Erlangen in alten Ansichten Band 1

Erlangen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Erlangen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3339-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erlangen in alten Ansichten Band 1'

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9. Schon 1893 konnte das neue Fabrikgebäude in der Luitpoldstraße bezogen werden, das in den darauffolgenden Jahren ständig erweitert werden mußte. Im Jahre 1896 begann man mit der Produktion von Röntgengeräten, nachdem vorher in WÜIzburg Wilhelm Konrad Röntgen seine nach ihm benannte 'Röntgen-Röhre' erfand, Die Siemens-Reiniger-Werke schlossen sich später der WeltfIrma Siemens an.

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10. Ihr lieblichen Täler, ihr sanften Höh'n - Erlanger Landschaft wie bis du schön! Vom Burgberg aus hat man einen herrlichen Bliek auf die Stadt und das Urnland. Deutlich erkennt man die Dechsendorferstraße mit der Regnitzbrücke, welche im Jahre 1881 feierlich dem Verkehr übergeben werden konnte, bis sie schließlich 1945 gesprengt werden mußte. Vor der Brücke steht die Gaststätte 'Fischhäusla', die die Familie Fürsattel lange Jahre betrieb.

11. Anstelle des Buirett'schen Adelspalastes wurde 1863 sm Holzmarkt das erste Schulhaus der Neustadt errichtet, das in späteren Jahren die 'alte Schule' genannt wurde. Nachdem das Gebäude ausgedient hatte, fand die Stadtsparkasse darin ihr vorläufiges Dornizil,

Platens Zimmer im Erlanger Platenhäuschen, das der DIchter im Sommer 1324 bewohnte.

12. August Graf von Platen, 1796 in Ansbach geboren, kam 1819 als Student nach Erlangen. Schellings Berufung an die Universität ließ Platen in Erlangen fast zu einem ewigen Studenten werden. Erst 1826 verließ Platen als Dichter die Stadt, um bis zu seinem Tod im Jahre 1835 ruhelos von Ort zu Ort zu reisen. Zumeist hielt sich Platen in Italien, dem Land seiner schwärmerischen Sehnsucht, auf. In Syrakus ist er auch gestorben. Das Bild zeigt das Zimmer des Dichters im Platenhäuschen.

13. Um Ruhe für seine Dichtungen zu haben, mietete Platen im Sommer 1824 das Gartenhäuschen am Nordhang des Burgberges, das heute noch von der Stadt als Gedenkstätte unterhalten und gepflegt wird. In seinen Aufzeichnungen schrieb der Dichter: Die Aussicht von meinem Zimmer nach drei Seiten hin auf die Wälder und das Regnitztal ist erfreulich, und so nah vom GJÜn umgeben und allein zu sein, gewährt mir die Empfindung früherer Jahre.

14. Die Orangerie im Schloßgarten ist eine Schöpfung Gottfried von Cedelers (1705, sogenannte Berliner Schule). Ihre Fassade ist in 14 Türfenster aufgegliedert. Eleganz und Schwung des Bauwerkes lassen bereits etwas von der Heiterkeit und Grazie des Rokoko erkennen. Aus der Werkstatt des Elias Räntz stammen die Sandsteinplastiken der vier Jahreszeiten.

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15. Erlangen, die einstige Nebenresidenz der Bayreuther Markgrafen, besitzt in seinem Schloßgarten ein Zeugnis des großzügigen markgräflichen Lebensstils. Der Garten hat eine wechselvolle Geschichte, in deren Verlauf sein Bestand mehr als einmal gefährdet war. Er wurde ursprünglich dem damaligen Zeitgeist entsprechend im französischen Stil gestaltet, dann englisch umgeformt und ist jetzt das 'grüne Herz' der Stadt Erlangen.

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16. Im Jahre 1755 wurde beim Altstädter Schießhaus und bei den Felsenkellern der erste Altstädter Pfingstjahrmarkt abgehalten. Unter Vereinigung mit dem Vogelschießen der Altstädter Schützen entstand daraus die weit über Erlangen und Franken hinaus bekannte Bergkirchweih. Dieses Volksfest loekte schon immer alljährlich Hunderttausende aus nah und fern zum Fuße des Burgherges.

Vol k s ti a u s Erlangen

1921

17. Das Altstädter Rathaus am Martin-Luther-Platz stammt aus den Jahren 1733-1736. Anno 1706 brannte fast die ganze Altstadt nieder. Beim Wiederaufbau paßte man sich weitgehend dem Vorbild der Neustadt an und so trat an die Stelle des ehemals freistehenden Rathauses ein stattlicher BarockNeubau, in seiner Wirkung gesteigert durch die kleinen Häuschen rechts und links. 1921 wurde es ein Volkshaus mit Bücherei, Stadtarchiv, Räumen für den Volksbildungsbund und Sitz des Heirnatmuseums.

18. In diesem Haus, Südliche Stadtmauerstraße 28, wohnte von 1832 bis 1838 der Dichter und Professor für Orientalistik an der Friedrich-Alexander-Universität, Friedrich Rückert, Erlangen hat diesen Meister der Sprache unter anderem durch die Aufstellung eines Brünnleins im Schloßgarten geehrt, das den Namen des Dichters trägt.

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