Eschenburg in alten Ansichten Band 2

Eschenburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinz Rudolph
Gemeente
:   Eschenburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5633-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschenburg in alten Ansichten Band 2'

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29. Kohlersch Haus steht in der Rother Lindenstraße. Es wurde von Zimmermann Joharm Jacob Metzler erbaut und hier 1912 abgelichtet. Der Giebel ist heute mit Eternitplatten beschlagen, die Vorderseite wurde jedoch originalgetreu renoviert, so daß das Haus zu den Schmuckstücken des Ortes zählt.

30. Die Wissenbacher Schule wurde 1900 erbaut und beherbergte im unteren und oberen Stockwerk je eine Klasse. Von 1952 bis 1971 diente das Gebäude als Rathaus, heute wird es als 'Haus des Sports' genutzt. Das Bild von 1930 zeigt noch die alten Fenster; gelbe Steine setzen sie farblich vom übrigen Ziegelban ab. Zwischenzeitlich wirkt das Haus durch andere Gestaltung der Fenster und angelegten Außenputz völlig anders.

31. In den Flurbüchern Wissenbachs weisen die Bezeichnungen 'Hüttenwiesen' oder 'Hüttenäcker' auf die Nickelhütte hin. Der erste Betrieb hat zwischen 1360 und 1420 bestanden. Eine neue Schmelzeinrichtung wurde notwendig, als man 'In der Struth' Kupfer, Silber und Blei fand. Anton Hart jen aus Frankfurt und Franz Moldenhauer aus Kassel setzten die Nickelhütte 1847 in Betrieb, konnten sich jedoch gegenüber dem Eibelshäuser Hüttenverein, der alle Schmieden aufgekauft hatte, nicht durensetzen und mußten das Areal wieder verkaufen. Auf dem Bild ist das Wohnhaus der Hütte um 1930 zu sehen, das 1963 abbrannte und abgerissen wurde.

32. Vor 1900 war im oberen Stockwerk des Wissenbacher Backhauses die Schule untergebracht. Auf dem Bild ist der Lauf des Altebaches zu sehen, der unter dem 'Backes' hindurchgeht. Im Zuge des Straßenbaues mußte dann der Bach völlig verrohrt werden, man sieht davon nichts mehr. Die Bürger kämpften um den Erhalt ihres Backhauses mit Erfolg, heute wird das 'Backes' wieder bewohnt, es wird darin gebacken, und jährlich finder ein Fest statt, das freudig an die Initiative der Wissenbacher erinnert.

33. Die Lohmühle, unterhalb Eibelshausen gelegen, wird urkundlich erstmalig 1448 erwähnt. Da sie jenseits des Baches lag, besaß sie die Wasser- und Mahlrechte nicht vom Amt Haiger sondern von Eiershausen. Das aus den zwanziger Jahren stammende Foto zeigt noch die zwischeuzeitlich abgerissenen zwei Häuser der Lohmühle, an deren Stelle ein Wohngebäude trat. Auf dem Gelände im Vordergrund weideten einst die Esel der Mühlkunden, deshalb nennt man es Eselswiese. Ein um 1930 gefundener Hammer landete im Museum Wiesbaden, er läßt darauf schließen, daß am Mühlgraben auch ein Hammerwerk gestanden haben muß. Heute ist das Areal trocken gelegt, von der Idylle eines sich drehenden Mühlrades am Wasser ist nichts mehr zu spüren.

34. Die Hudelsmühle in Eibelshausen, früher auch alte Mühle genannt, wurde zwei Jahre nach dem großen Brand des Jahres 1815 wieder aufgebaut. Der Mühlgraben floß hinter dem Haus, das große Mühlrad drehte sich davor an der Giebelseite. Mit einer Kreissäge konnte auch geschnitten werden. Das Gebäude brannte nach Artilleriebeschuß 1945 am Ende des Zweiten Weltkrieges ab. Heute befindet sich in 'Becks Mühle' ein Landhandel mit biologischen Erzeugnissen. Das Foto entstand um die zwanziger Jahre.

35. Diese Aufnahme der Obermühle im Ortsteil Eibelshausen stammt vom Anfang unseres Jahrhunderts. Wenn man an der Hudelsmühle vorbei etwas bergan steigt, kommt man an dieses Gebäude, das bis in die fünfziger Jahre gewerblich genutzt wurde. Es befand sich zuerst im Besitz der Familie StolI, dann übernahm es der Müller Geis, dessen Nachkommen die Obermühle heute als Wohnhaus benutzen.

36. Ein kurzweiliges Ereignis war stets das Erscheinen eines 'Bären-Laarers', der mit seinem Tier von Ort zu Ort zog, um es tanzen zu lassen. Die Aufnahme entstand um 1920 vor dem inzwischen abgerissenen Hermanns-Haus in der Eibelshausener Jahnstraße. So sehr das klingende Spiel die Kinder erfreute: die Bären lernten ihren Auftritt auf heißer Platte unter ihren Füßen und hoben bei einem bestimmten Rhvthmus die

Tatzen, um wie bei der Dressur dem Schmerz zu entgehen. ?

37. Einige Jahre nach dem Baubeginn 1925 bot das heutige Bürgcrhaus Eibelshausen diesen Anblick. Es war als Turnhalle konzipiert, weshalb auch die angrenzende Straße nach dem Turnvater Jahn benannt ist, Sumpfige Wiesen hinter dem Gebäude erschwerten damals die Bauarbeiten. Zwischenzeitlich grenzen andere Häuser die Halle völlig ein, außerdem entsteht auf dem Areal das neue Rathaus für Eschenburg, das mit dem Bürgerhaus eine Einheit bilden soll. Im Gespräch ist auch, es abzureißen, um ein modernes Bürgerzentrum zu schaffen.

38. Die postalische Anschrift des Dolls-Hauses in Eibelshausen lautete in den zwanziger Jahren nicht wie heute Marktstraße sondern 'Untergasse Nr. 6'. Vor dem Gebäude stemmt der Fleischbeschauer Wilhelm Heinz die Hände in die Hüfte, neben ihm seine Pflegetochter Frieda Pfeifer, verheiratete Müller. Die Zeit blieb auch hier nicht stehen: Anstelle der Gauben sind heute Dachluken vorhanden, die Treppe wurde verdreht, so daß der Eingang jetzt durch ein Vorhäuschen von rechts erfolgt. Auch das große Scheunentor verschwand; dahinter befindet sich inzwischen ein geräumiges Wohnzimmer. An der einzusehenden Giebelseite befand sich der Schweine- und Kuhstall, im Hintergrund blickt man auf die Lepperch-Scheune, dem heutigen Kindergarten der evangelischen Kirchengemeinde.

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