Erp in alten Ansichten Band 2

Erp in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Rainer Strätz
Gemeente
:   Erp
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6292-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Erp in alten Ansichten Band 2'

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11 Hof Harzheim in derWahlengasse

Von links nach rechts Hermann-JosefHarzheim, seine Töchter Walburga und Katharina und seine Enkelin Katharina Nohr.

Der Hof Harzheim (Bild um 1910) befand sich in der Mitte der Wahlengasse, auf ihrer südlichen Seite; er existiert heute nicht mehr.

Hermann-JosefHarzheim verfaßte im jahr 1900 eine 'Statistik der Gemeinde Erp'. eine Darstellung der Geschichte und Entwicklung des Dorfes. Sie basierte auf einem Manuskript, das einer seinerVorfahren niedergeschrieben hatte: Caspar Harzheim, der bis zum [ahr 1865 Bürgermeister von Erp war.

Hermann-JosefHarzheim bekleidete zu der Zeit, als das Foto aufgenommen wurde, die 'Schiedsstelle von Erp', wie das Schild mit dem preußischen Wappen an der Hauswand ausweist. Am linken Fensterladen hängt ein Plakat der Versicherung 'Borussia' .

12 HausKrudewig (1926)

Am Marschloch, heute Ernteweg, einem unbefestigten Feldweg am Nordrand von Erp, betrieben damals die Brüder Krudewig zwei Geschäfte: Paul handelte mit Fahrrädern, Jean mit Goldwaren und Waffen. Getrud Ismar schildert, wie sie als junges Mädchen ihr erstes Fahrrad, auf das sie lange sparen mußte, schließlich bei Paul Krudewig erstand *.

Das Haus befindet sich heute im Besitz der Familie Rotkamp. Es

liegt immer noch etwas abgelegen am Rand des Dorfes; mit der Realisierung des neuen Bebauungsplans 'Ernteweg' wird sich dies jedoch bald ändern.

* G. Ismar: Mein erstes Fahrrad. In: Arbeitskreis Erper Dorfgeschichte (Hrsg.): Erinnerungen an das alte Erp. Erftstadt- Erp, 1995, S.49f

13 Pferde in der Landwirtschaft

Unten: Rübenhacken (vorn Everhard, hinten Heinrich Hofsûmmer, um 1925); oben: Reehen auf den Feldern des Hofes Stockern (Iean Stockern, um 1930).

Pferde waren bis weit in die zweite Hälfte des jahrhunderts hinein auf allen größeren Höfen als Arbeitstiere unentbehrlich. 'Leo', das letzteAckerpferd von Erp, ist noch auf einem Bild zu sehen, das im [ahr 1968 aufgenommen wurde.

Mit einem pferd konnten ungefähr dreißig Morgen Land bewirtschaftet werden. Besonders von Kleinbauern wurden aber auch Ochsen als Zugtiere eingesetzt.

Heute werden in Erp noch Reitpferde gehalten, die meist von Kindern und Jugendlichen geritten werden. An verschiedenen Stellen des Dorfes sind kleine Reitplätze mit Hindernisparcours entstanden.

14 Hof lansen

Fritz Jansen und Katharina Drüg (vgl. Bild 16 in Band 1) im Hof lansen, Finkengasse 5 (etwa 1923). In den Chroniken des Dorfes (Esser bzw. Welter) stehen die großen, alten Höfe wie der Schleidenhof der Cordenhof, der Zweifelshof oder der Roechhof im Vordergrund. Daneben gab es aber eine Vielzahl weiterer landwirtschaftlicher Betriebe, von großen Höfen bis hin zu kleinen Nebenerwerbsbetrieben.

Um die Jahrhundertwende verzeichnete H. Berekovens 'Adressbuch für den Kreis Euskirchen' für die damalige Bürgermeisterei Erp, das heißt fûr die Gemeinden Erp, Dorweiier und Pingsheim, unter der Rubrik 'Ackerer' folgende Namen: 'Abel Heinrich, Abel Sebastian, Berk Friedrich, Berk Heinrich, Berk Michael, Berk Reiner, Breuer [ohann, Dohm Wilhelm, Faerber

[ohann, Fassbender Conrad, Fassbender [ohann, Fassbender Peter Il., Feltgen Iohann, Finger Bernhard (Gutspächter), Fischer Heinrich, Fuss joharm Urban, Fuss Peter, Fuss Peter [osef L, Fuss Peter [osef Il., Geuer KarlWwe. (Gutspächterin), Graf'[akob, Gymnich Franz, Gymnich Peter, Gymnich Wilhelm Iosef Hamacher [ohann, Happe Bruno, Happe Mathias, Hoffsümmer Johann, Horst Everhard, Jansen Christian, Joisten Peter Josef, [üssen Josef, Kaspers Wilhelm, Kievernagel [ohann Peter, Kindgen Reiner, Kóll Peter [osef Krudewig Arnold, Krudewig Joh. 11., Leser HermannJosef, MünchTheodor Il., Nohr Jakob, NohrTheodor, Odenthal Christian, Rüth Hubert, Stocken Hieronymus, Vaassen Wilhelm Heinrich (Gutsbesitzer) ,Voiss Heinrich, Voissel Leopold und Zons Jakob.'

15 Hof Keymer

Im Hof Keymer in der Flußstraße; Heinrich]ansen mit einem Zugochsen (1923)

Viehzucht ist in Erp kaum betrieben worden; für Weiden sind die Böden zu gut und der Niederschlag ist zu gering. Die meisten Höfe betrieben nur 'Abmelkställe' : Sie kauften tragende Kühe, verkauften die Milch, die sie nicht für den Eigenbedarf brauchten, und fütterten die Tiere, bis sie fett genug waren, um mit Gewinn wieder verkauft zu werden.

Zum Füttern wurde eine Zeitlang Silage verwendet (vgl. das folgende Bild), in der auch die reichlich verfügbaren Zuckerrübenblätter verwendet werden konnten.

Vor allem kleine landwirtschaftliche Betriebe hielten außerdem einen Zugochsen, einerseits für die Feldarbeit, andererseits als 'Sparkasse': Auch er wurde fett gefüttert, bis er an einen der vielen Viehhändler in der Gegend verkauft werden konnte.

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