Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Eschweiler Geschichtsverein e.V.
Gemeente
:   Eschweiler
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6572-3
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschweiler in alten Ansichten Band 2'

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9 Ein Blick in das Innere der alten pfarrkirche St. Peter und Paul. Wir schauen durch das Hauptschiff mit Kreuzgewölbe in den Chorraum in seiner neugotischen Prägung. Brandbomben im Zweiten Weltkrieg am 26. Februar 1943 und der Angriff in der Nacht zum 31. August 1943 richteten große Schäden an. Die an der Marktseite explodierende Luftmine zerstörte Chor und rechtes Seitenquerschiff, der Hochaltar und die Nebenaltäre wurden verwüstet. Das zerstörte Querschiff wurde vom Langschiff notdürftig durch eine Mauer getrennt. In der Notkirche fand Weihnachten 1943 wieder der erste Gottesdienst statt.

Eschweiler .. Pfarrkirche (Inncnansicht) mit St. Michaels-Denkmal.

10 Die Marktstraße führt vom Turm der pfarrkirche Richtung Inde. Sie endete an der ]udenstraße, deren Häuser dem Bau der neuen lndestraße weichen mußten. Das größte Gebäude an der Westseite des Marktplatzes war das Kaufhaus Römer, Markt 10, mit sechs Fensterachsen. Das Eckhaus Markt 14, damals Restaurant Wilhelm Stolte, ist eines der ältesten Eschweiler Gasthäuser, heute Gaststätte zumMarkt.

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i2fl Verlag Joseplr Dostall, Eschweiler a. d. Tncle

1 1 Ein Blick in die Dürener Straße Richtung pfarrkirche. Die Dürener Straße ist die historische Siedlungsachse des Ortes auf dem linken Ufer der Inde. Das Hotel Kaiserhof an der Ecke Dürener Straße - Iiilicher Straße war viele [ahrzehnte mit seinem Saal bevorzugter Ort für Feiern und Festveranstaltungen. Der Straßenbahnknotenpunkt arn alten Rathaus ist noch in voller Funktion.

ESCHWEILER

Dürenerstraße

12 Der Orden der Karmeliterinnen übernahm 1924 die Betreuung von Vorschulkindern im ehemaligen ThyssenHaus, Dürener Straße 4. Kindergarten und Kinderhort fanden regen Zuspruch. Teilweise wurden über 1 SO Kinder hier betreut. Im Hof gab es frohe Spiele mit den Schwestern und Erzieherinnen. In der kleinen Kapelle fanden die Schwestern Ruhe und Kraft für die verantwortungsvolle Kinderbetreuung.

1 3 Wir schauen aus der Kochsgasse in die ]ülicher Straße. Es war die frühere Poststraße nach ]ülich und Aldenhoven. Gegenüber dem Hotel Kaiserhoflag das HotelRestaurant Schöner. Hier war die Poststation.

Die Postkutsche fuhr von hier aus zweimal täglich nach ]ülich.

Michael Schöner betrieb hier eine Pferdehandlung. Das zweite große Gebäude war das Wohn- und Bürogebäude der Firma Merckens. An dieser linken Seite der ]ülicher Straße stehen heute mehrgeschossige Wohngebäude.

14 Das Haus Dürener Straße 1, das Hotel Kaiserhof, ist heute ein Baudenkmal. Das langgestreckte zweigeschossige Gebäude mit Walmdach wurde 1899 in spätklassizistischen Baumerkmalen erbaut. Der damalige Wirt ]osef Schöner zeigt sich mit seiner Frau hinter der Theke in der gemütlich eingerichteten Gaststube. Die Zeit des Kaiserhof als Hotel-Restaurant ist längst vorbei.

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15 Das Gebäude des Städtischen Gymnasiums wurde 1912 als Realschule gebaut. Während des Ersten Weltkriegs 1916 wurde das bis dahin in der Grabenstraße untergebrachte Gymnasium mit der Realschule zusammengelegt zum Reformrealgymnasium. Das Realgymnasium blieb bis 1937 bestehen. Nach der kurzen Zeit der Deutschen Oberschule zur Zeit des Nationalsozialismus wurde die Schule mathematisch -naturwissenschaftliches Gymnasium. Infolge steigender Schülerzahlen wurde 1967-1969 das Gebäude an der Peter-Paul-Straße durch einen Erweiterungsbau an der Carbynstraße vergrößert.Es diente Ende des Zweiten Weltkrieges als Lazarett.

16 Der repräsentative Haupteingang des Gymnasialgebäudes wurde im Zuge des Umbaus 1967-1969 geschlossen, blieb aber in dieser Bauform erhalten. Die Anfàn ge des Gymnasiums sind in Eschweiler verbunden mit dem Pfarrer Deckers, der mit Hilfe von Stiftungen und der Unterstützung der Eschweiler Bürgerschaft 1848 eine kirchliche Privatschule als Rektoratsschule ins Leben rief Entscheidend geprägt wurde die 'Hóherc Schule' durch Peter Josef Liesen, der über vierzig [ahre Schulleiter war. Ihm zu Ehren trägt die Straße hinter dem Gymnasium seinen Namen.

1 7 Die Geschichte der höheren Mädchenbildung begann 1870. Wieder war die treibende Kraft Pfarrer Deckers. Nach mehrmaligem Wechsel fand die Schule für 'höhere Töchter' eine Bleibe an der Dürener Straße. 1906 übernahmen die Schwestern der Genossenschaft der Franziskanerinnen aus Nonnenwerth die Leitung der privaten höheren Mädchenschule. Das Schulgebäude war an der Ecke Dürener Straße / Parkstraße (Kirschenhof) . Da das Schulgebäude aber zu klein war, begann man arn 10. November 1906 mit den Bauarbeiten zu einem 'monumentalen Neubau' für ein Schulund Klostergebäude an der Ecke Liebfrauenstraße / Reuleauxstraße. Die offizielle Einweihung des Gebäudes mit 243 Räumen war am 1 S. Oktober 1908.

'Pensionat (Lyzeum. Höf)ere Handels-und Gewerb e scbule. Frauensc~ule

Eschweiler Rbld.

18 Die Franziskanerinnen erhielten 1909 die staatliche Anerkennung als zehnklassige höhere Mädchenschule. Bereits ein [ahr zuvor war die Genehmigung zur Eröffnung einer höheren Handels- und Gewerbeschule erteilt worden. Um auch Mädchen aus weiter entfernten Orten die Möglichkeit zum Besuch der Eschweiler Schule zu geben, eröffneten die Schwestern am 22. April 1909 ein Internat. Ab 1912 erhielten die als höhere Lehranstalten anerkannten Höheren Mädchenschulen die Bezeichnung Lyzeum. Diese Bezeichnung hat sich für die heutige Bischöfliche Liebfrauenschule über viele [ahrzehnte erhalten.

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Ly~su"tn u. Pè nsiö nat der Fra nzis kau erl nne n von No nnenwerf h (Wesl- u, Südseile)

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