Erlangen in alten Ansichten Band 1

Erlangen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Erlangen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3339-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erlangen in alten Ansichten Band 1'

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69. Das Universitätskrankenhaus hinter dem Schloßgarten konnte am 1. November 1823 mit 25 Betten seiner Bestimmung übergeben werden. Damit war in Erlangen das moderne Krankenhaus vom Spital alten Typs, in das die Gesellschaft ihre Armen, Kranken, Grüppel, Obdachlose und dergleichen steckte, getrennt. 1863 bekam das Krankenhaus ein zweites Stockwerk. Zu dieser Zeit ist einer der damals bekarmtesten Internisten Direktor der Klinik: Hugo W. Ziemssen. 1m Laufe der nächsten fünfzig Jahre kamen weitere An- bzw. Umbauten hinzu. Dem Krankenhaus schloß sich gleich daneben die Chirurgische Klinik mit Operationssaal an.

70. Die katholische Kirche Herz Jesu ging 1787 aus einem Beethaus hervor. In der Stadt lebten Anfang des 19. Jahrhunderts nicht einmal dreihundert Katholiken. Um das Jahr 1850 war die Gemeinde inzwischen auf annähernd 1 200 Gläubige angewachsen. Das jetzige Gotteshaus stammt aus dem Jahr 1895. Im Ersten Weltkrieg - es war der 5. Juli 1917 - mußte die Glocke mit dem Bild der schmerzhaften Mutter Gottes vom Turm abgenommen werden. Pfarrer Johann Galster (gest. 1947) konnte gerade noch das Einschmelzen verhindern.

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71. Ein Blick von der Kreuzung Fichtestraße in die Loewenichstraße. Und wieder sehen wir die für das östliche Stadtviertel typisohen schmucken Herrschaftshäuser mit ihren Türmchen und Erkern, den hohen, die Klassik nachahmenden Fenstern und Portalen.

72. Vom Turm der Neustädter (Universitäts-) Kirche liegt dem Beschauer Erlangen regeirecht zu Füßen, Der Bliek geht in die nördliche Richtung, wo zuerst der Turm der Altstadter Kirche ins Auge sticht. Dahinter liegt der Burgberg. Ganz links kann man mit einiger Mühe gerade noch den LudwigDonau-Main-Kanal erkennen, der 1928, als diese Aufnahme entstand, noch mit Wasser gefüllt war. Im Vordergrund der Hugenottenplatz, die Hauptverkehrsader der Stadt.

73. 'Ich stand auf Berges Halde, als Heim die Sonne ging, und sah wie über'm Walde des Abends Goldnetz hing.' Dies schrieb der Dichter Friedrich Rückert (1826 bis 1941 Professor in Erlangen), als er in der Abendsonne vom Burgberg aus die schöne Erlanger Landschaft betrachtete. Im Vordergrund stehen ein paar Häuser, die zum Stadtteil Werker gehören. Gemächlich nimmt der Regnitzfluß seinen Lauf durch die Talauen nach Bamberg. Daneben, noch gut sichtbar, der LudwigskanaL

74. Der Komplex der neuen Infanteriekaserne im Stadtosten entstand in den Jahren 1890 bis 1893 zwischen dem Straßenviereck Buckenhoferstraße, Kaiser-wilhelm-Straße, Landwehrstraße und der Moltkestraße und beherbergte das 19. Infanterie-Regiment. Ein zweites Bataillon kam 1891, das dritte ein Jahr später hinzu. Erlangens Garnisonsstärke lag um 1910 bei etwa 2200 Mann. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Kasernen als Wohnräume vermietet, ein großer Teil in den letzten Jahren abgebrochen, wo auf dem freigewordenen Terrain ein Schulzentrum entstanden ist.

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75. Der aus Nürnberg stammende Major Dr. Adalbert Neischl, ein begeisterter Naturfreund und Höhlenforscher, Kenner der Erdgeschichte der Fränkischen Schweiz, stiftete im Jahre 1907 dem Botanischen Garten der Universität die originalgetreue Nachbildung einer Jurahöhle. Leider ist die Neischl-Grotte, die bis in die fünfziger Jahre noch gut begehbar war, vom gänzlichen Verfall bedroht.

76. Dieses Richthaus stand an der Ecke Hauptstraße/Wasserturmstraße und hatte ein schmuckes, in Sandstein gearbeitetes Tor. Links auf dem Bild, ein turmartiger Bau, ist der einstige Wasserturm, den man im 18. Jahrhundert zum Betrieb des Hugenottenbrunnens im Schloßgarten benötigte. In späteren Jahren, von 1838 bis 1897, diente der Wasserturm, als 'Karzer', das war so eine Art Gefàngnis für Studenten, die mit dem Gesetz in Konflikt gerieten. Daß die dortigen Haftbedingungen nicht gerade streng waren, berichtet der bekannte Dichter und Publizist Christian Friedrich Daniel Schubarth, der während seiner 34 Tage Karzer nicht weniger als 187 Liter Bier vertrank, die ihm ein barmherziger Bürger stiftete.

77. In der Oberen Karlstraße reiht sich Haus an Haus, sauber herausgeputzt, oft mit Mansardendächern versehen. Kerzengerade zieht sich die schmale Straße zum Bohlenplatz hin. 1879 wurde auf dem Gelände des ehemaligen französisch-reformierten Friedhofes das Gymnasium Fridericianum errichtet, das auf der linken Bildhälfte zu sehen ist. Das Gebäude hat man 1968 zugunsten des Neubaus der Universitätsbibliothek abgetragen.

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78. Erlangen ist reich an Adelspalästen. Als die Stadt im 18. Jahrhundert zur sechsten Nebenresidenz der Bayreuther Markgrafen erhoben wurde, ließ sich auch der Adel häuslich nieder, Der Bliek über den Marktplatz zeigt das 1728 erbaute Sutterheim'sche Palais, das von 1836 bis 1971 als Rathaus dierite. Von der Einhornstraße ein Durchblick zur reformierten Kirche. Den Paulibrunnen stiftete 1889 das reiche Kaufmannsehepaar Friedrich Salomon und Julie Pauli, nach denen auch die Paulistraße getauft wurde.

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