Eschenburg in alten Ansichten Band 2

Eschenburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinz Rudolph
Gemeente
:   Eschenburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5633-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschenburg in alten Ansichten Band 2'

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39. Auf dem Bild von 1930 kann man aus der Inschrift das Baujahr ersehen: Anno 1822. 'DolIs Wirtschaft' in Eibelshausen wurde einige Jahre nach dem großen Brand von 1815 gebaut. Dort verlief einst eine Furt durch die Diethölze Richtung Simmersbach zur Landesgrenze. Der primitive Übergang wurde um die Jahrhundertwende zur 'Nauschossee-Brücke' ausgebaut und in den siebziger Jahren breiter gestaltet. Vor dem Grundstück stehen DolIs Fritz und Tochter Hanna.

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40. Das 'Backes' in Eibelshausen wurde zwischen 1770 und 1773 erbaut, dieses Foto entstand um 1910. Bei den zwei Mädchen handelt es sich links um Lina Wagner geb. Wernert und rechts um Selrna Pfeifer geb. Wernert. Wilhelmine Wernert geb. Klingelhöfer hält sie an den Händen. Lina Klingelhöfer har den Reisigbesen in der Hand, der Postbote Wilhelm Stenger wegen des Schneefalles den Stock zum Abstützen dabei.

41. Auch im Jahre 1920 gab es bereits eine Art 'Arbeitsbeschaffungsmaßnahme' für junge Frauen, denn Gärtnereien waren nicht vorhanden, so sorgte die Gemeinde im Rahmen der PflanzschuJe für Versetzen und Pflege von Fichten. Auf der Gewenn in Eiershausen pausleren von links nach rechts: Ernilie Holighaus-Eckhardt, Helene Göst-Baurn (Tochter von Bürgermeister Adolf Göst), Anna Holighaus-Baum (Schwiegermutter von Förster Stark), Hilda Deis, Förster Fritz Giersbach, Olga Heupel-Fuchs, Erna Keller-Baum, EJisabeth Schwedes-Schwarz und Luise Deis-Schwarz,

42. Clemens Heinrich und sein Jettehen aus Eiershausen um 1930 beim Wollekämmen und Stricken. 'Clemens Haus in der Ecke' besaß besonders schönes Fachwerk mit farbig gemalten Fächern und diente den Schülern als Objekt, wenn sie malen rnußten. Es ist längst abgerissen, Der fleißige Hausmann war vom Jahrgang 1876 und beschäftigte sich neben seinem Bergmannsberuf mit den Schafprodukten.

43. Im Jahre 1928 erwarb der Metzgermeister Fritz Holighaus ein Lagergrundstück vom gleichnamigen Sägewerk und eröffnete gemeinsam mit seiner Ehefrau Hilda den ersten Fleischerladen des Ortes. Die Aufnahme von damals zeigt im Hintergrund deutlich erkennbar die Waage mit den alten Gewichten, die Mett- und Fleischwürste hängen an einer Stange vor den zwei Fenstern. Ernpfindliche Ware wurde in einem Isolierschrank aufbewahrt, der mit Hilfe von Stangeneis für kühle Temperaturen sorgte. Nach rund dreißig Jahren übernahm Sohn Dieter mit Ehefrau Christel die Metzgerei, der zeitentsprechend räumlich und technisch investierte.

44. Anfang der dreißiger Jahre waren in Eiershausen Familien- und Verwaudtenausflüge rnit 'Boßlers Schimmel' sehr beliebt. Die Woche über wurde das Pferd zu Transportzwecken eingesetzt, sonntags zog es einen geschmücktcn Ausfiugswagen. In der hinteren Reihe stehen, von links: Metzger Fritz Holighaus mit Ehefrau Hilda, dann Luise Holighaus, Bei allen anderen Abgelichteten handelt es sich um Besucher aus Wiesbaden. Die Matrosenanzüge der Jungen waren seinerzeit geschätzte Sonntagskleidung.

45. Im Jahre 1917 mußten die jungen Männer vom Jahrgang 1900 zur Musterung, Selbst nach drei Jahren Krieg schrnückte man sich noch für diesen Anlaß wie die Gruppe aus Eiershausen. Zerernonien vergleichbarer Art sind heute zu beobachten, wenn zum 'Bund' eingerückt wird. Auf den Bändern sind die Einheiten abzulesen, so heißt es 'Vivat Krankenwärter' oder 'Vivat Artillerie'. Vorn sitzen, von links: Albert Interthal, Theodor Baum und Steiger Hermann Nickel. Dahinter stehen, von links: Erwin Göst, Ernil Holighaus, Willi Baum, Paul Weinert, Otto Hermann, Otto Baum und Wilhelm Clemens.

46. Während der Inflationszeit erfolgten Arbeitsdienstmaßnahmen. Wer daran teilnahrn, erhielt staatliche finanzielle Unterstützung. So wurde das Bett des Eiershäuser Bachs verlegt, der Bau eines Arthel-Sportplatzes jedoch eingestellt, da er sich alszu klein berausstellte. Im Jahre 1933 gab es 35 Arbeitslose im Ort, die auch teilweise im Straßenbau eingesetzt wurden. Hier wird eine Pause musikalisch untermalt, was auf eine loekere Atmosphäre schließen läßt, denn verständlicherweise war die Arbeitsrnoral bei dem geringen Einkommen seinerzeit nicht zu hoch angesiedelt.

47. Hier lagern acht Eiershäuser junge Damen am Waldrand. Man schreibt das Jahr 1920. Die vordere Reihe zeigt, von links, Tilli Deis (Bermaschters TiIli), Frieda Nickel und Anna Holighaus (Kuhn Anna). Dahinter sitzen im Gras, von links Lina Deis, Lina Holighaus, Handarbeitslehrerin Auguste Graf (Grofs Auguste), Wilhelmine Deis und ganz rechts Anna Schwarz.

48. Hier versammelten sich die Jahrgänge 1912113 der Wissenbacher Schule. Deutlich sind in der ersten Reihe die genagelten Schuhe zu erkennen; bei den meisten werden die Sohlen durch Eisenplättchen vor frühzeitiger Abnutzung bewahrt. Empfindliche Ohren durfte man sicher nicht haben, wenn nach der Pause wieder in die Klasse marschiert wurde.

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