenfelde. Die annähernd viereckige Burganlage hat ihre alte Gräfte noch ziemlich erhalten. Im nordwestlichen Teil des Burgplatzes ~ auf unserer Aufnahme rechts - liegt das alte Herrenhaus. Es ist ein gut erhaltener Fachwerkbau mit abgewalmten Dach. Das neue Herrenhaus wurde im Jahre 1771 von Joharm Conrad Schlaun errichtet.

Aufnahme: Wilhelm Niesse, 1915.

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