Erlangen in alten Ansichten Band 1

Erlangen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Erlangen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3339-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erlangen in alten Ansichten Band 1'

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1

89. Diejenigen, die unverdrossen für eine neue Zeit eintraten, die wohnten in so herrschaftlichen Villen, die wie hübsche Puppenhäuser in große Gärten gebaut waren. Die Häuser in der Hindenburgstraße zeigen typische Merkmale der Gründerzeit. Der Architekt hatte mit Verzierungen nicht gespart, er schmückte die Hausfassaden prächtig heraus und bewies mit der Giebelgestaltung seine Liebe zum Detail.

Erlangen.

Uniere r a-tstrasse.

90. Wer kann sich noch daran erinnern? Das Bild wird wohl keinem der Lebenden mehr gegenwärtig sein. Wir befinden uns hier in der Unteren Karlstraße, eine der wichtigen Straßen der Neustadt. Wer vom Osten Erlangens kam, passierte meistens diese Straße in Richtung Bahnhof. Die rechte Häuserfront steht längst nicht mehr, mußte der 1910 erbauten Universitätsbibliothek Platz machen. Links reiht sich noch Wohnhaus an Wohnhaus, und im Laufe der nächsten Jahrzehnte wandelte auch diese Häuserzeile durch eine 'Ladenstraße' ihr Gesicht.

S eg tz ho" l E arge

91. Der heutige Stadtteil Sieglitzhof gehörte um 1900 noch zur Gemeinde Spardorf und damit zum Landkreis Erlangen. Erst am 1. Mai 1919 wurde der aus 184 Einwohnern bestehende Weiler mit einer Fläche von 167 Hektar in die Stadt Erlangen eingemeindet. Im Jahre 1925 wurden 24 bewohnte Gebäude gezählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine rege Bautätigkeit ein, so daß nun Sieglitzhof mit Erlangen zusammengewachsen ist. Rechts neben der Brücke befindet sich die Gaststätte 'BrückenPaulus', Exkneipe der Burschenschaft Germania. Das rote Backsteinhaus ist 1867 erbaut worden.

92. Ratternd und zwischendurch immer wieder laut pfeifend rumpelt die 'Seku' an den Häusern des östlichen Stadtteils vorbei zum Bahnhof Zollhaus. Die Dampflokomotive, die mit einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Kilometer pro Stunde Personen- und Güterzüge in Richtung Neunkirchen zog, wurde mit der zunehmenden Motorisierung zu einem ernsten Verkehrshindernis und 1963 stillgelegt. Den Namen 'Seku' erhielt die Bahn von einem nicht fertiggestellten Wirtshausschild in der Luitpoldstraße, das die Aufschrift 'Gaststätte Seku(ndärbahn)' erhalten sollte. Der Zug fuhr manchmal so langsam, daß man sogar während der Fahrt aussteigen konnte, um Blumen zu pflücken,

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