Erbach in alten Ansichten

Erbach in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Schäfer
Gemeente
:   Erbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3065-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erbach in alten Ansichten'

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49. Die evangelische Kirchengemeinde Erbach wurde im Jahre 1496 aus dem Filialverhältnis zu Michelstadt ausgegliedert. Erbaut wurde die Kirche in Erbach vom Grafen Georg Wilhelm. über den drei schmuckvollen Portalen finden wir die Wappen des Erbauers und seiner Gemahlinnen, der Gräfin von Bothmer und der Rheingräfin von Salm. Über die Einweihung ist folgende Notiz in der Chronik der Familie Schäffer in Vielbrunn zu lesen: 1750 ist die Erbacher Körche eingeweiht worden. Der 7. Sonntag Drinidatis da haben sie alle Kergenvest gehalten. Da sein 21 Muszikanten gewesen. In den Jahren 1961/62 mußte der Turmaufsatz erneuert werden. Wo rechts im Bild der kleine Schuppen steht, steht heute das Wohn- und Geschäftshaus von Brille Walther. Ganz rechts, am Bildrand, das Haus der ehemaligen Schreinerei Küchler.

50. In der Hauptstraße gegenüber der Zwingerbrücke stand das Haus der Familie Louis Lang, in dem auch der ehemalige Polizeidiener Georg Lang wohnte. Das Haus wurde 1939 abgebrochen und durch einen Neubau der Firma Hastert ersetzt. Unsere Aufnahme stammt aus dem Jahre 1920.

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51. Das erste Haus in der Hauptstraße nach der Zwingerbrücke, war das Haus der Elfenbeinschnitzerei von Otto Egner. Im Vorbau betrieb Frau Koch in den Jahren 1951 bis 1977 ein Lederwarengeschäft. Links im Vordergrund stand ein Schaukasten des Kinos von Eckerlin. 1977 wurde der ganze Komplex im Zuge der Stadtsanierung abgetragen. Heute sind an seiner Stelle die Anlage mit dem neuen Brunnen und das Gasthaus 'Zur Mümlingstube'.

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!. 52. Unsere alte Postkarte, wohl aus dem Jahre 1910, zeigt die Hauptstraße von der Vorstadt aus gesehen. Links das Haus von Mader in dem Frau Mader eine Buch- und Schreibwarenhandlung betrieb und rechts das Haus der Metzgerei Glenz. Im Hintergrund die evangelische Kirche. Beide Häuser mußten der Verbreiterung der Hauptstraße weichen.

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53. Die erste Schule in unserem Kreis bestand nach den bisherigen Feststellungen in Michelstadt; sie wird dort im Jahre 1532 erwähnt. Weitere Schulgründungen erfolgten dann um das Jahr 1540 in Erbach und dann ein Jahrzehnt später in Beerfelden. Durch den Dreißigjährigen Krieg kam das Schulwesen in der Grafschaft völlig zum Erliegen. Die Wiedererrichtung erfolgte zuerst in Erbach und Michelstadt im Jahre 1648. Ein schulisches Ereignis war das unter Graf Franz errichtete Schulhaus in der Vorstadt in Erbach im Jahre 1796, das bis zum 10. Januar 1956 im Betrieb war. Schulherr war, wie schon vor dem Dreißigjährigen Krieg, der Graf zu Erbach. Abgebrochen wurde das Schulgebäude in Juli 1967.

54. 'Je schneller ein Seiler rückwärts läuft, umso besser läuft sein Geschaft vorwärts', heißt ein alter Sellerspruch. Im Jahre 1857 gründete Martin Gerbig in diesem Hause in der Hauptstraße seine Seilerei, die er 57 Jahre lang betrieb. Sein Enkel Gottfried Volk, der bei ihm lernte, führte sie bis zu seinem Tode 1962 weiter. 1979 wurde das Haus abgerissen und durch einen Neubau der Firma Reubold ersetzt.

