Erkner in alten Ansichten Band 2

Erkner in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6407-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Erkner

Panorama

19 Panorama von Erkner.

Diese Postkarte enthält ungefähr die gleiche Blickrichtung wie das Leporello und stammt ebenfalls von Carl Roeder. Das Foto zeigt jedoch exakt den Blick über die Friedrichstraße sowie die heutige Thälmannstraße (damals Wilhelmstraße) bis hinüber zu den Kranichsbergen. Über den Dächern links wieder die

Rütgerswerke und ein Ofen der Kalkbrennerei an der Beuststraße.

20 Mehrbildkarte 'Gruß aus Erkner'.

wiederum nur die offenbar beliebtesten Motive des kleinen Ortes: die Brücke, den ( alten) Bahnhof und die evangelische Genezarethkirche mit dem Kriegerdenkmal.

Mehrbildkarten der Zeit um die Jahrhundertwende zeigen häufig eine ähnliche Struktur (s.a. Bd.l, Nr.6). Diese hier aus der 'Kunstanstalr C. Aug. Broesse, Berlin' , enthält neben dem schon bekannten Ortspanorama mit den Bauten an der Brücke, dem Rathaus (damals noch Villa Bechstein) und der Kirche

Erkner

Pdnordmd mit Kirche

21 Erkner - Panorama mit Kirche.

Dieses seltene Foto (nach einer Originalpostkarte gestempelt

191 1) bietet ein bisher nicht bekanntes Motivaus dem alten Erkner. Im Vordergrund öffnet sich der Blick in die Bebauung des Karrés zwischen den Häusern der Friedrichstraße vorn, der (heute nicht mehr vorhandenen) Kurzen Straße und N euen Straße (fast alle hier sichtbaren Gebäude wurden arn 8. März 1944 zerstört)

sowie der quer durchs Bild verlaufenden Seestraße. Die heutige Lange Straße (rechts im Bild vor den Bäumen) war nur als Weg vorhanden. Das Foto wird von der 1897 erbauten Genezarethkirche dominiert, die hier ausnahmsweise nicht von der attraktiven Giebelseite an der Friedrichstraße, sondern von der heute durch hohe Bäume und die Bebauung kaum mehr sichtbaren Nordseite zu sehen ist. Dahinter Wohnbauten der Adlerstraße (heute Walter-Smolka-Straße).

22 Der neueBahnhofum 1914-1918.

Das Foto zeigt den Bahnsteig der bis 1928 noch mit Dampf betriebenen Vorortbahn als Teil des in den [ahren 1899-1900 errichteten Bahnhofsneubaus. Dampfzüge hielten auf diesen Gleisen nur noch einmal zwischen 1945 und 1948 als Ersatz für die demontierte S-Bahnstrecke. Der Betrachter steht mit dem Rücken zum Empfangsgebäude und blickt nach links auf

den Fernbahnsteig und die Schuppen des Güterbahnhofs. Die Kiefern dahinter wichen erst 1938 dem Neubau der Bakelitfabrik. Auf der Freifläche im Hintergrund entstand zur gleichen Zeit das 1946 wieder gesprengte Kugellagerwerk. Am rechten Bildrand schweift der Blick über die freie Fläche, auf der heute Betriebshallen der S-Bahn stehen, hinüber zum Waldgebiet, auf dem ab 1919 die 'Siedlung Eigenheim', heute Bahnhofssiedlung, sich auszudehnen begann.

23 Taxen auf dem Bahnhofsvorplatz.

Der 1900 zugleich mit dem Bahnhofsneubau neugestaltete Bahnhofsvorplatz bot mit seinem damals noch baumbestandenen und mit einem Kiosk versehenen Mittelteil nicht nur ein freundliches 'Entree' , sowohl für die Tausenden von Besuchern Erkners, als auch für die unzähligen Pendler, die z.B. in Erkner wohnten, aber in Berlin ihre Arbeitsstätte hatten,

sondern er war auch ein gewisser Dreh- und Angelpunkt des Verkehrs in Erkner wie noch heute. Der innerörtliche Verkehr wurde durch Fuhrunternehmen wie unter anderem die Fa. Hübert bewältigt, deren Taxen hier zu sehen sind, und mehrere Omnibuslinien verbanden Erkner mit den umliegenden Orten. Auch sie hatten ihre Haltestellen auf dem Bahnhofsvorplatz.

24 Iulius Rütgers.

Der Eisenbahnbeamte [ulius Rütgers (1830-1903) begann in Neuß in einer kleinen Anlage mit dem Imprägnieren von Eisenbahnschwellen durch Metallisieren, später in Essen durch Steinkohlen- Teeröl. Da die Ausgangsstoffe bis dahin aus Großbritannien importiert werden mußten, entschloß sich Rütgers, dessen Firma mit der neuen Imprägniermethode bedeutende Umsätze machte, die Steinkohlenteer-Destillation in Deutschland selber durchzuführen. Zu diesem Zweck errichtete er 1860/61 seine 'Theer-Productenfabrik' in Erkner als erste industrielle Anlage dieser Art in Europa.

25 Rütgerswerke Erkner 1929.

Auf dem Gelände, auf dem 1860/61 die Rütgerswerke entstanden sind, die sich im Laufe von insgesamt 135 [ahren zu einem bedeutenden Betrieb der europäischen Teerindustrie entwickelt hatten, ist heute von den alten und neuen Fabrikgebäuden nur noch das Verwaltungsgebäude erhalten. Auf den übrigen Flächen wird in Zukunft ein Gewerbepark entstehen. Das Foto aus dem [ahr 1929 zeigt einige Gebäude im unmittelbaren Kernbereich der alten Fabrikanlage. Es handelt sich hier vor allem um das alle anderen überragende sogenannte Retortenhaus, in dem Rohteer destilliert wurde.

26 Bakelit - Probeschuppen.

Dieses Foto und das folgende Bild zeigen historische Stätten der Herstellung härtbarer Phenolharze, später Bakelit genannt, in Erkner. Man sieht zunächst das Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Rütgerswerke, in dem 1909 der belgische Chemiker Baekeland mit der Versuchsproduktion härtbarer Phenolharze aus den Produktionsrückständen der Teerdestillation begann.

1

27 Erste Bakelitfahrik.

Dieses Bild zeigt die 1914 am jenseitigen Ufer des Flakenfließes von der Bakelit-GmbH errichtete neue Fabrik, in der die Produkte bis zum Bau des neuen Werkes 1938 an der Berliner Straße (heute Plasta-GmbH) entwickelt und hergestellt wurden.

28 Ehemaliges Sägewerk Beier.

Diese 1989 entstandene Aufnahme zeigt den letzten Rest des ehemaligen Sägewerks Beier. Es entstand am östlichen Ufer des Dämeritzsees an der Ecke Uferstraße und Mühlenstraße als Dampfsägemühle. Die Familie Beier besaß dort umfangreichen Grundbesitz und errichtete auch, wie es damals üblich war, ihre Privatvilla in unmittelbarer Nähe des Werksgeländes.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek