Erkner in alten Ansichten Band 2

Erkner in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Bernd Rühle
Gemeente
:   Erkner
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6407-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erkner in alten Ansichten Band 2'

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70 Friedrichstraße mit Bechstein- Villa.

Diese Aufnahme stammt zwar aus den späten dreißiger [ahren, zeigt aber noch einmal, wie auch das Bild Nr. 61, die westliche Seite der Friedrichstraße, wie sie praktisch seit der Jahrhundertwende bis zur restlosen Zerstörung 1944 ausgesehen hat. Im Vordergrund des Bildes die Bechstein -Villa.

71 Die Friedrichstraße.

Auch diese Postkarte ist Ende der dreißiger [ahre aufgenommen worden und zeigt die gleiche Straße wie Nr. 60, aber in umgekehrter, nördlicher Blickrichtung.

72 Erkner - Friedrichstraße.

Eine alte Postkarte (vor 1913), die einen Teil der westlichen Seite der Friedrichstraße zeigt, der so heute nicht mehr vorhanden ist. Dort wo heute ein Plattenwohnblock steht, befanden sich einst diese alten Häuser. Das linke war der 'Kunstverlag Roeder' ; später befand sich darin der Verlag des 'Allgemeinen Anzeigers', und rechts daneben stand anstelle des

hier abgebildeten Hauses ein Neubau, in dem bis zur Zerstörung am 8. März 1944 das Gemeindearnt untergebracht war.

Gruß aus Erkner

73 Konditorei und Café Gustav Engelhardt.

Hier an der Ecke Friedrichstraße- Viktoriastraße (heute Wollankstraße) stand bis zur Zerstörung 1944 dieses stattliche Wohn- und Geschäftshaus. 1991 wurden hier, auf der jetzigen Freifläche, die Nachbildung einer preußischen Distanzsäule errichtet und einige Maulbeerbäume gepflanzt, die an die

Maulbeerplantage des 18. Jahrhunderts und an die daran vorbeiführende Alte Poststraße erinnern solle

74 Haus Rill.

Diese Privataufnahme zeigt ein Haus, das nach mehrfachem Umbau, Teilzerstörung und modernemAusbau noch heute vorhanden ist. In ihm befand sich ursprünglich die Sargtischlerei von Otto Rill, die von Paul Rintisch übernommen wurde. Heute existiert der Name als Bestattungsinstitut am alten Platz weiter.

Hübnerstrasse

75 Erkner Hübner-Straße.

Die heutige Fürstenwalder Straße, früher Hübnerstraße, nach dem ehemaligen Amtsvorsteher Hübner benannt, hat ihr Gesicht allerdings weitgehend verändert; die Wohnhäuser rechts und links der Straße sind zerstört worden, lediglich der kleine Laden des Malermeisters Leuschner, erbaut 191 0, und die große Eiche davor sind geblieben.

76 Friedrichstraße Ecke Fiirstenwalder Straße.

Ein Stück altes Erkner wird auf dieser Postkarte vorgestellt, das sich seither nur teilweise verändert hat. Eine kleine Verkehrsinsel teilte früher diesen Kreuzungsbereich.

Aus der Friedrichstraße (im Rücken des Betrachters) kommend, biegt hier vor dem alten 'Kurhaus' -Restaurant nach links die frühere Alte Poststraße ab; hier heißt sie schon Fürstenwalder

Gruß aus Erkner

Friedrichstraße,

Ecke FUrstenwalderstraße

Straße, heute Gerhart-Hauptmann-Straße. Der Kiosk an der Ecke ist verschwunden, heute blickt man von der Kreuzung ungehindert auf das Gerhart-Hauptmann-Museum. Der letzte Teil der Friedrichstraße führt geradeaus weiter in Richtung Neu Zittau; er hat im Bombenkrieg kaum gelitten.

'Die Löcknitz ist eines jener vielen Wässerchen in unserer Mark, die plötzlich aus einem Luch oder See tretend, auf eine kurze Strecke hin einen Parkstreifen durch unser Sand- und Heideland ziehen. Keines unter all diesen Wässerchen aber ist vielleicht reizvoller und unbekannter zugleich als die Löcknitz, die aus dem Roten Luche kommend, in einem der Seen zwischen "Ilrkner" und den Rüdersdorfer Kalkbergen verschwindet. Immer dieselben Requisiten, gewiß; und doch, wer an dieser Stelle spätnachmittags an der Grenzlinie zwischen Wald und Wiese hinfàhrt, dem eröffnet sich eine Reihe der anmutigsten Landschaftsbilder. Hier dringt der Wald von beiden Seiten vor und schafft eine Schmälung, dort tritt er zurück, und der schmale Wiesenstreifen wird entweder ein Feld oder das

Flüßchen selber ein Teich, auf dem im Schimmer der untergehenden Sonne die stillen Nympfen schwimmen. Dann und wann ein rauschendes Wehr, eine Sägemühle, dazwischen Brücken, die den bequemen Wald-und-Wiesen-Weg vom rechten aufs linke und dann wieder vom linken aufs rechte Ufer führen. Selbst die Namen werden poetisch; Alt Buchhorst und Liebenberg, Klein Wall und Gottesbrück und der Werl- und Möllen-See dazwischen. Unmittelbar dahinter aber beginnt wieder die Prosa, und schon die nächste große Wasserfläche heißt "der Dämeritz".'

(Aus Theodor Fontane: Wanderungen durch die Mark Brandenburg/Spreeland,1923 4.TeilS. 246

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