Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Eschweiler Geschichtsverein e.V.
Gemeente
:   Eschweiler
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6572-3
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschweiler in alten Ansichten Band 2'

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29 Ein Blick von Osten auf den Kernbau der alten Burg, aus dem der wuchtige Turm mit Zinnenkranz herausragt. Die alten Eschweiler nannten ihn 'Kallemóll', weil er in seiner Form an eine alte Kaffeemühle erinnerte. Zwischen den Ökonomiegebäuden, zur Eschweiler Burg gehörte auch ein landwirtschaftlicher Gutsbetrieb, erkennen wir links die Krankenhauskapelle.

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30 Ein alter Blick in anderer Richtung über das Rosenrondell vor dem Kapelleneingang rechts in das offene Viereck der Wirtschaftsgebäude der ehemaligen Burg. Seit 1858 war die von der Stadt Eschweiler übernommene kirchliche Rektoratsschule, das spätere Progymnasium, in den Ökonomiegebäuden der Burg untergebracht, bis 1878 ein Neubau an der Grabenstraße die höheren Schüler aufnahm.

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3 1 An den Zentralbau der alten Burg schloß sich nach Norden das Hauptgebäude des St.-Antonius-Hospitals mit den Krankenzimmern auf den verschiedenen Stationen an. Die 'Armen Schwestern vom heiligen Franziskus' aus Aachen hatten 1858 die Pflege der Kranken übernommen. Mehr als 130 [ahre wirkten die Franziskanerinnen zum Wohl der Kranken in Eschweiler. Zwischen 1962 und 1967 entstand ein gewaltiger Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Burg und die alten Krankenhausgebäude hatten ausgedient.

32 Die alte Postkarte zeigt uns einen Blick in die Marienstraße. Die linke Seite konnte weitgehend in der alten Bausubstanz erhalten werden. Die gegenüberliegenden Häuser wurden abgebrochen. An der Stelle der alten Schützenhalle, ganz rechts, wurde das Gebäude der Kreissparkasse Aachen erbaut. Hinter den Bäumen schaut derTurm der evangelischen Kirche hervor. Als einziges Gebäude der Südseite der Marienstraße zwischen Rosenallee und Moltkestraße blieb das Haus Marienstraße 7 (ehemalige Villa Faensen) als Seniorenzentrum erhalten.

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33 Die prächtige Schützenhalle mit laternenartigen Dachzinnen erinnert an viele frohe Feste. Die Schützenhalle war das größte Hotel der Stadt mit einem großen Festsaal, der auf dem Bild als Anbau gut zu erkennen ist. Viele [ahrzehnte bewirtschaftete die Familie Huppertz das Hotel-Restaurant. Der Festsaal wurde in den fünfziger [ahren als Kinosaal genutzt.

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34 Von der Neustraße aus fállt der Blick auf die evangelische Dreieinigkeitskirche. Das rasche Anwachsen der Bevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte auch den evangelischen Bevölkerungsanteil vermehrt, so daß 1890 der Grundstein für die Kirche gelegt wurde. 1892 wurde das Gotteshaus eingeweiht. Das Kriegerdenkmal gegenüber am Anfang der Moltkestraße ist abgerissen worden.

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35 Ein Blick in die Rosenallee RichtungTalbahnhof. Als 1873 die Bergisch-Märkische Eisenbahnstrecke von Stolberg nach Mönchengladbach gebaut wurde, erhielt Eschweiler den zweiten Bahnanschluß. Die Rosenallee entstand im Zuge der Stadterweiterung alsVerbindung zwischen Marienstraße und Talbahnhof. Die Straße wurde nach dem Bauunternehmer Rosen benannt. Im linken Eckhaus war die 1870 vom Pfarrer Wittichen gegründete evangelische Töchterschule zeitweise untergebracht.

Eschweiler. - Rosen-Aüe e.

36 Die Ostseite der heutigen Moltkestraße, damals verlängerte Neustraße, mit dem evangelischen Gemeindehaus, Martin-Luther-Haus, als letztes vor der evangelischen Kirche. 1892 wurde das evangelische Gotteshaus eingeweiht. Ein Straßenbild noch ohne Auto, das ganz den Fußgängern und Passanten gehört, ein Traum für Fußgänger.

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Verl. Nenstrasse

37 Die Ostseite der Moltkestraße aus einem ganz anderen Blickwinkel. Die Südseite der von einer hohen Ziegelsteinmauer umgebenen Synagoge beherrscht das Bild vor der evangelischen Kirche. 1891 wurde das jüdische Gotteshaus unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. In der Pogromnacht am 9. November 1938 wurde die Synagoge geplündert und als Vergeltungsmaßnahme der NS-Diktatur niedergebrannt. Heute steht dort ein Neubau mit mehreren Arztpraxen.

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Partie an der evang. Kirche

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38 Die Postkarte, 1905 datiert, läßt uns noch einmal in die Rosenallee blieken. Die Bäume und der großzügige Platz zur linken sind heute verschwunden, ebenso der Kiosk und das Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts. 1905-1907 wurde an der Kaiserstraße ein neues repräsentatives Amtsgericht erbaut, das heute noch diese Funktion hat. Als Abschluß der Rosenallee ist noch derTalbahnhof, heute Kulturzentrum, zu erkennen.

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