Essen-West in alten Ansichten

Essen-West in alten Ansichten

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen-West
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2989-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Essen-West in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

69. Diese Aufnahme wurde im Jahre 1923 in der Planckstraße gemacht. Sie zeigt Hermann Detering vor dem Geschäft seines Bruders Wi1helm Detering mit dem Milchwagen. Frühcr brachten die Milchhändler die Milch, wie die Bäcker die Brötchen, früh morgens in die Häuser. Das Geschaft gibt es heute noch, nur die Milch muß man sich selbst holen. Und Pferdewagen sind eine ganz große Seltenheit geworden.

70. Das ist die Ecke Gemarken- und Carmerstraße mit dem Eisen- und Haushaltswarengeschäft von Ernst Angerhausen. Der Krieg verschonte auch diese Ecke nicht. Heute sind hier in einem neueren Haus andere Geschäfte, wie zum Beispiel die Gemar-Apotheke und ein Selbstbedienungsladen.

71. Hochzeit der Eheleute Hermann Peters und Maria geborene Welb, im Jahre 1924 an der Friedbergstraße. Neben der Braut sitzt deren Mutter Anna Welb geborene Schütte. Sie war eine Tochter von Jupp Schütte, der vor der Jahrhundertwende mit seiner Musikkapelle in Essen stadtbekannt und ein Begriff war.

72. Das war der Gemarkenplatz vor dem Bau des Gemar-Hauses in den zwanziger Jahren. Man sieht noch den Hof Kalthoff an der Gemarkenstraße. Das zweistöckige helle Haus links war die bekannte Wirtschaft von Joseph von Trostorff, in der auch die Pohlbürger von Holsterhausen verkehrten. Die Milchbauern, die damals noch Milch in die Häuser brachten, kehrten hier gern nach ihrer Tour ein. Vor dem Haus warteten geduldig ihre Pferde mit den Wagen. Es ist oft vorgekommen, daß die Fahrer dann auf dem Nachhauseweg auf dem Boch einschliefen. Aber das machte nichts; die Pferde kannten allein ihren Weg nach Haarzopf oder nach Kettwig.

73. Der Gemarkenplatz um 1910. Geradeaus blickt man in die Kleine Gemarkenstraße und links in die Holsterhauser Straße, die weiter unten einen anderen Verlauf hatte als heute. Die Straßenbahn fuhr noch durch die Lordstraße, die es heute nicht mehr gibt, in den Beiseweg. Das Haus rechts war das im Jahre 1908 erbaute Restaurant 'Bayerischer Hof'. In der ersten Etage befand sich eine Weinstube. Man sieht, daß Holsterhausen damals schon großstädtische Züge angenommen hatte, Das Haus wurde im Krieg gänzlich zerstört. Wenn man an den heutigen Verkehr am Gemarkenplatz denkt, ging es damals dort doch geruhsam zu,

74. Dies ist eine alte Ansicht von der Brandsmühle im Mühlbachtal mit dem alten Wohnhaus und der Mühle. Links säumen Kopfweiden den Mühlenteich. Der Weg im Vordergrund verläuft im Zug der heutigen Virchowstraße und daneben sieht man einen der beiden Arme des Mühlenbaches, den man später unter die Erde verbannte. Es ist ein idyllisches Bild und frühere Berichte sprechen aber allesamt von der Schönheit des Mühlbachtales. Im Frühjahr, besonders zur Obstbaumblüte, war es ein beliebtes Ausflugsziel der Essener.

75. Im Jahre 1922 wurde das Wohnhaus der Brandsmühle abgerissen und Louis Vignold erbaute an seine Stelle ein Restaurant und Ausflugslokal. Das kleine Mühlenhäuschen stürzte 1937 infolge Altersschwäche ein und wurde nicht wieder aufgebaut. Auf der westlichen Seite legte Vignold einen großen Kahnteich an, der auch 1934 einen Sommer lang als Badeanstalt diente. Im Vordergrund liegt der alte Mühlenteich. Im Krieg wurde leider alles zerstört. Das Gelände gehört jetzt zum Klinikum und nichts erinnert mehr an die alte Brandsrnühle.

'.

, .,

~ ... ;' .... {.

? .? ··l

76. Seit 1905 entstanden in Holsterhausen am Hang zum Mühlbachtal die Städtischen Krankenanstalten als Terrassenanlage. Auf dem Bild geht der Bliek vom gegenüberliegenden Küh1shammerweg auf den ganzen Komplex. Die weiße Mauer zeigt den Verlauf der Virchowstraße. Im Krieg wurden die Gebäude zum größten Teil durch Bomben zerstört und danach wieder aufgebaut. Mit den jetzigen Gebäuden und Hochhäusern bietet das Krankenhaus, seit 1963 Sitz eines Klinikums, ein völlig anderes Bild.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek