Erkner in alten Ansichten Band 1

Erkner in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5390-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Grass aus &r ~no?r

Bahnhoï-arasse

·(;r~ g' i ?. Bern .. èe, Erkner

9. Die Bahnhofstraße. Erst als 1899-1900 die Bahnlinie Berlin-Frankfurt/Oder-Breslau, die Nicderschlesisch-Märkische Eisenbahn, modernisiert wurde , wurden statt der bis dahin üblichen Übergänge zu ebencr Erde Unterführungen angelegt. So entstand die heutige Bahnhofstraße, die vom Ortszentrum in Richtung Woltersdorf führt. An dieser Straße entstand 1888 das am linken Bildrand sichtbare alte Postgebäude. Auf dcm Bahnhofsvorplatz ragte damals auch noch der alte Wasserturm auf, der erst später an den Fichtenauer Weg verlegt wurde. An der rechten Straßenseite steht unmittelbar vor der Unrerführung das Restaurant von Seidenstücker , das auf der Rückseite einen großen Garten und eine eigene Dampferanlegestelle besaß. Alle hier sichtbarcn Häuser der Bahnhofstraße wurden im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört.

Gruß aus Erkner

I

Friedricbstra3e

JO. Die FriedrichstrafJe. Die Straße, die von der irn Hintergrund sichtbaren Brücke über das Flakenflicß, die frühere 'Archenow' , korrunend. den Ort in Richtung auf den Betrachter zu durchzieht, hieß bis 1888 'Alte Poststraße und wurde erst im Zuge des Ausbaus des Ortszentrums in 'Friedrichstraße' umbenannt. Von der rechten Seite her mündet die Beuststraße ein, so benannt nach dern Ökonomen Carl Eduard Beust. Er war der letzte Besitzer des aus einer Maulbeerplantage und der alten Poststation hervorgegangenen Posthaltereigutes, das er 1863 an die Gemeinde verkaufte. Auf dieser Aufnahme steht an der Ecke Friedrich- und Beuststraße noch das Hotel und Restaurant 'Zum Wilhelmsgarten', das 1930 dem Neubau der Sparkasse weichen mußte. Am rechten Bildrand sind die ehernalige Fleischerei Milz und der Aufgang zur Konditorei Englert zu sehen. Links mündet die Bechsteingasse in die Friedrichstraße.

Erkner - Fürstenwald rstr. Ecke Friedrichstraße

11. Die Friedrichstraße. Das Foto zeigt eine Straßenkreuzung am südlichen Ende des Ortszentrums. Die Friedrichstraße biegt hier nach halbrechts in die damalige Fürstenwalder Straße ab. Das ist im wesentlichen der Verlauf der früheren 'Alten Poststraße'. Zum Betrachter hin führt die Straße weiter nach Neuzittau: vor dem großen Mietshaus im Hintergrund zweigt die chcmalige Hübnerstraße nach Grünheide ab. In der Bildrnitte ist das 1910 von dern Malermeister Leuschner erbaute Ladengeschaft zu sehen, während man am rechten Bildrand einen Kiosk des ehernaligen Restaurants 'Kurhaus' erkennen kann.

.9russ !JUS ërckner.

12. Die Friedrichstraße. Ein oft verwendetes Fotornotiv aus dem alten Erkner: Der Betrachter schaut von der Straßenbrücke her die alte Friedrichstraße hinunter. Während links hinter den Straßenbäumen das Restaurant 'Schützenhaus', später 'Märkischer Hof, sichtbar ist, erstreckt sich auf der rechten Bildseite der umfangreiche Komplex des Bechsteinschen Besitzes, überragt vom Hauptturm der Villa, die von den dazugehörigen Gebäuden fast verdeckt wird. Ebenfalls nur teilweise sichtbar sind die großen alten Bäume des Parkes.

