Essen-West in alten Ansichten

Essen-West in alten Ansichten

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen-West
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2989-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Essen-West in alten Ansichten'

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19. Der 'Altendorfer Dom', wie die katholischen Pfarrangehörïgen liebevoll ihre Altendorfer Kirche St. Mariä Himmelfahrt nennen, nach ihrer Fertigstellung im Jahre 1892 von Westen aus gesehen. Seit 1872 hatte Altendorf eine Notkirche. Das Bild zeigt das noch unbebaute Gelände, auf dem dann später die Häuser der Euskirchenstraße, die ursprimglich Marienstraße hieß, der Haskenstraße und der Wordstraße erbaut wurden. Im Hintergrund sieht man die Schornsteine der Kruppschen Fabrik.

20. Dieses Bild, um 1930 aufgenommen, zeigt die alte Apotheke an der Helenenstraße und der Amixstraße, in die man links hineinblickt. Dieses ganze Viertel war bei Ende des Krieges ein einziges riesiges Trümmerfeld. Heute kann man sich dies hinwiederum kaum noch vorstellen.

21. Die Helenenstraße mit der Eisenbahnbrücke um 1930. Ursprünglich kam von rechts die Kruppsehe Werksbahn und teilte sich mit den Straßenbahngleisen dieser Unterführung, Am Ende des Hauses links sieht man noch den Barrierebaum, der den Straßenbahnen beim Passieren eines Zuges Halt gebot.

22. Im Jahre 1838 wurde der erste Schacht der Zeche Helene und Amalie abgeteuft und 1844 in Betrieb genommen, Dies ist eine Aufnahme vom Ende der zwanziger Jahre. Links sieht man ein Stück der Helenenstraße mit der Mauer der alten Schule. Im Vordergrund verläuft die Pferdebahnstraße. Bei den Fördertürmen handelt es sich links um den alten Schacht Marie und rechts um den Schacht Helene.

23. Die Gewerkschaft Helene und Amalie errichtete 1864 nahe der Zeche in der Amalienstraße Vierfamilienhäuser für ihre Bergleute. Hier ein Bild aus den zwanziger Jahren aus der Amalienstraße, die es heute nicht mehr gibt. Der Krieg hatte alles zerstört und jetzt ist hier ein Industriegelände. Der Herr rechts ist der Hausmeister der alten Schule, die es auch nicht mehrgibt.

24. Die Zeche Hagenbeek - hier ein Bild aus den zwanziger Jahren von der Altendorfer Straße aus gesehen - gehört mit zu den ältesten Zeehen des Ruhrgebietes. Schon die in einer Bergverordnung der Essener Fürstäbtissin aus dem Jahre 1575 genannte Kohlengesellschaft 'Auf der Goes' ist eine Vorgängerin der Gewerkschaft Hagenbeck. 1853 wurde der erste Tiefbauschacht abgeteuft; vorher wurde Stollenbau betrieben. 1928 wurde die Förderung eingestellt. Der Schacht wurde weiterhin als Wetterschacht für Rosenblumendelle benutzt. Der Weg, der hier zur Zeche hochführt, ist die Straße Schölerpad. Sie ist heute ein Stück der Mercatorstraße. In dem Kotten wohnte damals der Futtermeister der Zeche Blanke.

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25, Der älteste Verein in Altendorf ist der Schützenverein, der bereits im Jahre 1760 gegründet wurde, Das Bild stammt aus dem Jahre 1927 und zeigt in der Mitte den damaligen Schützenkönig Ernst Rose und die Königin Frau Helene Furtmann. Im Laufe der langen Zeit feierte der Verein viele frohe Feste und veranstaltete viele schöne Schützenumzüge, und noch heute erzählt man sich Geschichten und Anekdoten davon. So auch von dem Schützenoberst, der solche Sätze von sich gab, wie: 'Wenn wieder eine Leiche stirbt, muß jeder dabei sein!' - Oder: 'Wennjemand den seligen Schützenhannes nochmal sehen will, auf der Deele, da steht er!' - Er dachte eben in Platt und wollte Hochdeutsch sprechen.

26. Der alte Bahnhof Essen-West bestand von 1884 bis 1913. Die Aufnahme wurde 1910 vom Turm der Lutherkirche aus gemacht. Der Bahnübergang führte von der heutigen Martin-Luther-Straße geradeaus weiter mit der Haedenkampstraße durch die Kolonie Kronenberg. Es wird berichtet, daß, wenn ein Brautpaar nach der Trauung die Lutherkirche verließ und die Gleise überqueren wollte, der Schrankenwärter die Schranken herunterließ. Der Bräutigam mußte sich dann mit etlichen Münzen, die er unter die jubelnde Kinderschar warf, freikaufen. Erst dann wurden die Schranken wieder hochgedreht, 1912 bis 1913 wurde weiter westlich das heutige Bahnhofsgebäude errichtet; Bahnhof und Ubergang fielen dann an dieser Stelle weg.

27. Es war am 8. Februar 1862. Am Stammtisch beim Wirt Hagedorn schimpfte der Pohlbürger Knappmann vom Wegeskotten auf seinen Hahn, der immer krähte, wenn er nach Hause kam und seine Frauwüßte, wie spät es sei. Man riet ihm, den Hahn zu schlachten und ihn gemeinsam zu Fastnacht am Stammtisch zuverspelsen. So geschah es auch. Darauf beschloß man, jedes Jahr zu Fastnach ein Hahnenessen zu veranstalten. Es sollte immer der Hahn geschlachtet werden, der zum Verräter geworden war. So entstand der Überlieferung nach die noch heute bestehende Karnevalsgesellschaft 'Hahneköpper' in Frohnhausen. Das Foto entstand etwa um 1900.

28. Schützenfest 1929 in Frohnhausen. Der Schützenzug biegt, von der Frohnhauser Straße kommend, in die Dahnstraße ein. Geradeaus blickt man in die Lüneburger Straße. Links stehen noch die Hofgebäude des alten Hofes Silberkuhl genannt Schulte, die 1934 abgerissen wurden. Der Schützenverein Frohnhausen wurde im Jahre 1841 gegründet.

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