Essen-West in alten Ansichten

Essen-West in alten Ansichten

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen-West
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2989-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Essen-West in alten Ansichten'

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29. Dieser Hof lag zwischen der Frohnhauser und Mülheirner Straße, Er ist ein typisohes Beispiel früherer Namensänderung. 1780 heiratete ein Arnoldy Pollerberg aus Schönebeck auf diesen LangeHof ein. Seitdem hieß er 'Pollerberg genannt Lange'. Der Hofverschwand im Jahre 1907 während der großen Bautätigkeit in Frohnhausen und nur die Pollerbergstraße erinnert an ihn.

30. Das sind alte Frohnhauser Bürger. Die Aufnahme entstand etwa in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts aus Anlaß einer Beerdigung. Der sechste in der oberen Reihe ist der früher sehr bekannte Wirt Hagedorn, in dessen Gastwirtschaft 1862 die Karnevalsgesellschaft 'Hahneköpper' gegründet wurde. Es war die Zeit, in der Frohnhausen noch eine Bauerschaft war und große ländliche Züge aufwies und die größten Flächen noch landwirtschaftlich genutzt wurden,

31. Als die Bürgermeisterei Altendorf 1901 nach Essen eingemeindet wurde, hatte sich die Stadt vertraglich verpflichtet, in angemessener Frist in Frohnhausen einen Platz zum Abhalten eines Wochenmarktes zu schaffen. 1906 war es dann soweit, Die Bürger und Marktleute sagten ihren Dank mit einem Schild: 'Erreicht ist es was wir gewollt. Der Stadt sei unser Dank gezollt!' Der Wochenmarkt auf dem Frohnhauser Platz hat seine Attraktivität bis heute erhalten.

32. Einer der Overrathshöfe war der schöne Hof von Groote-Silberkuhl, der noch bis 1937 bewirtschaftet wurde, Von diesem Hof steht heute nur noch ein kümmerlicher Rest an der Niebuhrstraße hinter dem Handball-Leistungszentrum neben der Eisenbahnlinie.

33. Ein weiterer Hof der Overrathshöfe war der Jungenhof, der im 16. Jahrhundert an die Familie Pottgießer aus Essen gelangte, 1871 kam ein Hermann Becker auf den Hof, der ihn 1925 an die Firma Krupp verkaufte. 1932 wurde der Hof abgebrochen; nur das Hofkreuz blieb erhalten. Es steht heute an der Raumerstraße.

34. Der Sieprnannskotten, auch Mergelskühlerkotten genannt, stand in der Vogenbeck und wurde in den sechziger Jahren abgerissen, Zuletzt hatte ein David Schneider in den Kotten eingeheiratet, der ihn an die Stadt veräußerte. Der Gervinus-Friedhof dahinter wurde auf dem Land des Kottens angelegt. Hier befand sich eine Mergelkuhle und im 18. Jahrhundert führten die Bewohner des Kottens auch den Namen Mergelskühler. Und wer früher auf dem Friedhof beerdigt wurde, von dem sagte man auch: er kommt in die Mergelskuhle.

35. Ein Bliek in die Frohnhauser Straße um 1910 am Altendorfplatz. Die Trinkhalle steht an der Grünanlage vor dem Rathaus. Dahinter biegt nach rechts die Frohnhauser Straße ab, die seit 1961 Berzeliusstraße heißt. Geradeaus liegt die alte Frohnhauser Straße, die jetzt hinwiederum Berzeliusstraße heißt. Hinter den Bäumen links mündet die heutige Riehlstraße. Vor dem dunklen Hausgiebel erhebt sich jetzt ein Wohnhaus neben dem Sparkassengebäude. So hat sich dieser Straßenteil im Laufe der Zeit gewandelt.

36. Ein Klassenbi1d aus dem Jahre 1921 auf dem Schulhof der evangelischen Volksschule 14, die zwischen der Frohnhauser und Rankestraße stand. In den dreißiger Jahren war hier die Knaben-Mittelschule Essen-West. Im Kriege wurde sie zerstört und heute befindet sich hier an der Frohnhauser Straße ein großes Wohn- und Geschäftshaus.

37. Dieses Klassenbild, entstanden um 1922, wurde in der alten Schule gemaoht, die an der Ecke Frohnhauser und Hamburger Straße stand. Hinter dem Lehrer Matzke ist noch der alte 'Kanonenofen' zu sehen, der früher in keinem Klassenzimmer fehlte. Die Schule wurde vor etlichen Jahren abgerissen und an ihrer Stelle steht heute ebenfalls ein Wohn- und Geschäftshaus.

Die letzten Landbriefträger von Es en-West

38. Dieses Bild erinnert an alte Zeiten, auch wenn es nicht so aussieht. Es zeigt die letzten Landbriefträger von Essen-West im Frühjahr 1929 auf dem Hof des Postamts an der Ecke Margareten- und Kerckhoffstraße. Von links nach rechts sind zu sehen: Josef Spitz, Fritz Cleve, Erich Kulling und Hermann Kresges. -Am 1. April 1929 wurde das Postamt Essen-West 4 aufgehoben und dem Postamt Essen 1 unterstellt, das dann vom 1. Juni 1929 an auch die Briefzustellung in Essen-West übernahm,

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