13. Wohnhaus und Laden des Malermeisters W. Linsener. Das Foto zeigt eines der alten, kleinen Häuser in der damaligen Friedrichstraße etwa zum Ende der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Fast alle Häuser, auch im Ortszentrum, waren einstöckig. Darüber kann auch der Dachausbau mit Schmuckgiebel nicht hinwegtäuschen. Nach der Herstellung des Bahnanschlusses 1842, nach der Gründung der Teerproduktenfabrik 1860/61, mit der neuen Kreisordnung von 1872 und so weiter begann sich die Gemeindeentwicklung in einem deutlichen Aufwärtstrend zu bewegen. Die Zahl der Häuser hier im Ortszentrum stieg im Jahre 1885 auf 54, die Einwohnerzahl betrug im gleichen Jahr 1517. Auch in die Gewerbestruktur karn Bewegung: es gab 1875 in Erkner zwar noch 38 Schiffer , aber doch schon 15 Handwerksmeister sowie über zwanzig andere Werkstatten und Läden,

14. Ladengeschäft von Carl Teichmann. Diese wohl kurz nach der Jahrhundertwende entstandene Aufnahme zeigt eines der Ladengeschafte. die der damaligen Friedrichstraße durchaus das Gepräge einer belebten Geschäftsstraße gaben. Längst war die Einwohnerzahl Erkners auf 3302 im Jahre 1905 gestiegen. An die Stelle der bescheidenen einstöckigen Häuschen der sechziger und siebziger Jahre traten besonders in der Friedrichstraße mehrgeschossige Mietshäuser , die im Erdgeschoß Geschäfte und Gaststätten hatten.

15. Die Wilhelmstraße. Die hier fotografierte Straßenkreuzung Wilhelmstraße (Heute Ernst-Thälrnann-Straße , in Blickrichtung) und Hübnerstraße (heute Fürstenwalder Straße) liegt schon etwas außerhalb des Ortskerns. Auch heute noch ist das große Mietshaus an der rechten Bildseite durch seinen Eekturm ein Wahrzeichen Erkners. Im Souterrain unter dem Turm befand sich noch bis kurz nach 1945 das kleine Lebensmittelgeschäft von Stein. An der gegenüberliegenden Straßenecke erkerint man das ehernalige Restaurant 'Zur Löcknitz' _ das irn Krieg zerstört worden ist. Die frühere Wilhelmstraße führt in Richtung Friedhof am ehemaligen Kurpark entlang und dann im Zuge der 'Alten Poststraße durch den Wald bis nach Hangelsberg.

STUSS aus orkner

16. Die WilheImstraße. Diese alte Ansichtskarte zeigt die Einmündung der von links kommenden heutigen Gerhart-Hauptmann-Straße in die ehemalige Wilhelmstraße. Im Hintergrund ist wieder das turmbekrönte Eckhaus zu sehen. Das schöne, in Backsteinmauerwerk ausgeführte Wohnhaus am rechten Bildrand ist dem Krieg zum Opfer gefallen. Im Zuge der Pflasterung der Erkneraner Straßen am Ende des vorigen Jahrhunderts ist irn Bildvordergrund eine kleine Verkchrsinsel entstanden.

17. Die alte Buchhorster Straße. Die Buchhorster Straße war bis zu ihrem Ausbau als Betonstraße irn Jahre 1933 ein einfacher sandiger Fahrweg, der die Spreewiesen und den Bretterschen Graben überquert und so die Verbindung zwischen den Ortsteilen Neuseeland und Neu-Buchhorst herstellt. An diesem Weg lag (im Foto links) der Hof des Schulzen und späteren Gemeindevorstehers Catholy. Dieser Hof ist auch heute noch vorhanden. In den vergangenen Jahren jedoch gänzlich verschwunden ist das am rechten Bildrand hier noch sichtbare Wohnhaus mit Turmausbau. Es wurde um die Jahrhundertwende teilweise auf den Grundmauern einer Scheune des unmittelbar dahinter , in der Mittelstraße, gelegenen Bauerngehöftes errichtet. Dieses war einer der drei Kolonistenhöfe, die im 18. Jahrhundert hier angelegt worden sind.

Erkner.

Am Dämeritz-See.

18. Am Dûmeritzsee. Der Bliek zur Brücke - ein Motiv, das häufig auf Ansichtskarten verwendet wurde. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1918. Der Betrachter steht an der Strandpromenade am Dämeritzsee und schaut unter der Brücke hindurch direkt auf das Flakenfließ. Die Brücke ist noch die alte Konstruktion von 1874, durch die damals die frühere Holzbrücke ersetzt wurde. Die Uferpromenade mit Pergola gehörtc zum Restaurant Brodt, die Häuser hinter der Brückenauffahrt rechts (das Restaurant 'Gesellschaftshaus' und das spätere Kino) standen auf dem Gelände des 1863 parzellierten Posthaltereigutes (heute Kohlenhandlung Pose).

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek