Erlangen in alten Ansichten Band 1

Erlangen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Erlangen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3339-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erlangen in alten Ansichten Band 1'

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19. In den zwanziger Jahren konnte man noch mitten auf der Straße spazierengehen. An der Ecke Östliche Stadtmauerstraße/Hindenburgstraße steht stolz das Haus der Burschenschaft Bubenruthia. Der Bau nebenan beherbergte die Büroräume der Bürstenfabrik Emil Kränzlein (1887). Im Hintergrund die 'Alte Kaserne',

20. Es war einmal ... Stille Romantik am Ludwig-Donau-Main-Kanal, Seit vielen Jahren dröhnen hier jetzt Automotoren auf dem Frankenschnellweg zwischen Niirnberg und Bamberg. Die modeme Technik fordert ihren Preis, Der Kanal hatte eine Wasserspiegelbreite von 16 Metern und eine Tiefe von 1,50 Metern, 1945 wurde er aufgelassen, Die Martinsbühler Kirche, 1288 urkundlich erwähnt, ist Erlangens ältestes Gotteshaus.

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21. Am Saugraben. Hier vor der Stadtmauer hüteten einst die Altstädter Bürger ihre Schweine. Dieses Teilstück der alten Stadtbefestigung aus dem 16. Jahrhundert blieb als Überbleibsel nach dem großen Brand von 1706 erhalten. Schon 1904 hat man den Namen 'Saugraben' in 'Nördliche Stadtmauerstraße' umgetauft.

22. Schleuse des Ludwig-Donau-Main-Kanals mit Kanalmonument an der Werker. Die Inschrift des von Leo von Klenze entworfenen und von Ludwig Schwanthaler errichteten Denkmals lautet: Donau und Main fûr die Schiffahrt verbunden, ein Werk von Karl dem Großen versucht, durch Ludwig 1. Konig von Bayern neu begonnen und vollendet MDCCCXLV1. Der Stadtteil Werker war im 17. Jahrhundert die Keimzelle der Erlanger Industrie.

23. Das von Trockau'sche Palais in der Hauptstraße (Haus Nr. 7) ist zu Anfang des 18. Jahrhunderts im Stil des Barocks erbaut worden. Später war es Verbindungshaus des Corps Bavaria und diente auch zeitweise der 1878 gegründeten Handels- und Gewerbebank, aus der die Volksbank hervorging, als vorläufige Unterkunft.

24. Der Burgberg, Villenviertel im Norden der Stadt, war um 1910 noch nicht so dicht besiedelt. Auf dem Bild sind nur wenige Häuser zu sehen. Man nennt auch heute noch die Bewohner des Burgberggebietes scherzhaft die 'Abgesonderten', weil sie etwas von der Stadt entlegen wohnen.

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25. Ein repräsentativer Übergang über die Schwabach war die 1907 für 90 000 Reichsmark errichtete Ludwigsbrücke. Zwischen dem Biegelsberg und dem Eichenwald gelegen, verband sie die Stadt mit dem Burgbergviertel sowie den Nachbarorten Rathsberg, Bubenreuth und Spardorf. Die Brücke weihte man dem Bayernkönig Ludwig I.

26. Man schrieb das Jahr 1834, als in Erlangen der Grundstein für Bayerns erstes Irrenhaus gelegt wurde. Nach einer Bauzeit von zwölf Jahren konnte 1846 die Anstalt (später Heil- und Pflegeanstalt), deren Träger die Kreisregierung in Ansbach war, eröffnet werden. Die Leitung des Hauses übernahm Karl August Solbrig von 1846 bis 1859. Von der 'Hupfla' - wie sie die Erlanger im Volksmund nannten - ist nur der ehemalige Verwaltungsbau arn Maximiliansplatz übriggeblieben. Der Maximiliansplatz diente noch bis in die Bismarckzeit der Landwirtschaft.

27. 'Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben!' So hörte man es damals aus aller Munde. 1897, es ist der 25. Juli gewesen, errichtete man auf dem Rondell, dem späteren Lorlebergplatz, Bayerns erstes Kaiserdenkmal. Die drei Medaillons (Wilhelm 1., Kaiser Friedrich III, König Ludwig 1I. von Bayern und das Doppelmedaillon Bismarck-Moltke) aus Bronzeguß wurden 1942 entfernt und vier Jahre danach schließlich der elf Meter hohe Obelisk, den man im Volksmund gerne als 'Zahnstocher' betitelte.

28. Werfen wir einen Bliek auf die barocke Häuserfront am Neustädter Kirchenplatz. Im Vordergrund das Portal der Hofapotheke, die eng mit dem Namen der Gelehrtenfamilie Martius verbunden ist, Die Häuser haben den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden, Was das Ensemble stört, sind die in den fünfziger Jahren unvorteilhaft eingebauten Ladengeschäfte.

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