Erkner in alten Ansichten Band 1

Erkner in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5390-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 1'

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29. Dr. Carl Moel/er. Dr. MoeIIer gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war langjähriger Vorsitzender des Verschönerungsvereins und gilt auch als Initiator des ehemaligen Kurparks in Erkner.

30. Das älteste Schulhaus. Nach jahrzehntelangen Bemühungen und nachdem der erste Schulunterricht in Erkner einige Zeit im Scheunhaus des Beustschen Gutes stattgefunden hatte, entschloß sich die Gemeinde endlich irn Jahre 1854 zum Bau eines eigenen Schulhauses. Es stand an der Stelle der heutigen Theodor-Fontanc-Schule und wurde 1912 abgctragen, nachdem es zuletzt dem Totengräber des unrnittelbar benachharten alten Friedhofs als Wohnhaus gedicnt hatte. Das Bauwerk muß von schlechter Oualität gewesen sein. denn immer wieder berichtet die Schulchronik von baulichen Mängeln, vergeblichen Gesuchen der Lehrer um notwendige Reparaturen und anderes Der im Bild sichtbare Erker soll übrigens auf Anregung König Friedrich Wilheims IV. angcfügt worden sein, denn 'ein Ort mit dem Namen "Erkner" rnüsse doch auch irgendwo einen "Erker" besitzen'.

31. Grabmal Zieb au] dem alten Friedho]. Auf dem alten Gemeindefriedhof. der 1863 direkt neben dem ältesten Schulhaus angelegt wurde , befand sich auch die Grabstätte der am 13. Febrnar 1887 im Flakensec ertrunkenen Familie des Schiffbaucrmeisters Zieb. Dieses Unglück nahrn Gerhart Hauptmann zum Sujet seiner im gleichen Jahr in Erkner geschriebenen ersten Novelle 'Fasching, Der alte Friedhof ist heute nicht mehrvorhandcn.

32. Erster Neubau der Volksschule 1878179. Unmittelbar neben dem ältestcn Schulhaus entstand 1878 dieser scchsklassige Ncubau, der 1879 eingeweiht wurde. 1903 wurde dann nochmals ein großer Ergänzungsbau angefügt. An der Erkneraner Volksschule wurden im Jahre 1903 insgesamt 590 Schüler von zehn Lehrern unterrichtet. Das Gebäude wird hcure als Kommunale Berufsschule genutzt.

33. Oberklasse der Gemeindeschule Erkner /913. Hintergrund dieses wie vieler anderer alter Klasseufotos der damaligen Gerneindeschule ist die 1912 erbaute , im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstörte Turnhalle. 1913, als dieses Foto entstand. hatte die Schule ca. 14 Klassen. Rektor war Emil Klernmer: ihm zur Seite standen 14 Lehrer und vier Lehrerinnen. Die Sehulchronik vermeldet in diesem Jahr. daß der Unterricht mehrfachen Störungen unterlag. die vor allem durch häufigen Lehrerwechsel verursacht wurden. So wurde zum Beispiel der Lehrer Wiedner ( später Rektor) zum Militärdienst eingezogen.

34. Madehenklasse der Gemeindeschute 1928. Das Foto enstand auf dern 'kleinen Schulhof zwischen dern Schulhans von 1879 und der links sichtbaren Mauer des alten Friedhofs fast genau an der Stelle. an der bis 1912 das erste Schulhaus gestanden halte (siehe Bild 30). Erst später wurde es aufgrund steigertder Schülerzahlen notwcndig, auch das Gelände zwischen dem Zaun und der an den Häusern im Bildhintergrund entlang führcnden Straße als Schulhof zu nutzen. 1928 hatte die Schule insgesamt ca. 430 Schüler.

35. Die 'Höhere Madehen- und Knabenschule', Im Jahre 1910 übernahrn die Gemeinde die bislang privat geführte Höhere Schule , deren Unterricht aber zunächst noch in gemieteten Privaträumen stattfand. 1913 wurde dann in der damaligen Adlerstraße ein Neubau für die 'Höhcre Madehen- und Knabenschule errichtet. Er enthielt sechs Klassenräume und wurde bis 1958 als "Theodor-Fontane-Oberschule ' genutzt. In dem Gebäude werden heute technische Fächer unterrichtet.

36. Aufmarsch des Schûrzenvereins. Das Foto zeigt die Mitglieder des Erkneraner Schützenvereins bei einer nicht näher bezeichneten Festlichkeit. Der Schützenverein Erkner wurde am 10. März 1872 von zwanzig Männern gegründet. Zur 50-J ahrfeier 1922 hatte der Verein achtzig Mitglieder. Zwischen 1906 und 1909 wurden ein großes Gelände auf dem Wuhlhorstberg an der Neuzittauer Straße zu Schießständen ausgebaut und auch das ncue Schützenhaus mit einem Restaurant errichtet.

37. Der Bahnho]. Am 23. Oktober 1842 wurde die Berlin-Frankfurter, später Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn eröffnet. Die zugleich mit in Betrieb genommenen Stationen waren unter anderem Köpenick und Erkner. Bis zur Jahrhundertwende, als die Bahnhofsunterführung angelegt und das im Foto sichtbare neue Bahnhofsgebäude errichtet wurden, wurde das Gelände um den Bahnhof herum wie ein eigener Ortsteil behandelt, der ein wenig außerhalb, also jenseits des Flakenfließes, lag. Das repräsentative Gebäude, das durch Bomben zerstört und später nur unvollständig wiederaufgebaut wurde, entließ die Reisenden damals auf einen baumbestandenen Vorplatz, wo man an einem Kiosk auch einen Imbiß zu sich nehmen konnte.

38. Postamt in der Berliner Straße. Das 1908 errichtete neue Postamt löste die alte Post ab, die sich an der Bahnhofstraße befand. Beide Gebäude wurden durch Bomben zerstört. Das neue Postamt dient nach seinem Wiederaufbau als Fernsprechamt. Die Geschichte der Post in Erkner reicht im übrigen bis ins Jahr 1712 zurück , in dem im Zuge der neu eröffneten Postlinie Berlin-Frankfurt/Oder eine Posthalterei mit Krug angelegt wurde.

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