Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Eschweiler in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Eschweiler Geschichtsverein e.V.
Gemeente
:   Eschweiler
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6572-3
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Eschweiler in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

39 Eschweiler an der Inde. Ein typisches Bild aus den dreißiger [ahren, unschwer zu erkennen an den Hakenkreuzfahnen des nationalsozialistischen Reiches. Wir schauen auf den Schnittpunkt zwischen altem Ortskern (links) und neuer Stadt (rechts). Zwei Brücken über die Inde verbinden die beiden Teile. Die linke Seite der Bebauung hat der Indestraße weichen müssen, die zwischen 1961 und 1979 in mehreren Bauabschnitten mit der lnderegulierung durchgeführt wurde.

40 So gewaltig konnte der Bach aus der Eifel anschwellen. Die Inde ist zu einem reißenden Fluß geworden, der weite Teile der Innenstadt überschwemmte und große Schäden anrichtete. Das Hochwasser 1906 war besonders schlimm. Die Regulierung der Inde verhindert solche Überschwemmungen und schützt die Stadt weitgehend vor Hochwasser.

Esduaeiler.

9f1á.-Doáfloassrr 1906.

41 Die Nordseite der Indebebauung war bei Hochwasser besonders gefährdet. Hier prallten die Wassermassen mit voller Wucht auf die Ufer von MühlenstraBe und Knickertsberg. Unser Bild vom Hochwasser zu Fastnacht 1906 zeigt die schweren Beschädigungen am Kabelhaus an der MühlenstraBe oberhalb der sogenannten Wurstbrücke, die heute noch die FuBgängerverbindung zwischen Kochsgasse und EnglerthstraBe ist. Im Hintergrund rechts ist die Antennenanlage des Reichspostamtes an der GrabenstraBe zu erkennen.

Esdiuieiler.

Htûh'enstros se mil IJ' h,.rlfJaus,

42 Ein Bild aus gleicher Perspektive. Hinter der Stützmauer der ehemaligen Mühlenstraße ist das Kabelhaus zu erkennen, das die Indewasser so schwer beschädigt hatten. Die Inde hat sich wieder in ihr Bett zurückgezogen und fließt in sanftem Bogen unter der Wurstbrücke hindurch. Die linke Uferpartie zeigt den Knickertsberg und die Judenstraße im Hintergrund.

{,0gchUJeileF a. d. Inde

Pari ie all del' lilde

43 Die Häuser der ehemaligen Schützenstraße, heute Indestraße, sind weitgehend in ihren Fassaden der Gründerjahre unverändert. Die Grünanlage im Vordergrund, von den Anwohnern 'Ei' genannt, liegt vor dem Schlachthof und zur Zufahrt zum Schützenplatz auf dem Driesch.

Eschweiter Scbûtzenstrasse

44 Der Blick geht aus der Grabenstraße (Neugrabenstraße) nach Norden in die 'alte' Grabenstraße hinauf. Dieser alte Teil der Grabenstraße bildet den Abschluß des Marktfleckens nach West. Graben und Mauer, die diese mittelalterliche Siedlung umgaben, sind an mehreren Stellen nachgewiesen worden. Den Abschluß der Grabenstraße bildet der Anbau des Arzthauses WilheIms an der Dürener Straße.

~schlVeiler.

~ eugrabeustrasse

45 Das als Schule erbaute einstige Verwaltungsgebäude an der Grabenstraße. Im [ahre 1878 wurde es als Realgymnasium mit zugehörigerTurnhalle erbaut, auf der alten Postkarte rechts hinter dem Hauptgebäude zu erkennen. 1917 zog das Gymnasium wegen der gestiegenen Schülerzahl in das Realschulgebäude an der Peter-Paul-Straße, wo es heute noch ist. 1921 kam die Stadtverwaltung in das ehemalige Gymnasialgebäude an der Grabenstraße. 1979 war das neue Rathaus an der Indestraße fertig und wieder zog die Verwaltung um. Das Gebäude wurde abgerissen und an seiner Stelle die sogenannte Rathaus-Residenz erbaut.

46 Das Bild der Neustraße hat sich in den letzten sechzig [ahren nur wenig verändert. 1979 wurde sie mit der Graben- und Englerthstraße zur Fußgängerzone ausgebaut. Der Blick geht von der Marienstraße in Richtung Inde. Bei der Stadterweiterung trug sie zuerst den Namen 'Gesundheitsstraße' . Heute ist die Neustraße eine beliebte Einkaufszone mit vielen Einzelhandelsg eschäften.

47 Das Bild vom Bahnhof Eschweiler- Tal, kurz Talbahnhof genannt, zeigt den ursprünglichen Bauzustand nach dem Bau der BergischMärkischen Eisenbahnstrecke 1873. 110 [ahre lang hatte Eschweiler mit zwei BahnstreckenAnschluß an den Reisezugbetrieb. 1983 wurde der Personenverkehr auf der Strecke Jülich-Stolberg eingestellt. Das alte Bahnhofsgebäude wurde 1994 von der Stadt Eschweiler erworben und zum Kulturzentrum ausgebaut. Die Eröffnung der Strecke für den Personenverkehr ist im neuen RegionalVerkehrskonzept etwa ab

2 00 1 vorgesehen.

48 Ein anderer Blick auf den Talbahnhof mit Vorplatz und Grünanlage Ecke Bismarckstraße / Franzstraße. Der Platz wurde im Zuge des Umbaus des Bahnhofs zum Kulturzentrum umgestaltet. Die Betreiber des neuen Bistros im Bahnhof sorgen für ein interessantes, abwechslungsreiches Kulturprogramm.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek