Erkner in alten Ansichten Band 1

Erkner in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5390-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Spree-Eck. Erst in der dreißiger Jahren entwickelte sich an einer Aufschüttung zwischen dem südöstlichen Ufer des Dämeritzsees und der Müggelspree die kleine Siedlung 'Spree-Eck' als Erweiterung des Ortsteils Neuseeland.

60. Die Siedlung 'Eigenheim', Die Siedlung Eigenheim. die heute unter Denkmalsschutz steht , entstand 1919/20, wozu das 70 ha große ursprüngliche Waldgelände aus dem Gutsbezirk Köpenick Forst nach Erkner umgemeindet wurde. Zur gleichen Zeit wurden von der gleichen Genossenschaft auch die Reihenhäuser an der heutigen Neuzittauer Straße errichtet. Es entstanden insgesamt 402 Kleinhäuser in der heutigen Bahnhofssiedlung, und 19 Siedlerstellen waren zusätzlich an der Schützenallee am ehemaligen Kurpark vorhanden. Alle Häuser hatten ein ausgebautes Dachgeschoß, Kellerräume und angebaute Schuppen und Nebengelasse. Das Foto zeigt die Hauptstraße der Siedlung, den Siedlerweg, von dem aus die beiden Seitenstraßen bogenförmig nach rechts und links abzweigen.

61. Siedlung 'Eigenheim', Das Bild zeigt eines der 1919f20 von der Siedlungsgenossenschaft an der damaligen Schützenallee , der heutigen Neuzittauer Straße, erbauten Reihenhäuser.

62. Siedlung 'Eigenheim' (Bahnhofssiedlung). In zumeist schwerer körperlicher Arbeit mußten die Siedler ihre neuerworbene Parzelle für den Bau des Hauses und der Nebengebäude vorbereiten. Häufig legten sie beim Bauen selbst mit Hand an.

63. Die Siedlung ' Karutzhohe', Unmittelbar auf dem östlichen Hochufer des Karutzsees entstand 1930 eine Kleinhaussiedlung für Erwerbslose, das letzte Siedlungsvorhaben vor 1933.

64. 'Korutzhöhe'. Es wurden. wiederum mit erheblicher Eigenhilfe der Bewohner , Klcinhäuscr errichtet , die ursprünglich im Erdgeschoß Wohnzimmer, Schlafzirnmer , Küche , Toilette und Stallraum, im Dachgeschoß zwei Zimmer und eine Kammer heinhalteten und von einem kleinen Garten umgehen waren. Erst 1938 wurde die Siedlung erweitert.

65. Die Rûtgerswerke. Das Foto aus dem Jahre 1922 zeigt einen Bliek über den Bahnhofsvorplatz auf die damaligen Rütgerswcrkc. Das Werk wurde 1860/61 von Julius Rutgers Jun. als erste europäischc Fabrikanlage zur industricmäßigen Destillation von Steinkohlentecr erbaut. Gegen Ende des 19. Jahrhundcrts wurde die Fabrik zu den wichtigsten chemisehen Berrieben der Provinz Brandenburg und Berlins gezählt. Es waren ca. zwanzig Gcbäude vorhanden. Die Produktion umfaßte unter ariderem Benzol, Naphtalin, Carbolsäure, Pyridin und Stcinkohlenpech. Auf dem Gelande wurde 1909 crstrnals im Weltrnaßstab auch mit der Produktion hartharer Phenolharze (Bakclite ) begonnen.

66. Leo Hendrik Baekeland. Kurz nach der Jahrhundertwende erfand der bclgische Cherniker L.H. Backeland ein Verfahren zur Herstellung eines auf Phenol und Formaldehyd basierenden Kunstharzes. das nach ihm 'Bakelite genannt wurde. Nachdem die Produktion 1909 zunächst versuchsweise in den Erkneraner Rutgerswerken. die über die notwendigen Ausgangsstoffe verfügten, angelaufen war, errichtete die 1910 gegründete Bakelite GmbH im Jahre 1914 in der Flakenstraße, auf dem den Rutgerswerken gegenüberliegenden Ufer des Flakonkanals. eine eigene Fabrik , die hier im Foto zu sehen ist, heute jedoch für andere Zwecke genutzt wird. Erst 1938wurde die Produktion in das endgültige Werk in der Berliner Straße verlegt.

67. Die Kohlensäurefabrik. Außer der Teerproduktenfabrik (Rütgerswerke) gab es im alten Erkner nur noch sehr wenige industrielle Anlagen. Zu ihnen zählten zum Beispiel neben der 1902 eröffneten Gasanstalt die 1914 in Betrieb gegangene Bakelitefabrik in der Flakenstraße, eine Kalkbrennerei am F1akenkanal und die hier im Bild gezeigte Kohlensäurefabrik von Rornrnenhöller in der Beuststraße, die aber heute längst verschwunden ist. Auf dem undatierten Foto steht sie zum Verkauf.

68. Zimmerei Huhn in der Seestraße um 1915. Außer dem Ende des 19. Jahrhunderts eingegangenen Gewerbezweig der Binnenschifferei sowie der ursprünglichcn Fischerei hat Erkner in seiner geschichtlichen Entwicklung kein weiteres typisohes Gewerbe aufzuweisen. Die Zahl der Werkstätten wuchs allerdings ständig mit der steigenden Einwohnerzahl. Verläßliche Zahlen liegen aber nicht vor,

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek