Erbach in alten Ansichten

Erbach in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Schäfer
Gemeente
:   Erbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3065-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erbach in alten Ansichten'

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9. Unser Bild zeigt einen Bliek von der evangelischen Kirche aus in das alte Städtel, Rechts das Unger'sche Haus, danach das Wohnhaus der Echter von Mespelbrunn und im Hintergrund das Schwenk'sche Haus, das heute noch im Fachwerk erhalten ist. Die Postkarte wurde am 5. Februar 1926 geschrieben, die Aufnahme dürfte wohl früher gemacht worden sein.

10. Unser Bild zeigt den Sitz des Burgsess der Echter von Mespelbrunn im Städte!. Das Wohnhaus wurde 1545 für Peter Echter und seine Gattin Gertrud von Adelsheim errichtet, Die Wappen der beiden sind noch an der Frontseite des Hauses zu sehen. Sie waren die Eltern des berühmt gewordenen Fürstbischofs Julius von Würzburg, des Begründers der dortigen Hochschule. Im Hintergrund sehen wir wieder den wuchtigen Treppengiebel des Ternpelhauses, Das Gebäude ist heute im Besitz der Familie Engelhardt, die darin ein Radio- und Fernsehgeschäft betreibt,

11. Das 'Tempelhaus' ist neben dem Turm des Schlosses das zweitä1teste Bauwerk in Erbach. Sein Name ist wohl darauf zurückzuftihren, daß die Schenken von Erbach seit dem 13. Jahrhundert Freunde und Förderer des Johanniterordens waren. Später nannte man es das 'Steinerne Haus im Echterhof'. Man nimmt an, daß Echter von Mespelbrunn der Erbauer des Wehrturmes war, da er dort seinen Sitz hatte. Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts befand sich darin das Luisen- und Erasmus-Stif't, ein gräfliches Altersheim. Nach dessen Auflösung übernahm es das Rote Kreuz, das heute noch von ihrn benutzt wird. Unsere Aufnahme aus der Brückenstraße kann wohl um das Jahr 1910 zurückdatiert werden.

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12. Das ehemalige Gasthaus 'Zum grünen Baum' in der Brückenstraße. 1838 erschien folgende Anzeige in der Tageszeitung: Im Wirtschaftsgarten 'Zum grünen Baum' in Erbach wird die Errichtung einer Badeanstalt angez eigt und ihr Besitzer Heinrich Brand empfiehlt diese Badegelegenheit des erwärmten Mümlingwassers einem geneigten Zuspruch ftir alle Reinlichkeit Suchende. Das Gasthaus besaß eine Kegelbahn und einen Biergarten. Nachdem der Besitzer 1918 vom Kriegsdienst krank zurück kam, eröffnete er den Wirtschaftsbetrieb nicht mehr. Er behielt aber das Kolonialwarengeschäft, das in der rechten Seite des Hauses untergebracht war, bei. Nach mehrfachen Umbauten entstand das heute am Platze führende Haushaltwarengeschäft der alten Familie Brand.

13. Unser Bild zeigt das alte Eek von der Sophienstraße aus, nach einer Lithographie von Professor Hartmann aus dem Jahre 1899. Im Hintergrund das Dach des Kamrnerbaues und der Schloßturm.

14. Bliek in den heutigen Schloßgraben vorn Marktplatz her, einem alten Stadtteil Erbachs. Es sind die Gebäude der alteingesessenen Drechslerfamilie Eich. Im Vorderhaus wohnte vor dem Umbau die Familie Bellon. Der Beginn des Umbaues reicht in das Jahr 1964 zurück und wurde in zwei Perioden durchgeführt. Links der Eingang zur ehemaligen Kaserne, später das Haus von Stetter. Rechts die Umfassungsmauer des Schlosses mit den alten Bäumen,

15. Bliek auf dem Marktplatz um das Jahr 1910, mit Schloß, evangelischer Kirche und Rathaus. Rechts stehen noch die alten Platanen, die um das Jahr 1960 wegen Unfallgefahr gefällt werden mußten. Sie standen in einer kleinen Anlage, in der auch das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71 errichtet worden war. Rechts im Vordergrund das Denkmal des Grafen Franz. Graf Eberhard XV. ließ es 1874 nach einem, von dem Erbacher Bildschnitzer Phi!. Willmann modellierten Standbild, errichten. Am Sockel sehen wir die Brustbilder seiner Mitarbeiter Regierungsrat Knapp, Forstrat Louis und Archivrat Kehrer.

16. In dem Haus, das den Marktplatz nach Süden hin abschließt befand sich die ehemalige 'Kurschmiede' . Sie war von altersher in Besitz der Familie Schneider. Frau Schneider war Hutmodistin und betrieb nebenher noch ein Kolonialwarengeschäft. Der Besitzer Willi Schneider war krank, konnte die Schmiede nicht betreiben und verstarb in den besten Jahren. Frau Schneider holte sich die Gebrüder Dexheimer, die ihr die Schmiedearbeiten erledigten. Sie betrieben sie, bis sie 1914 zum Wehrdienst eingezogen wurden. Der Umbau zum jetzigen Kaufhaus Schneider erfolgte bereits vor 1935.

17. Das Gärtnerhaus im Erbacher Lustgarten, Der gräfliche Lustgarten wurde im Jahre 1570 von dem Grafen Georg Ill. in der damaligen Mühlwiese angelegt. 1820 wurde darin ein Gärtnerhaus gebaut, das bis 1951 von den Schloßgärtnern mit ihren Familien bewohnt wurde. Im Juli 1978 wurde das Haus abgebrochen.

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18. Gasthaus 'Zum Hirsch', erbaut von Familie Lang im Jahre 1524. Der 'Hirsch' ist das älteste Gasthaus am Platze. Eine Meldung aus dem Jahre 1532 überliefert uns: 'Soldaten Werber für kaiserliche Truppen rühren ihre Trommel auf dem Marktplatz.' Sammelstelle war das Gasthaus 'Zum Hirsch'. Der Besitzer war für Verpflegung und Unterkunft verantwortlich. Betrieben wurde neben der Gastwirtschaft, Bäckerei, und wie das in alten Zeiten notwendig war, auch Landwirtschaft. Die beiden letzteren wurden im Jahre 1953 aufgegeben. Bis zum Jahre 1970 war der 'Hirsch' im Besitze der Familie Lang, die das Lokal an einen neuen Besitzer verkaufte.

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