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ss. Die Hauptstraße von der Stadtmitte aus gesehen, die sogenannte Vorstadt. Rechts im Vordergrund das Muth'sche Haus in dem nach einem Umbau in den Jahren 1963/64 die Zweigstelle der Odenwaldbank untergebracht ist. Links im Hintergrund die katholische Kirche die im Jahre 1842 erbaut wurde. Die Postkarte dürfte wohl um 1900 entstanden sein, denn es ist weder eine elektrische Leitung noch eine Straßenbeleuchtung zu erkennen.

Gruss aus Erbach i. O.

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56. Unser Bild zeigt die Hauptstraße (Vorstadt) vom Stadtausgang her gesehen, wohl um das Jahr 1910. Das zweite Haus auf der linken Seite ist das ehemalige Haus Mader-Winterhoff', im Hintergrund die alte Schule. Rechts im Vordergrund die etwa im Jahre 1830 erbaute 'Hof-Apotheke',

57. Oben: Das Haus Nr. 59 in der Hauptstraße wurde 1853 von Freiherr von Weitershausen erbaut. Letzter Besitzer war die Familie Kohlmann, bevor es an die heutigen Besitzer, die Familie Kolletzky, verkauft wurde. Im Jahre 1968 wurde nach der Straßenseite hin ein Bürogebäude für die Firma Friedrich Kolletzky, Fachgroßhandel für Elfenbein, Bernstein und Korallen, angefügt.

Unten: Die ehemalige Kreissparkasse in der Hauptstraße. Bereits 1817 versuchte Graf Franz zu Erbach eine 'Spar- und Leihkasse' ins Leben zu rufen, die ihm jedoch nicht genehmigt wurde. Dies gelang aber 1845 dem damaligen Landrat Wolf, der sie am 5. Januar 1846 eröffnen konnte. Nachdem das Institut in verschiedenen Gebäuden untergebracht war, wurde 1883 in der Hauptstraße eine Hauptgeschäftsstelle errichtet und 1938 durch einen Anbau erweitert, Da sich diese mit der Zeit auch als zu klein erwies, baute man 1967 in der Martin-Luther-Straße ein neues Hauptstellengebäude. Das alte Gebäude wurde 1967 an die Firma Friedrich Kolletzky, Erbach verkauft, die es 1968 urnbauen ließ und an den Konzern W.u.K. vermietete.

58. Oben: Von 1929 bis 1959 stand gegenüberdem Hotel 'Schützenhof' in der Hauptstraße ein Kiosk, genannt "s MohrshaiseI' . Betrieben wurde es von Joharm Mohr, unserem Heimatdichter, dessen Gedichte in dem Bändchen 'Gelorbstes und Anneres' zusammengefaßt sind. Auf dem Bild steht Johann Mohr vor seinem Kiosk. Unten: Das Bezirkskommando in der Kasernestraße (heute obere Marktstraße ). Im Jahre 1868 war ein Großherzogliches Bezirkskommando hierher gekommen. Es war lange Jahre im Mader'schen Haus in der Vorstadt, später im Lang'schen Haus in der Bahnstraße untergebracht. 1872 wurde dann das Gebäude hinter dem Schützenhof errichtet. Auf Wunsch der Behörde erbaute die Stadt 1900101 dahinter eine Kaserne. Die Unteroffiziere und Mannschaften waren bisher in einem Hinterbau des Stetter'schen Hauses im Graben mit Wagenpark und Kammerbeständen untergebracht. Bei Beginn des Weltkrieges 1914-1918 wurde hier das Großherzogliche Hessische Reserve-Infanterie Regiment Nr. 118, sowie das Landsturmersatz-Bataillon Erbach aufgestellt. Im Jahre 1919 wurde das Bezirkskommando in ein Versorgungsamt umgewandelt und am 1. April 1923 aufgehoben beziehungsweise nach Darmstadt verlegt. Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg umgebaut und ein Hotelgebäude an seiner Stelle errichtet.

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