Erkner in alten Ansichten Band 1

Erkner in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5390-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 1'

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Erkuer. Partie an 'der Löcknitzbrücke, Erfrischung halle Emil chmidt.

19. Partie an der Löcknitzbrücke. Die Chaussee nach Fangschleuse und Grünheide überquert hier, aus dem Ortszentrum Erkners kornmend, die Löcknitz. Eine massive Brücke gibt es hier erst seit 1904. Bis dahin wurde der Flußübergang mit einer Fähre bewerkstelligt. Als Fährleute betätigten sich die Insassen des 1886 in der Nähe errichteten Armenhauses. Aus bescheidenen Anfängen entwiekelten sich dann seit Ende der zwanziger Jahre unmittelbar hinter der Brücke , an der Chaussee einander gegenüberliegend, die beiden großen Ausflugsgaststätten 'Löcknitz-Idyll' (Esseiborn) und 'Löcknitz-Terrassen' (Zernicke).

20. Der Weddigensteg, Die heute Flakensteg genannte Fußgängerbrücke über das Flakenfließ führt von der ehemaligen Rütgersstraße an den damaligen Rütgerswerken hinüber zur Flakenstraße , der alten 'Reihe. Die kleine Brücke , die nach dem im Ersten Weltkrieg bekannten deutschen U-BootKommandanten Otto Weddigen benannt wurde, war im Jahre 1916 von den Rütgerswerken angelegt worden, um den Zugang zum Werk von der Flakenstraße aus zu erleichtern, wo sich außerdem seit 1914 die Bakelitefabrik befand. Der Weg der dort Beschäftigten vom und zum Bahnhof wurde durch die neue Brücke ebenfalls erheblich verkürzt. In dieser Industriegegend befand sich bis nach 1945 ein seinerzeit bekanntes Ausflugslokal, der 'Klosterhof' , mit Anlegestelle. Der einer spitzbogigen Klosterpforte nachgebildete Eingang zum Gartenrestaurant ist auf dem Foto gut zu erkennen.

21. Alte Brücke an der Buchhorster Straße. Die Buchhorster Straßc, der alte Verbindungsweg zwischen den Ortsteilen Neuseeland und (Neu-)Buchhorst, überquert hier den Bretterschen Graben, eine Verbindung von ca. 2 km Länge zwischen Spree und Dämeritzsee. Er wurde 1752 angelegt. um die Spreewiesen zu entwässern und so ihre Nutzung für die 1748 angesetzten Pfälzer Kolonisten zu errnöglichen. Die alte Holzbrücke wurde erst 1933 durch eine massive Brücke ersetzt.

22. Friedrichstraße. Der weltbekannte Klavierbauer und Konzertflügelhersteller Carl Bechstein ließ sich in Erkner 1889 diese stattliche Villa mit einern ca. 1 ha großen Park am Dämeritzsee errichten. Das Gebäude mit dem mächtigen Hauptturm an der Nordseite und der schönen Neorenaissance-Backsteinfassade war nicht nur das ansehnlichste Haus im Ortszentrum und somit prägend für das Ortsbild, es war auch dank der weltweiten Verbindungen und der warmherzigen Persönlichkeit des Besitzers für Jahrzehnte ein kultureller Mittelpunkt, an dem sich Persönlichkeiten des deutschen Musiklebens häufig zusammenfanden. 1936 erwarb die Gemeinde Erkner das gesamte Ensemble und nutzt die Villa seither als Rathaus. 1944 völlig ausgebrannt, wurde sie später in vereinfachter Form wiederaufgebaut.

23. Evangelische Kirche und Kriegerdenkmal. 1893 schenkte Carl Bechstein, dem dafür und Iür weitere Wohltaten für die Gemeinde die Ehrenbürgerwürde Erkners vertiehen wurde , dem Ort das Gelande für den Kirchenbau und den Kirchenvorplatz. Die evangelische Genezarethkirche wurde dann nach ca. anderthalbjähriger Bauzeit am 24. Oktober 1897 im Beisein der Kaiserin Auguste Viktoria eingeweiht. Zugleich wurde das von dem Bildhauer Moritz Wolff geschaffene Kriegerdenkmal auf dem Kirchenvorplatz enthüllt. Es zeigte einen Infanteristen, der eine erbeutete Fahne schwenkt.

24. Evangelische Kirche-Innenraum vor 1944. Der Entwurf des Kirchenbaus stammt von dem Architckten Thiedernann, an der Ausführung waren neun Erkneraner Handwerksbetriebc betciligt: viele Teile der Ausstattung wurden durch Spenden finanziert. So spendeten zum Beispiel die kaiserliche Familie 25 000 Mark, die Gemeinde Erkner 20 000 Mark, die Teerfabrik Erkner 2 000 Mark für den Altar; aus Privathand wurden für Kanzel und Taufstein ROO Mark gespendet. Der Amtsvorsteher O. von Busse stiftete das Chorfenster, Carl Bechstein stiftere die Orgel, seine Söhne gaben für Geläut und Glockenstuhl und je ein Fenster insgesamt 9 200 Mark.

25. Arbeiten im Heim Gottesschutz. Auf eine Anregung von Pastor Friedrich von Bodelschwingh wurde 1905 am Rande der Spreewiesen, dem Wohnplatz 'Alte Hausstellc' unmittelbar benachhart (siehe auch Bild 51), das 'Heim Gottesschutz gegründet. Es war zunächst zur Aufnahme von 'sittlich gefährdeten Frauen und Mädchen' bestimmt. diente aber später als Heim für geistig behinderte Frauen und Mädehen. Grundprinzip der Existenz des Heimes war von Anfang an die eigene körperliche Arbeit der Insassirmen. wodurch unter Anleitung erfahrener Fachkräfte ein funktionstüchtiger landwirtschaftlicher Betrieb aufgebaut wurde , der zur weitgehenden Eigenversorgung der Heirnbewohner beiträgt. Unlängst wurde auch eine Werkstatt für Behinderte eingerichtet.

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26. Die katholische St-Bonijatius-Kirche. Im Jahre 1907 bildete sich in Erkner eine katholische Gerneinde, aber erst 1910 fand der erste katholische Gottesdienst, da noch keine eigene Kirche vorhanden war, im damaligen 'Kurhaus' (heute Gebäude des Gerhart-Hauptmann-Museums) statt. Im September 1920 konnte dann eine erste provisorische Kirche , die Marienkapelle. gebaut werden, bevor 1932 die hier gezeigtc St.-Bonifatius-Kirche eingeweiht wurde.

27. Altes Kriegerdenkmal. Am Rand des ehemaligen Kurparks, unmittelbar an der Schützenallee (heute Neuzittauer Straße), weihte die Gemeinde Erkner im Juni 1928 ein Denkmal ein, das an die 152 im Ersten Weltkrieg gefallenen Erkneraner erinnert. Es wurde von dem Berliner Architekten Brinkmann geschaffen.

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28. Wohnhaus des Arztes Dr. Carl Moelier. DL med. Carl Moellet erbaure sich dieses Haus in der ehemaligen Friedrichstraße 53a im Jahre 1908.

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