Essen in alten Ansichten Band 2

Essen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3097-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Essen in alten Ansichten Band 2'

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99. Welcher alte Essener kennt nicht die frühere Brandsmühle im Mühlbachtal? Im Jahre 1922 wurde das Hofgebäude abgerissen und es entstand die bekannte Gartenwirtschaft von Vignold und westlich davon der große Teich, auf dern man kahnen konnte. Auf dem Bild sieht man das Mühlenhäuschen mit dem mächtigen oberschlächtigen Wasserrad und den alten Kopfweiden, die auch den östlich liegenden Mühlenteich säumten. Im Jahre 1937 stürzte die Mühle infolge Baufälligkeit ein und wurde leider auch nicht wieder aufgebaut. Die Gaststätte 'Zur Brandsmühle' wurde im Zweiten Weltkrieg vernichtet. Die beiden Teiche wurden zugekippt und heute erinnert nichts mehr an die alte Brandsmühle.

100. Die Brücke, die mit einer Länge von über einhundert Metern das Mühlbachtal überspannt und zur Margarethenhöhe führt, wurde im Jahre 1910 gebaut. Sie ist heute noch die schönste Sandsteinbrücke des Ruhrgebiets. Die beiden Pavillons wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Hinter dem rechten Pavillon ist noch die alte Ittenbachstraße sichtbar. Ursprünglich war sie einer der alten Heuwege, die von der Buschkante zu den Wiesen in das Mühlbachtal führten. Heute steht dort ein Jugendheim. Auf dem Hang rechts stehen jetzt die Häuser des Achenbachhanges und links oben die der Pilotystraße.

101. Frau Margarethe Krupp stiftete im Jahre 1906 aus Anlaß der Hochzeit ihrer Tochter Berta die Gartenvorstadt Margarethenhöhe, die in der Folge viele in- und ausländische Besucher gesehen hat. So besuchte auch Kaiser Wilhelm Il. am 9. August 1912 die Siedlung. Am 20. Juni 1917 kam die Kaiserin Auguste-Victoria zu Besuch. Das Bild zeigt die Kaiserin in der Steile Straße. Neben ihr geht Frau Berta Krupp von Bohlen und Halbach. Im Hintergrund ist Dr. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach im Gespräch mit einem Offizier. Wie man sieht, ging es damals ganz zwanglos zu, ohne große Polizeiabsperrung und Sicherheitsrnaßnahmen.

102. Das Bild aus dem Jahre 1928 zeigt die erste Klasse der katholischen Volksschule auf der Margarethenhöhe. Rechts ist eine der damaligen Schulbaracken zu sehen. Diese Schulbaracken standen an der Ecke Sommerburgstraße und Altenau. Im Jahre 1929 wurde der Schulbau an der Waldlehne fertig, der damals lebhaftes Interesse erregte, da die untersten Klassen keine Bänke, sondern kleine Tische und Stühlchen besaßen. Die Baracken verschwanden und das Gelände wurde später bebaut.

103. Um 1930 wurde dieser Verkehrsunfall im Mittelpunkt von Haarzopf fotografiert. Ein Lastwagen stieß mit einem Personenwagen zusammen. Der Fotograf stand in der Raadter Straße. Hinter den Autos liegt die Humboldtstraße. Nach links und rechts kreuzt die Hatzper Straße. Links ist die Ecke der Wirtschaft 'Zum scharfen Eek'. Allgemein wurde sie aber nur 'Erbach' genannt. Auf der anderen Straßenecke sieht man die alte Schmiede von Auf dem Keller. Diese Häuser stehen alle nicht mehr.

Essen

Kreishaus und Kohlensyndikat

104. Kehren wir wieder zur Stadt zum südlichen Bahnhofsvorplatz zurück. Auf dieser Postkarte aus den zwanziger Jahren blickt man in die Frau-Bertha-Krupp-Straße. Links sind die Bäume des alten Friedhofes zu sehen. In der Mitte rechts ist das Gebäude des Kohlensyndikates und an der Ecke der Rellinghauser Straße ist das Königliche Landratsamt des damaligen Landkreises Essen, das 'Kreishaus', wie es genannt wurde. Heute steht hier das Haus der Ruhrkohle AG.

105. Das ist das alte Krankenhaus Huyssens-Stiftung im Jahre 1893. Links liegt die Kettwiger Chaussee, die heutige Huyssenallee. Rechts geht es im Winkel in die Dreilindenstraße. Ganz rechts hinter der Laterne und dem Gitter ist der Eingang zu einem Fußgängertunnel, der für ganz Eilige unter der damals noch ebenerdigen Eisenbahnlinie zur Einmündung der Märkischen Straße, der heutigen Hachestraße, führte wenn die Schranken geschlossen waren. Heute dehnt sich hier der Freiheit-Platz.

106. Zum einhundertjährigen Bestehen der Firma Krupp weilte auch Kaiser Wilhelm n. am 8. August 1912 in Essen. Das Postkartenbild zeigt ihn zusammen mit Dr. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach im Auto auf der Fahrt von Hügel zur Fabrik an der Kreuzung Bismarckstraße und Friedrichstraße. Im Hintergrund ist das Gebäude des Bergbaulichen Vereins.

107. Das ist das Gebäude des Bergbaulichen Vereins, das an der Friedrichstraße stand. Rechts war die Einmündung der Dreilindenstraße und links ist die Seitenfront an der Bismarckstraße sichtbar. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von Bomben stark zerstört. Später wurde es ganz abgerissen und beseitigt und heute befindet sich hier ein Parkplatz.

108. Ende Juli 1925 verließen die letzten französischen Truppen nach über zweijähriger Besatzungszeit die Stadt Essen. Das Bild zeigt eine französische Artillerie-Einheit an der Kreuzung Kruppstraße und Friedrichstraße. An der Ecke mit dem Bretterzaun wurde später das sogenannte Osram-Haus gebaut. Wenn man das Bild betrachtet, denkt man unwillkürlich an den Verkehr, der heute hier herrscht.

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