Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Eschweiler Geschichtsverein e.V.
Gemeente
:   Eschweiler
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6572-3
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschweiler in alten Ansichten Band 2'

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19 Die Schützenstraße (heute Indestraße), die zum Schützenplatz auf dem Driesch führt, und der Schlachthof Er wurde 1895/96 gebaut und ist bis heute in Funktion. Im Vordergrund fließt die Inde.

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20 Seitdemjahre 1907 hatte Eschweiler sich bemüht, Garnisonstadt zu werden. Das Kriegsministerium in Berlin erwählte Eschweiler dann zum Standort eines Infanterie-Bataillons. Die Kasernenbauten entstanden 191 3/14 auf dem ehemaligen Stürtzschen Grundstück an der Komm und das Offizierskasina in der Nähe des Gymnasiums. Unser Bild zeigt die Kasernenbauten an der heutigen Preyerstraße. Am 1. Juli 1914 zog das Il. Bataillon des Infanterie-Regiments 161 ausTrier unter großerTeilnahme der Eschweiler Bevölkerung in

die Kaserne ein. Um Mitternacht vom 5./6. August 1914 mußten die Soldaten schon an die Front. Der Erste Weltkrieg hatte begonnen.

21 Während die Mannschaftshäuser für die vier Kompanien des Bataillons zur Gartenstraße lagen, grenzten das Stabsgebäude, das Beamtenhaus, das Unteroffiziersfamilienhaus und das Kammergebäude an die Kasernenstraße, heutige Preyerstraße. Diese Gebäude zeigt die alte Postkarte. Im ovalen Rahmen das Offizierskasino. Es stand 200 Meter westlich der Kaserne an der Ecke Parkstraße / Gartenstraße.

lufanterie- Kascrue

22 Nach dem Abzug der letzten deutschen Truppen wurde das Rheinland entmilitarisierte Zone und von alliierten Truppen besetzt. Die Kaserne wurde ab dem S. Dezember 191 8 von französisehen und später von belgischen Truppen belegt. Unser Bild zeigt Soldaten des 169. Französischen Infanterie- Regiments, die bis Juni 1919 in Eschweiler stationiert waren. Das Kasernentor ist als Ehrenpforte geschmückt und illuminiert. Am S. November 1929 verließen die letzten Besatzungstruppen die Stadt. Es gab danach eine große Befreiungsfeier mit Freudenfeuern rings um die Stadt.

23 Ein Bild vonAlt-EschweiIer mit dem lndelauf im Stadtzentrum an der Nahtstelle zwischenAltstadt und Neustadt. Im Vordergrund links der Knickertsberg, der in die Judenstraße weiterführt. Die beiden Brücken zur Grabenstraße und Neustraße überspannen die Inde. Vor allem die Häuser am Knickertsberg und im Hintergrund der Juden- und uferstraße mußten dem Bau der Indestraße weichen.

24 Ein Blick von der Judenstraße auf den Knickertsberg und das Häusergewirr der MühlenstraBe im Hintergrund. Viele Kinder stehen auf der alten Brücke GrabenstraBe. Links wird das Bild vom Gebäude des Reichspostamtes beherrscht. Der schmucke Reichsadler ziert die Nordseite des Gebäudes. Auf dem Dach die Antennenkonstruktion für den Telegrafenverkehr. Nach dem Umzug des Postamtes an die Rosenallee übernahm die Sparkasse das Gebäude. Es fiel den Bomben

des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Heute ist dort die filiale des Kaufhauses Kaisers.

Eschweiler

Partie arm Postarnt.

25 Die Inde bei Niedrigwasser mit Blick auf die Südseite der Brücke Grabenstraße. Hinter der Ufermauer das Lederwarengeschäft von Heinrich Feucht, heute das Geschäftshaus der Firma Weyermann. Ganz links liegt das Lederlager der Firma Feucht. Hinter der Stahlkonstruktion der lndebrücke erkennt man noch die Häuser der Mühlenstraße, die der Indestraße weichen mußten.

Eschweiler b. If N.

Partie an der Inde

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26 Gehen wir von der Dürener Straße die Grabenstraße hinunter, so ist die alte Bausubstanz noch weitgehend erhalten bis auf die Eckbebauung Indestraße. Die Grabenstraße weist in ihrer Bezeichnung auf die Einfriedung des alten Marktfleckens EschweiIer mit Mauer und Graben hin. Die obere Grabenstraße war die westliche Begrenzung des alten Ortskerns, der aus der Erweiterung des karolingischen Königshofes zum Kölner Domhof entstand.

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Grabenstrasse

27 Wir schauen über die Indebrücke in die Neu-Grabenstraße hinein. Die Verlängerung der oberen Grabenstraße über die Inde auf das rechte Ufer entstand erst, als das ehemalige Burggelände als Bauland erschlossen wurde. Hintergrund war ein enormes Anwachsen der Bevölkerung in der zweiten Hälfte des

19. Jahrhunderts, vor allem wegen des Aufschwungs der Eschweiler Industrie und des Steinkohlenbergbaus. Eschweilers Bevölkerung wuchs in den wenigen [ahrzehnten von 10 504 (1852) auf25 619 (1905).Zwischen IndeundTalbahn (1873 als Bergisch-Märkische Eisenbahn erbaut) entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten ein neues Stadtviertel.

28 An der Stelle der alten Eschweiler Burg steht heute das moderne St.-AntoniusKrankenhaus. Die verfallene Burganlage wurde von Friedrich Englerth 1845 wieder aufgebaut. 1853 kaufte die pfarre St. Peter und Paul die Burg und richtete dort ein Hospital ein. Unsere alte Aufnahme zeigt das Krankenhaus von Norden. Seit 1962 wurden die alten Bauten Zug um Zug abgerissen und mußten dem Krankenhausneubau weichen.

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