Eschenburg in alten Ansichten Band 2

Eschenburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Heinz Rudolph
Gemeente
:   Eschenburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5633-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschenburg in alten Ansichten Band 2'

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59. Die Fußballer im Ortsteil Roth sind bekannt, daß es jedoch einige Zeit auch einen Turnverein gab, weiß nicht jedermann. Es präsentieren sich im Jahre 1922 von links nach rechts: Adolf Sänger (zu dieser Zeit Vorsitzender), August Blöcher, Heinrich Dietrich, Georg Lauber, EmU Nickel, Erich Schneider, Oskar Meister. Friedrich Flach und Louis Lauber, der Nachfolger von Adolf Sänger in der Führung,

60. Die Bockjagd im Mai 1930 neigte sich dem Ende zu, als sich diese Rother Gruppe um das erlegte Wildbret auf der Bank versammelte, Von links: Friedrich Blöcher hält Tochter Erika auf dem Schoß. Es felgen die Kinder Helmut Sänger, Georg Heim, Albert Dietrich, Erna Hast, Elli Schneider, Heinrich Künkel, Frieda Schneider und Lina Sänger. Im Hintergrund steht lost Klein.

61. Drei Jahre vor der Jahrhundertwende sammelt hier der Rother Lehrer Christian Hepp seine Mädchen und Jungen um sich. Zu sehen sind die Geburtsjahrgänge 1883 bis 1892, denn seinerzeit wurde noch nicht in einzelnen Jahrgangsklassen unterrichtet. Die meisten Mädchen tragen die in Roth gebräuchliche Tracht des 'Breidenbacher Grundes'.

62. Die Aufnahme zeigt Elisabetha Mitze (1841-1906) mit ihrer Tochter Minehen aus Roth. Es handelt sich um die Ehefrau des aus Kröge bei Battenfeld stammenden Nagelschmiedes und Köhlers Heinrich Konrad Mitze. Elisabetha Mitze leitete den Handarbeitsunterricht in der Rother Volksschule , fertigte in Heimarbeit Stülpchen (Stelpcher) an und schmückte die Bräute mit Brautschmuck (Offgebenn), den sie in einer großen Holzschachtel verwahrte. Diese Tradition wurde von ihrer Tochter Minehen (Wilhelmine Wagner) fortgesetzt.

63. In dieser Werkstatt der Ortschaft Raumland-Berghausen im Wittgensteiner Land erlernte der 1891 geborene Kar! Schneider (links) bei seinem Vater Kar! (rechts) das Stellmacherhandwerk . Nach seiner Eheschließung mit Luise Rein und seiner Meisterprüfung gründete er in den zwanziger Jahren eine eigene Stellmacherei und Drescherei beim Badeweiher in Simmersbach. Seine Ehefrau lernte er kennen, als sie im Wittgensteiner Land in Stellung war und er als Maschinist beim Tunnelbau arbeitete. Die von ihm lange I ahre betriebene Werkstart fielleider den Flammen zum Opfer.

64. Dreschvorgang in der dreißiger Jahren in Simrnersbach. Das vierrädrige Gefährt nannte man 'Schneider Diffche', weil Kar! Schneider mit dem darin befindlichen Elektromotor die Dreschmaschine antrieb. Deutlich ist der rotierende Verbindungsgurt zu sehen. Vordem wurde ein Dieselmotor benutzt. Kar! Schneider fuhr seinc Dreschmaschine zu den großen Bauern und drosch in deren Scheune. Die kleinen Landwirtschaftsbetreiher fuhren ihre Ernte zu ihm auf den Dreschplatz. Ein zweiter Dreschmaschinen-Besitzer war Christian Hinn, er hatte seine Station erst an der Hauptstraße, später am Ortsrand bei den 'Supp-Äckern'. Zuletzt betneb die Raiffeisengenossenschaft eine Dreschmaschine in einer Halle am Sauweg; in den fünfziger Jahren war damit Schluß.

65. Der aus Gundernhausen bei Darmstadt stammende Lehrer Anton Dintelmann hatte sich in Simmersbach ein Haus gebaut. Bald danach nannte man die Familie 'Schul-Lehrersch'. was sich bis heute erhalten hat. Auf dem Bild der zwanziger Jahre steht links der Sohn des mit 55 Jahren verstorbenen Lehrers, der Bergmann August Dintelmann. Neben ihm ist dessen Sohn Wilhelm am Bienenstand zu sehen; er lernte für Zimmermann, siedelte später in Mecklenburg und kehrte letztlich nach Simmersbach zurück.

66. Der Hausname 'Weihels' ist noch heute in Simmersbach geläufig. Um 1914 entstand diese Aufnahme mit Margarethe Müller geb. Bäcker links, daneben Elisabeth Müller und die kleine Anna Müller, die mit fünf Jahren verstarb. Am 12. September 1905 schlug ein Blitz in die Scheune in der Hauptstraße ein, lief den First entlang und brannte am Ende das ganze Haus ab. Nachbar Kar! Reh war Augenzeuge, riefum Hilfe und starb dabei vor Aufregung an einem Herzschlag. Das Gebäude wurde später wieder aufgebaut, jedoch völlig anders gestaltet als zuvor.

67. Albert Hermann aus der Hirzenhainer Hofstraße diente im Ersten Weltkrieg bei der senweren Artillerie. Die Aufnahme zeigt ihn und seine Kameraden an der Westfront in Frankreich. Er steht links mit einer Kartusche in der Hand. Seine jüngste Tochter, I1se Baum geb. Hermann, ist noch Bürgerin Hirzenhains.

68. Ein geschwisterliches Kinderbild aus dem Jahre 1910:

Klara und Ernst Schmidt aus der Hirzenhainer Hofstraße ließen sich ablichten. Die Mädchen trugen halbhohe Schuhe zum Knöpfen und Strohhüte, die Jungen halbhohe Schnürstiefel mit Ösen und weit über die Knie reichende Hosen, eine Art offener Knickebocker. Ernst war im Ersten Weltkrieg noch Soldat, erblindete jedoch nach dem 18. Lebensjahr. Trotzdem versah er drei Jahrzehnte lang die Stelle des Organisten.

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