Erkner in alten Ansichten Band 1

Erkner in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5390-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

49. Der Musikverein 'Lyra', Erkner 1913. Über die hier abgebildete musikalische Vereinigung ist nichts Näheres bekannt. Sie gehört zu den ca. zwanzig Vereinen , in denen sich ehemals in Erkner wie ûberall die Bürger zu Geselligkelt. Hobby, aber auch sehr ernsthaften Freizeitbeschäftigungen zusammenfanden.

50. Schonschornstein. Zu den Ortsteilen, aus denen sich der frühere 'I. Rüdersdorfer Heidedistrikt beziehungsweise die daraus entstandene Gemeinde Erkner zusammensetzt, gehören verschiedene kleine Wohnplätze. die auch heute noch weit verstreut im Wiesen- und Waldgebiet der Gemarkung Erkner liegen. Dazu zählt unter anderem Schönschornstein. Die kleine Häusergruppe liegt an der Neuzittauer Chaussee, doch aber relativ unberührt am Spreeufer. Sie wird 1726 erstmals erwähnt. In Gerhart Hauptmanns 1887 in Erkner geschriebener zweiter Novelle 'Bahnwärtcr Thiel' ist Schönschornstein der Wohnort des Bahnwärtcrs. Heute haben dort unter anderen zwei Künstlerinnen ihre Sornrnerwohnungen und Ateliers: die Bildhauerin Sabine Grzimek und die Kermnikerin Aga Honigberger.

51. Die 'Alle Hausstelle'. Ein ebenfalls schon sehr alter Siedlungsplatz ist die 'Alte Hausstelle", romantisch am leicht abfallenden östlichen Rand der Spreewiesen gelegen. Die Anlage ist erstmals 1652 erwähnt worden. Sie besteht aus drei kleinen Hofstellen. von denen die eine (siehe Foto) besonders erwähnenswert ist. Hier wohnte bis zu seinem Tode der erste Leiter des 'Heim Gottesschutz' , Pastor Lic. Friedrich Bohn, Auf engstem Raum zusammengedrängt stehen hier das kleine Wohnhaus und ein sehr bescheidenes Stallgebäude. Auch die Witwe von Pfarrer Bohn, Johanna Bohn, lebte hier noch bis zu ihrem Tode. Christlicher Sinn beherrschte das Leben in diesem Hause; täglich klang das Abendläuten der kleinen Glocke des Stallgebäudes weit über die Spreewiesen hin.

52. Der alle Schulzenhof. An der Buchhorster Straße liegt der Hof der Familie Catholy. Der alte Hof lag seit ca. 1760/61 weiter unten am Wiesenrand und wurde nach zwei Bränden um 1856-1858 an der im Foto gezeigten Stelle wiedererrichtet. Im Bild ist die Hofseite des Wohnhauses zu sehen. Davor sieht man Angehörige der Familie Catholy, die im übrigen noch heute hier ansässig ist. Im Hintergrund ist der damalige Hof des Bauern Gärisch zu sehen. Im Haus des Bauern und Schulzen Catholy in 'Neu-Buchhorst bei Erkner fanden ursprünglich die Sitzungen der Gerneindevertreter statt.

53. Heinrich Catho/y. Der Bauer Heinrich Catholy kam um 1856 aus Eggcrsdorf, wo sich im 18. Jahrhundert eine kleine Kolonie pfälzischer Bauern gebildet hatte , nach Erkner. Er heiratete die Witwe des verstorbenen Schulzen des damaligen 1. Rüdersdorfer Heidedistrikts, Discher , und wurde darnit zugleich Gemeindeschulze .

54. Der 'Karutzbauer'. Am äußersten südöstlichen Ende des ehemaligen Kurparks lag bis zum Abriß der alten Gebäude 1958 der kleine Bauernhof des 'Karutzbauern", der seit dern Ende des 18. Jahrhunderts nachweisbar ist, am Rande der Hochfläche. die hier sanft zum Karutzsee hin abfällt. Das Foto aus dem Jahre 1928 zeigt das Wohngebäude und im Hintergrund den Karutzsee.

r >

éX~

55. Der 'Karutzbauer. Auf dieser undatierten alteren Aufnahme ist die Gesamtanlage des 'Karutzbaucrn' zu sehen.

s

. .

Heideschlofi Hohenbinde, Stadtbahnstation Erkner.

56. Hohenbinde. Hohenbinde , auch die 'Hohe Binde genannt, liegt am Spreeufer, gegenüber Neuzittau/Burig. Der Name, 1606/07 erwähnt , leiter sieh von der Tätigkeit ab, die dort früher ausgeführt wurde: hier wurden die bei der 'alten Hau-Stclle (heute Alte Hausstelle) geschlagenen Stämme zu Flößen gebunden und auf der Spree weitertransporticrt. Um die Jahrhundertwende existierten darm dort zwei Gaststätten: das 'Heideschloß' und das 'Strandschlößchcn'. 1919 erwarb der Archäologe Prof. Dr. Albert Kiekebusch ein Anwesen. Die Explosion eines Munitionslagers zerstörte arn 24. August 1944 weite Teile der kleinen Siedlung.

57. Prof Dr. Albert Kiekebusch. Im Jahre 1919 bezog Prof. Dr. Albert Kiekebusch sein 'Haus Heirndall' in Erkner-Hohenbinde und bewohnte es bis zu seinem Tode 1935. Für ihn war es ein Ruhepunkt, von dem aus der Bliek über das Spreetal bis hinüber zu den Müggelbergen schweifte. Kiekebusch (1870-1935) stamrnte aus Waßmannsdorf bei Berlin und war ursprünglich auf dem Seminar in Köpenick zum Lehrer ausgebildet worden. Er wechselte dann zur Ur- und Frühgeschichte über, war lange Jahre Leiter der entsprechenden Fachabteilung des Märkischen Museums Berlin, stand der Heimatvereinigung 'Brandcnburgia' vor und machte sich einen Namen durch die Ausgrabung einer bronzezeitlichen Siedlung in Buch bei Berlin 1914. Heute werden Häuser der Bronzezeit ihm zu Ehren als 'Typ Buch' bezeichnet.

s ner an lama) A.hornallee

Uferstra se

58. Panorama von 'Neuseetand'. Diesen Namen trägt seit etwa 1888 der ehemalige 'Buchhorst am Westufer des Dämerirzsees. als damals eine Gaststätte dieser Bezeichnung eröffnet werden sollte. Das geschah nicht, aber der fremdländische Name blieb. Etwa 1904 wurde das Gelände zwischen Därncritzsee und Spreewiesen durch den Bauern Catholy und den Maurermeister August Diehr parzelliert. Es entstanden die parallel laufenden Straßen U ferstraße und Ahornallee sowie die Seestraße . Das 1915 entstandene Foto zeigt den Bliek über die quer durchs Bild führende Seestraße auf die Ahornallee (links) und die Uferstraße (rechts oben). Dort erkennt man auch die 1906 von Kähne erbaute Villa 'Weiße Burg'.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek