Erlangen in alten Ansichten Band 1

Erlangen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Erlangen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3339-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erlangen in alten Ansichten Band 1'

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39. Der Eichenwald, am Fuß des Burgberges gelegen, besitzt den schönsten Baumbestand im weiten Umkreis. Im Laufe der letzten fünfzig Jahre wurden die Rasenflächen immer wieder erneuert, die Wegeführung ausgebaut und der Eichenbestand verjüngt. An heißen Sommertagen ist der vor mehr als 120 Jahren angelegte Eichenwald eine gern besuchte Erholungsstätte. Im Spätherbst, wenn nicht nur die bunten Blätter, sondern auch Eicheln von den Bäumen fallen, wird der Eichenwald zum Treffpunkt für Kinder und Jugendliche, die sich mit dem Auflesen von Eicheln für das Forstamt ihr Taschengeld aufbessern.

Erlangen

Schwabachbrücke u. Burgberg

40. Wo Essenbach liegt, wissen die Einheimischen, die Neubürger und Ortsfremden dagegen werden nur durch die Essenbacher Straße auf den jenseits der Schwabach liegenden Stadtteil erinnert. Im 18. Jahrhundert zählte Essenbach 31 Häuser. Es sind einige Wirtshäuser, eine Ziegelhiitte und eine Mühle daselbst. Ohne Zweifel ist es vormals ein eigener weiter gewesen unä erst nachdem Erlangen eine Stadt worden, in die nunmehrige Verbindung mit dersetben gekommen, berichtet die Chronik, Mit Magistratsbeschluß vom 7. August 1884 wird Essenbach umbenannt in Bayreuther, Berg-, Essenbacher und Jägerstraße.

41. Kehren wir noch einmal nach Essenbach zurück, Vor uns liegen die sich weit ausdehnenden Mühlwiesen. Die beiden Arme der Schwabach vereinigen sich unterhalb der Brücke. Ein Nebenarm des kleinen Flüßchens betrieb die Mühle, die wir links im Bild erkennen.

42. Die Geburtsstunde der Katholischen Pfarrei Sankt Bonifaz war wohljene Stunde des 27. Mai 1921, an dem vier Gemeindemitglieder der Pfarrei Herz Jesu ihrem damaligen Pfarrer JosefWeinig die Bitte vortrugen, den Bau einer Tochterkirche im Süden der Stadt ins Auge zu fassen, und seine Verwirklichung mit aller Energie voranzutreiben. Bereits am 10. Juni 1928 konnte das Gotteshaus durch den Bamberger Erzbischof Jakobus von Hauck geweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Zur selbständigen Pfarrei wurde Sankt Bonifaz erst am 1. Januar 1940 erhoben.

ERLANGEN.

Fahrstrasse.

43. Im Jahre 1914 ist dieses Motiv von der Fahrstraße aufgenommen worden. Zu dieser Zeit stand das Haus 'Herberge zur Heimat' schon knapp 35 Jahre. Es bot nicht nur durchziehenden Gesellen und Arbeitern Unterkunft, sondern auch dem Evangelischen Arbeiterverein. Das Gebiet südlich der Hofmann- und Henkestraße war um 1900 noch kaum bewohnt. Schrebergärten und freies F eId bis hin zum Röthelheimbach, an den in seiner ganzen Länge noch der 'Nürnberger Wald' grenzte, herrschten hier vor.

44. Das Chemische Laboratorium der Friedrich-Alexander-Universität (1898-1900 erbaut) in der Fahrstraße mußte 1975 einem Neubau weichen. Vor dem mächtigen Gebäude liegt der Puchtaplatz, auf dem seit 1930/31 das Studentenhaus (Entwurf nach Professor Sattler, München), steht,

45. Der Fotograf war dabei, als Prinz Ludwig von Bayern, der spätere König Ludwig lIl. mit Gefolge am 3. Juli 1910 anläßlich der einhundertjährigen Vereinigung der Universität mit der Krone Bayerns nach Erlangen kam. Die Bildreportage war ein neues Betätigungsfeld der Fotografen geworden.

46. Auf diesem Bild huldigt man gerade dem Bayernprinzen Ludwig am Schloßplatz. Eine unübersehbare Menschenmenge steht Spalier. Jeder will den Prinzen sehen. Der lange Zug ging 1910 durch die ganze Hauptstraße. Jedes Haus war festlich geschmückt. Nicht nur der Universität wurde zur Jubiläumsfeier die Aufwartung gemacht, auch der Stadt Erlangen. Und dem gesamten Magistrat schüttelte der Monarch 'in Anerkennung der großen Verdienste um das Gemeinwohl' noch in 'aller Herzlichkeit' fest die Hände, erzählten ältere Bürger.

Crlanqen, Wöhrmühle

47. Unter den Mühlen, welche die Regnitz bey Erlangen treibt, ist die Wöhrmühle die älteste. Sie wird so genannt, weil sie auf einem Wöhrd oder einer kleinen Insel in der Regnitz angelegt ist. Der gemeine Mann pflegt sie die Wehrmühle zu nennen. Es ist unbekannt, wenn sie sey erbaut worden. So steht es wörtlich in der 'Geschichte von Erlangen' aus dem Jahr 1774. Aus ihr geht weiter hervor, daß das Mühlgebäude 1707 und 1743 niederbrannte. Heute ist dort das Obdachlosenasyl untergebracht.

48. Die alte Infanteriekaserne in der Bismarckstraße stammt aus den Jahren 1874-1877 und beherbergte zeitweise bis zu 350 Soldaten. Im Volksmund wurde die Kaserne 'Wanzenburg' genannt, nachdem sie Iängst nicht mehr militärischen Zwecken diente. Von 1920 bis zum Abbruch im Dezember 1955 waren hier Notwohnungen und Obdachlosenunterkünfte geschaffen worden.

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